Hündin hüpft nicht ins Auto

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  • Habe seit zwei Wochen einen Mischlingshund aus Spanien (Tötungsstation). Sie ist sehr ängstlich, ist klar sie kennt uns ja erst seit zwei Wochen. Ich darf mit ihr alles tun. Vor meinem Freund hat sie sehr viel Angst und auch vor Autos. Sie war in einer Transportbox als sie nach Deutschland kam. Sie kamen in einem Kleintransporter und fuhren 18 Stunden. Seit einer Woche bekommt sie ihr Abendessen nur im Auto (Kombi) serviert. Sie kann auch schon sitz. Jetzt übe ich schon mehr als einer Woche mit ihr, das sie ins Auto reinhüpft und drin bleibt, aber ohne Erfolg..... Gestern dann, dachte ich mir jetzt probierst es einfach mal. Ich warf ein Leckerli ins Auto, sie rein, ich Klappe zu und sind gefahren. Nach dem Spazieren, das Desaster. Sie hüpfte nicht mehr rein. Mein Freund zerrte sie dann auf die Rücksitzbank da sie total hysterisch reagierte als wir sie in den Kofferraum heben wollten. Heute wollten wir wieder mit ihr wegfahren. Keine Chance.

    Was kann ich machen? Weiß jemand Rat?

  • Hab Geduld! Die Maus ist erst zwei Wochen bei euch. Um ein richtiges Vertrauen aufzubauen dauert es viel längert. Machtd as weiter mit dem Fressen im Auto geben und zwingt sie zu nichts! Spielt mit ihr ind er Nähe des Auto, lasst vielleicht auch mal den Motor laufen, damit sie sich ans geräusch gewöhnen kann und lasst ihr einfach viel Zeit.
    Dann wird das schon :)

  • Sie hat angst vor dem Auto, was verständlih ist. Ein Hund ist ja nicht auf engstem Raum "zu halten". Die sache ist schwierig aber nicht unlösbar... :???:
    Du musst sie immer mal wieder zeigen, das es gut ist ins Auto zu hüpfen. Die Sache mit dem Leckerchen funktioniert also nicht..."natürlich, warum auch?!Ich kriege ja sowieso noch zu Fressen."denkt die Hündin. Sie hat warscheinlich Angst, das sie weggebracht, also verkauft,verschenkt ect. wird. Wir haben unseren Hund hineingehieft-was damals noch leicht ging weil er noch sehr jung ist. Er brauhte erst mehr vertrauen zu uns. Also haben wir uns hinten ins Auto reingesetzt, und beruigt-OHNE loszufahren. Dann Leckerchen gegeben. Und so kam das langsam. :gut:
    Ich hoffe, es hat/wird dir ein bisschen geholfen/helfen

  • Nein, ihr macht das schon ganz richtig mit dem Füttern im Auto. Sowas braucht wirklich viel zeit, besonders, wenn sie schon vorher so schlechte Erfahrungen gemacht hat.

    Bist du auch sicher, dass sie nichts an der Wirbelsäule oder so hat? Vielleicht bereitet ihr das Springen auch schmerzen und daher mag sie es nicht.

    Aber das glaube ich eher weniger, ich glaube eher das es an der kurzen zeit liegt.

    Versuch mal eine richtige Bindung zum hund aufzubauen. Solche sachen wie autofahren und alles andere geht viel leichter und schneller, wenn der Hund einem komplett vertraut.

    Versuch viele schöne dinge mit ihr zu erleben. Stell dir vor, dich würde man in ein fremdes land stecken mit einem anderen Klima, anderssprechenden Menschen und du sollst plötzlich in ein ufo steigen, wo du nicht weiß was da passiert... du hättest doch auch angst, oder? anders ergeht es deiner maus gerade auch nicht.
    Bei allen neuen situationen ist es dann hilfreich wenn man jemanden an der seite hat, dem mag mag und vertraut.

    Ich würde auch eher daran arbeiten, dass die Kleine anfängt deinen freund zu mögen, das autofahren wäre für mich persönlich erstmal nebensächlich.

    Du solltest die schritte wirklich kleiner aufbauen. Anstatt sie richtig zu loebn, dafür, dass sie ins auto reingegangen bist, hast du die klappe zugeschlagen und bist gefahren. das muss horror für sie gewesen sein. kein wunder, dass sie danach nicht mehr ins auto wollte ;)

    versuch die schritte kleiner zu machen. erstmal soll der hund daneben stehen und ruhig sein. sie soll keine angst mehr vorm auto haben.
    dann lässt du sie reinspringen und gleich wieder raus. ganz dolle loben.
    dann vorsichtig die klappe schließen und gleich wieder aufmachen.
    auch das dann immer weiter verlängern. dann einfach mal ins auto setzen und gar nichts machen. nimm dir ein buch mit und lese etwas. der hund soll entspannt sein. dann vielleicht mal den motor anmachen, aber noch nicht losfahren. dann kurze strecken fahren, wie einmal um den block. diese strecken ganz langsam verlängern.

    das ganze kann unter umständen wochen oder monate dauern, es kommt darauf an, wie eure hündin drauf ist und wie gewissenhaft ihr das training aufbaut. jedesmal wo sie angst hat, wart ihr zu schnell und es wirft euch im training zurück.

    was ist dein ziel? ein hund der mitfährt, aber dabei einen halben herzinfarkt erleidet oder ein hund der der freudig ins auto springt und gerne mitfährt?

  • Mein Ziel ist es: eine tolle Hündin, die sich freut, das sie im Auto mitfahren darf und die natürlich meinen Freund, mich und meine Katzen über alles auf der Welt liebt. Das sie keine Angst mehr hat, das sie es toll findet bei uns zu sein.

    Sie hat halt sehr viel Angst vor meinem Freund. Sie hat ihn auch schon gebissen als sie alleine waren und er sie festhalten wollte, biß sie zu. Er ist halt auch fast zwei Meter groß und ich nur 1,60 cm klein. Das ist auch so ein Problem...... wie könnten wir das Problem angehen? Sie geht nur zu ihm hin, nein sie geht nie zu ihm hin, er darf sie anfassen wenn ich vor ihr bin. Sie hat da voll Angst. Sie freut sich auch wenn er mit ihr etwas spielt, aber nur wenn ich dabei bin. Ohne mir geht nix....

  • Ganz ehrlich? Vergiss das Auto und arbeite an dem Problem mit deinem freund!
    Was nützt es dir, wenn dein Hund in ein paar Wochen freudig im Auto mitfährt, aber zuhause auf deinen Freund losgeht?

    Ich habe die Erfahrung gemacht, dass es bei solch einer Vielzahl von Problemen am besten ist, man bearbeitet eines nach dem anderen. Dann kann man sich wesentlich besser auf das eine konzentrieren und dann macht man keine Fehler.

    Fütter sie nicht mehr im Auto sondern zuhause. Und zwar füttert dein Freund den Hund. So würde ich es angehen.

    was weiß du noch über ihre Vorgeschichte, außer dass sie aus einer Tötngsstation kommt?

    Wie alt ist deine Hündin?

    Ich würde dir raten, zu diesem Problem einen extra Thread aufzumachen, denn hier wird dieses Problem untergehen.

    Was hast du dir erhofft, wie es mit dem Hund und deinem Freund weitergeht? Hast du geglaubt, sie wird ihn einfach irgendwann mögen?
    Das soll jetzt nicht gemein klingen oder so, ich versuche nur einzuschätzen, wie du die Situation siehst =)

  • Ja, ich dachte irgendwann, wenn sie uns besser kennt, wird sie auch mehr Vertrauen zu mir und zu meinem Freund aufbauen.....
    Zu mir hat sie schon sehr viel Vertrauen, ich mach ja auch ständig was mit ihr.... im Gegensatz zu meinem Freund, er sagt immer, das wird nix, sie haut immer vor mir ab, sie hat Angst vor mir. :sad2: Er ist auch traurig, das merke ich. Doch was soll ich machen?

    Weiß keinen Rat, außer das er viel mit ihr spielen könnte.

  • Zitat

    Sie hat halt sehr viel Angst vor meinem Freund. Sie hat ihn auch schon gebissen als sie alleine waren und er sie festhalten wollte, biß sie zu. Er ist halt auch fast zwei Meter groß und ich nur 1,60 cm klein. Das ist auch so ein Problem...... wie könnten wir das Problem angehen? Sie geht nur zu ihm hin, nein sie geht nie zu ihm hin, er darf sie anfassen wenn ich vor ihr bin. Sie hat da voll Angst. Sie freut sich auch wenn er mit ihr etwas spielt, aber nur wenn ich dabei bin. Ohne mir geht nix....

    So schwer das auch fällt: Dann soll er sie doch erstmal komplett ignorieren. Warum wolt ihr sie zwingen, dass sie sich von ihm anfassen lässt? Sie ist ja erst zwei Wochen bei euch - das ist eine soooo kurze Zeit!!! Sei froh, dass sie schon zu dir so viel Vertrauen gefasst hat. Mein Plan wäre der folgende: Für die nächsten 2 bis 4 Wochen würde ich das mit dem Ignorieren durchziehen. Sie ist Luft für ihn, was aber auch bedeutet, dass er nicht übervorsichtig ist, wenn sie in der Nähe ist. Also nicht durch die Wohnung schleichen etc. Das macht nur noch nervöser, weil es eben total unnatürlich ist. In dieser Zeit hat sie dir Möglichkeit, ihn erstmal von Weitem zu beobachten. DU dagegen solltest ganz viel bei ihm machen. Auf dem Sofa sitzen und kuscheln zum Beispiel :D Dann lernt euer Hund: Oh, Frauchen findet den gar nicht gruselig.
    In einem zweiten Schritt würde ich dann alles umkehren. Jetzt kommt der echt schwere Part für dich: Dein Freund füttert, deine Freund spielt vorsichtig mit ihr, von dir kommt nichts. So lernt sie dann, dass er nicht nur nichts macht, sondern er auch ein ganz Netter ist, weil es bei ihm viele tolle Sachen gibt.

    Bei allem solltet ihr beachten: Erzwingt nichts!!! Und bedauert sie nicht!!! Behandelt sie wie einen Hund ohne Vergangenheit. Gerade ängstliche Hunde brauchen eine klare Führung. Wenn das euer Ziel ist:

    Zitat

    Das sie keine Angst mehr hat, das sie es toll findet bei uns zu sein.

    geht das nicht von heute auf Morgen. Auch nicht von dieser bis zur nächsten Woche. Manche Hunde brauchen Monate und es hilft nichts, wenn euer Hund sich Streicheleinheiten von deinem Freund "über sich ergehen lässt" und dabei vor Angst zittert. Dabei lernt sie nur, dass DU (momentan Hauptbezugsperson) sie in Situationen bringst, die schrecklich für sie sind. Das hilft nicht gerade beim Vertrauensaufbau...

    Gibbet hier eigentlich schon Fotos von eurem Schatz?? :roll:

    Grüße,
    das Krümelmonster.

  • Dein Freund sollte vielleicht mal seine Grundeinstellung überdenken. Denn Hund sind so sensibel, die merken solch eine "Abneigung". Und dadurch wird ihnen dieser mensch natürlich noch komischer vorkommen.

    Er sol mal versuchen nochmal sozusagen bei 0 anzufangen. Völlig unvoreingenommen zu sein.

    Wenn ihr es einfach so weiterlaufen lasst, wird sich das ganze sicherlich nicht von allein regeln, das ganze wird eher noch schlimmer werden.

    Habt ihr einen Trainer oder eine gute Hundeschule? Diese würde ich auch sehr empfehlen, denn ihr scheint mir beide große Hundeanfänger zu sein.

    Auch hilft es gute Bücher zu lesen, wie zB "das andere ende der leine" von patricia b. McConnell

    Gerade Körpersprache ist bei einem sensiblen Hund sehr wichtig. Also die Körpersprache des Menschen. ;)
    Wie nähert sich denn dein Freund dem Hund?
    Geht er vornübergebeugt auf den Hund zu und lockt ihn?
    Gerade sowas ist bei seiner Größe verständlich, aber es jagt dem Hund eine riesen angst ein. Nicht weil er groß ist, sondern dieses vornüberbeugen und gerade auf den hund zugehen.

    Er soll mal etwas versuchen. Er soll sich auf den Boden setzen und sich vielleicht ein Spielzeug nehmen und damit ruhig vor sich auf dem Boden rumspielen (hört sich doof an, aber funktioniert) dabei soll er eure hündin nicht anschauen, schon gar nicht in die augen. Gut wäre es wenn du vielleicht dich mit dazusetzt, sodass sie etwas mehr sicherheit bekommt. wenn eure maus sich euch nähert, dann einfach weitermachen und sie so wenig wie möglich beachten. er kann ihr auch kleine leckerlies zu werfen, wenn sie sich nähert.
    das ganze wird wahrscheinlich viel zeit brauchen, aber es ist wichtig, dass ihr die "Hundesprache" lernt. Das ihr wisst, wie euer Hund auf eure körpersprache reagiert und wie ihr seine zu lesen habt.

    Kannst du mal berichten, wie es zu dem Biss gekommen ist?

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