Ergebnis unseres Mittelmeertests...

  • :winken:
    Hallo Mikah,


    dass Du Angst hast kann ich gut verstehen.

    Deine Überlegung den Hund evtl. abzugeben finde ich allerdings mehr als traurig!

    Ich habe neulich noch von Dir gelesen ( als Deine Entscheidung anstand den Hund zu holen) wie Dir jemand die Kosten vorgerechnet hat und skeptisch war ob Du das tragen kannst, und Du hast geantwortet dass die Finanzen geklärt sind und notfalls Deine Eltern einspringen würden..

    Und nun hast Du solche Überlegungen?

    Kann ich nicht nachvollziehen!

    Abgesehen davon ist Leishmaniose ( falls Dein Hund überhaupt weiterhin positiv ist ) gut behandelbar und kostet kein Vermögen...


    Mal als Tipp:

    Immer eine EEP mitmachen lassen wenn Du nochmal testen lässt, eine reine Titerbestimmung reicht keinesfalls aus um zu testen ob die Krankheit aktiv ist!

    Alles Gute, besonders für Deinen Hund.

  • So, nach einer völlig verstörten Nacht sieht am Morgen alles anders aus. Meine Eltern habe ich bereits angerufen und wie abgesprochen, sollten die Kosten meine Möglichkeiten übersteigen zahlen sie es natürlich.
    Nachdem ich gestern abend mit der Tierklinik nochmals telefoniert habe und sie mir sagten, dass es an die 10.000 Euro kosten könnte, wenn man dann gleich mit Chemo anfängt war ich doch etwas geschockt und kein Hundebesitzer kann mir sagen, dass er das nicht wäre und nicht alle Möglichkeiten durchdenken würde!!!

    Ich lasse den nächsten Test in dem Schweizer Labor machen, wo dieser ELISA-Test angewandt wird. Ich denke, da wird diese EEP dann mitgemacht, oder? Das Verfahren dort ist wohl sehr sicher.

    Also nochmal zusammengefasst, was ich jetzt tun sollte:
    - Gutes Futter (BARF, stand ja eh zur Debatte)
    - keine Impfungen, Wurmkur und Flohmittel mehr (kann ich ZeckWeg von Luposan geben?)
    - Was ist mit Röntgen? Er sollte auf HD/ED untersucht werden.
    - Generell, kann ich noch normal spazieren gehen, zum THS (wir machen da Geländelauf, ist ja doch anstrengend) usw? Oder lieber nur noch kleine, ruhige Gänge?!
    - meine Mutter hatte die Idee, mit unserer Tierheilpraktikerin, die damals unseren Labrador behandelt hat, Kontakt aufzunehmen...kann das helfen?
    - meine Mutter hatte ebenfalls die Idee, Echinacin ins Futter zu mischen...ist das eine gute Idee?

  • Zitat

    So, nach einer völlig verstörten Nacht sieht am Morgen alles anders aus. Meine Eltern habe ich bereits angerufen und wie abgesprochen, sollten die Kosten meine Möglichkeiten übersteigen zahlen sie es natürlich.


    :gut:

    Zitat

    Nachdem ich gestern abend mit der Tierklinik nochmals telefoniert habe und sie mir sagten, dass es an die 10.000 Euro kosten könnte, wenn man dann gleich mit Chemo anfängt war ich doch etwas geschockt und kein Hundebesitzer kann mir sagen, dass er das nicht wäre und nicht alle Möglichkeiten durchdenken würde!!!


    :schockiert: Na da bist du ja an einen ganz besonders kompetenten Gesprächspartner geraten...


    Zitat

    Ich lasse den nächsten Test in dem Schweizer Labor machen, wo dieser ELISA-Test angewandt wird. Ich denke, da wird diese EEP dann mitgemacht, oder? Das Verfahren dort ist wohl sehr sicher.


    Bei uns war der Test realativ eindeutig, deshalb hab ich mich über den Elisa-Test nicht weiter informiert. Frag am besten noch mal nach, wenn dir hier niemand weiterhelfen kann.


  • Ein sehr gutes Mittel gegen Zecken und Flöhe heißt Spot-On, ein Mittel auf völlig natürlicher Basis. Hier ein Zitat vond er Aras Seite:"SPOT-ON ist eine Flüssigkeit zum Auftropfen auf der Basis von hochwertigen ätherischen Ölen (Margosa-Extrakt, Citronella- und Nelkenblütenöl) zur äußerlichen Anwendung bei Hunden.

    Die ideale, repellierende Wirkstoffkombination,
    die in Zusammenarbeit mit Universitäten entwickelt und getestet wurde, bietet einen effektiven Schutz vor Zecken, Flöhe und Milben.

    ANICOSA P2 SPOT-ON ist einzigartig in der Zusammensetzung, in der Konzentration und in der Qualität der eingesetzten Wirkstoffe. Es ist hautfreundlich und sicher in der Anwendung."
    das Mittel ist allerdings nur im Direktvertrieb über Aras Händler erhältlich.

    Gruß Arndtruhe

  • Hallo,
    also ich würde dir erstmal raten Ruhe zu bewahren.
    Bei uns wurde damals auch ein Leishmaniose-Titer im Grenzbereich festgestellt. Was macht man danach, man g**** und liest die ganzen Horrorgeschichten und ist völlig fertig. Wir haben uns dann auch genauer mit der Krankheit beschäftigt und haben mit einem Tierarzt zusammen gearbeitet, der uns unsere Ängste genommen hat.
    Solange bei deinem Hund keine weiteren äußerlichen Anzeichen vorhanden sind, muss es nicht unbedingt heißen das dein Hund positiv ist. Manche Laborergebnisse dahingehend sind nicht wirklich sehr genau. Bei uns war es dann so, dass wir dann 9 Monate später nochmal ein Bluttest bei Laboklin( sehr gutes Labor für Mittelmehrkrankheiten) gemacht haben. Das Ergebnis war ohne Zweifel negativ.
    Also du siehst, es gibt immer Hoffnung.
    Liebe Grüße
    Markus

  • justdoit, DANKE für deinen Beitrag, das gibt wenigstens etwas Hoffnung.
    Mein Hund zeigt keinerlei Anzeichen und wir hoffen einfach, dass das Ergebnis in 30 Tagen gleich bleibt/geringer wird. Wir wollen dann auf jeden Fall eine Einschickung bei LaboKlin oder eben zu Dr. Naucke verlangen!

    Ich bin jetzt allerdings etwas verwirrt, weil mein TA (große, bekannte Tierklinik) sagte, wir müssen diese Chemotherapie für bis 10.000 Euro machen (dabei 1/2 Monat stationär, daher so teuer) um den Hund ggf zu heilen (daher auch meine erste Überlegung ihn abgeben zu müssen und kein HH kann mir da wohl was vorwerfen, wer hat das schon auf der hohen Kante mal eben innerhalb weniger Tage?). Meine Eltern würden das sogar bezahlen, aber ist das denn sinnvoll?!
    Auf inselhunde.de wird zB geschrieben, Lm sei gegen alle Meinungen NICHT mit Allopurin einstellbar sondern muss chemotherapeutisch behandelt werden und dass die Hunde dann nur noch Monate bis wenige Jahre zu leben haben.
    Dann wird wieder woanders geschrieben, wie auch hier alle berichten, dass Allopurin reicht.

    Er zeigt auch keinerlei Symptome, lediglich Haarausfall hat er, aber nicht diese "Brille" sondern im Lendenbereich und Nacken etwas, das kommt wohl von der Drecksernährung denn es wird deutlich besser seit er jeden Tag Markus Mühle, Fischöl und Luposan Kräuter bekommt.

    Er wurde übrigens auch vor knappen 4 Monaten erst durchgeimpft und wir würden dann auch nur Tollwut in 2,5 Jahren ca wieder machen. Kann er denn dann trotzdem ins Ausland, wir wollten nämlich nächstes Jahr nach England oder Frankreich fahren.

  • Also eine Heilung ist nicht möglich. Man kann die Krankheit soweit in den Griff bekommen, dass der Hund relativ beschwerdefrei leben kann.
    Leider kennen sich viele Ärzte nicht wirklich mit der Krankheit aus.
    Wenn wir den ersten Tierarzt hätten machen lassen, dann hätte unser Hund schon lange Aluporinol bekommen.
    Ich würde mir bei so einem Titer auf jeden Fall noch eine 2te Meinung einholen.
    Weitere hilfreiche Informationen bekommt man auch auf der Seite http://www.parasitus.com. Die Seite wurde uns damals von unserer Tierheilpraktikerin empfohlen. Soweit ich das noch in Erinnerung habe, bsteht auch die Möglichkeit die Blutwerte (per E-Mail) dorthin zu senden. Experten werfen dann einen Blick darauf. Wäre der Titer damals bei der 2. Untersuchung positiv bzw. wieder im Grenzbereich gewesen, dann hätten wir dies auf jeden Fall gemacht.

    LG Markus

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