Nach dem Hundespaziergang BURNHARD GRILL an und den Feierabend genießen🔥*
Neues Leben - neues Glück.. aber wie und wo anfangen?
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So, nun hab ich die verstrichene Zeit schon gut genutzt und gestern abend fleißig mit ihr geclickert. In der Wohnung hat "Sitz", "Platz", "Bleib" (sogar ohne Sichtkontakt einmal quer durch die ganze Wohnung) und daraufhin "hier" suuuuper geklappt! Ich bin total stolz auf die schlaue Maus!
Seitdem klappen diese Grundkommandos (in der Wohnung) auch ohne Trainingsstunde und Clicker deutlich besser und es reicht meistens einmal aussprechen (mit freundlich-hoher Stimme).
Wäre es ratsam, aufgrund der noch nicht gefestigten Bindung lieber auch weiterhin noch jedes befolgte Kommando ausserhalb des Trainings (zusätzlich zum Fein und Streicheln) mit einem Leckerchen belohnen, auch wenn sie sie gut befolgt?Und die Gänge mit Geschirr klappen auch bestens. Uns kam bisher zwar noch kein Hund entgegen, aber im normalen Fall zog sie (subjektiv betrachtet...) etwas weniger, dafür bei den Kaninchen auf dem Feld heute morgen etwas stärker und länger.
Hierzu hab ich aber noch eine Frage - mir ist aufgefallen, dass wenn sie nach links zieht, das gesamte Geschirr etwa 5cm nach rechts rutscht (und umgekehrt). Ist dies ein Indiz dafür, dass es zu locker ist?
Um den Brustkorb ist es eng genug, denke ich, aber vielleicht im Halsbereich etwas enger. Nur - wie bekomme ich das dann wieder ausgezogen und über die Ohren, ohne das jedesmal an ihr verstellen zu müssen? Aber vielleicht ist das ja auch normal, dass das Geschirr etwas Spiel hat?Und eine weitere Frage hätte ich ebenfalls noch - dann ist auch erst mal schluß, versprochen.
Die ersten Tage war sie recht geräuschempfänglich und hat schnell angeschlagen, wenn sie irgendwas nicht zuordnen konnte (Haarfön, Katzenklo Gescharre, Kindergequäke, usw.). Mittlerweile ist es schon viiiel besser und eigentlich bellt sie in der Wohnung nur noch, wenn sie entweder die Katze zu Gesicht bekommt, die ihr wohl nicht ganz geheuer ist oder nicht einordnen kann, woher das Geräusch kommt und was es ist (zum Beispiel spielende Katze unter´m Sofa - sie fängt an zu bellen und rennt zur Haustür) oder wenn sich etwas an der Haustür tut.
Idealerweise bellt sie nicht, wenn es klingelt, erst wenn sie den Postboten zum Beispiel im Hausflur sprechen hört - was ich okay finde, ist ja schließlich ein Hund.. - allerdings bellt sie auch, wenn mein Mann oder meine Tochter nach Hause kommen und den Schlüssel drehen. Diesen Unterschied müsste man ihr doch eigentlich vermitteln können, oder?
Merkwürdig finde ich, dass sie zum Beispiel aber nicht bellt, wenn ich mit dem Schlüssel die Wohnung betrete, sei es wenn ich nach kurzer Zeit aus dem Keller komme oder auch längere Zeit vom Einkaufen.
Wenn sie alleine war, bellt sie generell nicht, wenn jemand die Wohnung betritt - es ist nur, wenn ich mit ihr gemeinsam in der Wohnung bin :/Sie lässt sich auch schwer davon abbringen, auch wenn sie nie wirklich lange am Stück bellt - aber als Mieter in einem sehr hellhörigen Altbau im Mehrfamilienhaus kommen einem selbst fünf Sekunden wie eine Ewigkeit vor..
Ich versuche weder, sie zu beruhigen noch anzuschnauzen, sondern sage nur ein möglichst entspanntes, neutrales "es reicht" und lobe sie, wenn sie aufhört (wobei ich da immer etwas Bedenken habe, sie könnte das Lob auf das vorrangegangene Bellen beziehen?). Würde das schon genügen, ihr das "unnötige" Bellen abzugewöhnen, bzw. zu verkürzen? Grade was die Katze betrifft, ist das natürlich richtig doof, wenn sie jedes mal anfängt - die Katze flüchtet, Edda bellend hinterher. Das ist nicht unbedingt eine gute Basis, für ein friedliches Miteinander - zumal die Katze sich schon gar nicht mehr aus dem Wohnzimmer traut.Viele Grüße,
JanineP.S.:
- Schön, dass du das Geschriebene so annimmst.
Wär ja auch Quatsch, hier eine Frage zu stellen und dann allem zu widersprechen, weil man meint, es doch besser zu wissen
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29. Mai 2009 um 09:31
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So, nun hab ich die verstrichene Zeit schon gut genutzt und gestern abend fleißig mit ihr geclickert. In der Wohnung hat "Sitz", "Platz", "Bleib" (sogar ohne Sichtkontakt einmal quer durch die ganze Wohnung) und daraufhin "hier" suuuuper geklappt! Ich bin total stolz auf die schlaue Maus!
Mensch, das finde ich total super. Sehr erfreulich!Seitdem klappen diese Grundkommandos (in der Wohnung) auch ohne Trainingsstunde und Clicker deutlich besser und es reicht meistens einmal aussprechen (mit freundlich-hoher Stimme).
Wäre es ratsam, aufgrund der noch nicht gefestigten Bindung lieber auch weiterhin noch jedes befolgte Kommando ausserhalb des Trainings (zusätzlich zum Fein und Streicheln) mit einem Leckerchen belohnen, auch wenn sie sie gut befolgt?Ja, das würde ich auf jeden Fall machen. Es festigt die Bindung, wenn sie ein Lecker von dir bekommt. Dann bist du für sie die Größte ;-)
Und die Gänge mit Geschirr klappen auch bestens. Uns kam bisher zwar noch kein Hund entgegen, aber im normalen Fall zog sie (subjektiv betrachtet...) etwas weniger, dafür bei den Kaninchen auf dem Feld heute morgen etwas stärker und länger.
Hierzu hab ich aber noch eine Frage - mir ist aufgefallen, dass wenn sie nach links zieht, das gesamte Geschirr etwa 5cm nach rechts rutscht (und umgekehrt). Ist dies ein Indiz dafür, dass es zu locker ist?
Um den Brustkorb ist es eng genug, denke ich, aber vielleicht im Halsbereich etwas enger. Nur - wie bekomme ich das dann wieder ausgezogen und über die Ohren, ohne das jedesmal an ihr verstellen zu müssen? Aber vielleicht ist das ja auch normal, dass das Geschirr etwas Spiel hat?
Bei unseren Hunden hat das Geschirr auch etwas Spiel. Du solltest es bequem über die Ohren ziehen können, ggf. etwas nachstellen.Und eine weitere Frage hätte ich ebenfalls noch - dann ist auch erst mal schluß, versprochen.
Frage ruhig - am Anfang hat man viele Fragen, dafür gibt es ein Forum!
Die ersten Tage war sie recht geräuschempfänglich und hat schnell angeschlagen, wenn sie irgendwas nicht zuordnen konnte (Haarfön, Katzenklo Gescharre, Kindergequäke, usw.). Mittlerweile ist es schon viiiel besser und eigentlich bellt sie in der Wohnung nur noch, wenn sie entweder die Katze zu Gesicht bekommt, die ihr wohl nicht ganz geheuer ist oder nicht einordnen kann, woher das Geräusch kommt und was es ist (zum Beispiel spielende Katze unter´m Sofa - sie fängt an zu bellen und rennt zur Haustür) oder wenn sich etwas an der Haustür tut.
Idealerweise bellt sie nicht, wenn es klingelt, erst wenn sie den Postboten zum Beispiel im Hausflur sprechen hört - was ich okay finde, ist ja schließlich ein Hund.. - allerdings bellt sie auch, wenn mein Mann oder meine Tochter nach Hause kommen und den Schlüssel drehen. Diesen Unterschied müsste man ihr doch eigentlich vermitteln können, oder?
Merkwürdig finde ich, dass sie zum Beispiel aber nicht bellt, wenn ich mit dem Schlüssel die Wohnung betrete, sei es wenn ich nach kurzer Zeit aus dem Keller komme oder auch längere Zeit vom Einkaufen.
Wenn sie alleine war, bellt sie generell nicht, wenn jemand die Wohnung betritt - es ist nur, wenn ich mit ihr gemeinsam in der Wohnung bin :/Sie lässt sich auch schwer davon abbringen, auch wenn sie nie wirklich lange am Stück bellt - aber als Mieter in einem sehr hellhörigen Altbau im Mehrfamilienhaus kommen einem selbst fünf Sekunden wie eine Ewigkeit vor..
Ich versuche weder, sie zu beruhigen noch anzuschnauzen, sondern sage nur ein möglichst entspanntes, neutrales "es reicht" und lobe sie, wenn sie aufhört (wobei ich da immer etwas Bedenken habe, sie könnte das Lob auf das vorrangegangene Bellen beziehen?). Würde das schon genügen, ihr das "unnötige" Bellen abzugewöhnen, bzw. zu verkürzen? Grade was die Katze betrifft, ist das natürlich richtig doof, wenn sie jedes mal anfängt - die Katze flüchtet, Edda bellend hinterher. Das ist nicht unbedingt eine gute Basis, für ein friedliches Miteinander - zumal die Katze sich schon gar nicht mehr aus dem Wohnzimmer traut.Da gehst du schon ganz richtig vor, es gibt auch bellfreudige Rassen (habe eine). Ich würde erst mal abwarten, bis sie sich ein wenig eingelebt hat. Zurzeit ist noch alles fremd. Mit der Zeit wird sie die Geräusche besser einordnen können. Zur Katze muss dir jemand anders helfen.
Viele Grüße,
JanineGruß
Leo
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Hallo Eddalein,
Ich wollte eigentlich gestern schon auf den ersten Eintrag eingehen, beim Abschicken dann war das Forum aber bis 2.00 nachts nicht mehr zu erreichen, daher kopier ich ihn jetzt nochmal hier herein :Hallo, Eddlein
Ich zitier malo, dann ists einfacher.
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Der Grund, weshalb sie nicht mit ihr klar kamen, ist die Leinenführigkeit und (angeblich) extreme Aggression an der Leine gegenüber anderen Hunden. Es stimmt, sie zog den ersten Spaziergang noch extrem. Nachdem ich aber den Tipp befolgt habe, immer schön brav stehen zu bleiben, sobald sie zieht, klappt das schon tausend mal besser. Natürlich noch lange nicht perfekt, aber echt eine Verbesserung.Das Leineziehen liegt daran, dass ein Hund normalerweise ein schnelleres Lauftempo vorlegt, als wir Menschen. Der Hund muss lernen sich dem menschlichen Lauftempo anzupassen. Das Leineziehen hat nichts damit zu tun, dass der Hund die "Herrschaft" übernehmen will oder die Führung halten will. Es ist kein, wie es oft beschrieben wird „Dominanzproblem“ von Hunden.
Für den Hund ist es einfach unnatürlich so langsam zu laufen, es liegt an dir, ob du es schaffst deinem Hund klarzumachen : Ich will dich mit der Leine nicht einengen du musst nicht alle deine Sinne ausschalten um schneller voranzukommen. Du musst dich einfach an mir orientieren.
Ich habe das folgendermaßen trainiert: Ich habe eine lange Leine (3-4 m) genommen und bin nicht nur stur geradeaus gelaufen, sondern habe ständig die Richtung gewechselt, mich mal im Kreis gedreht, plötzlich um 90° gedreht, schneller geworden, langsamer geworden, Richtung gewechselt losgerannt... Wichtig dabei ist, du musst es deinem Hund schmackhaft machen mit dir zu kommen , sprich: du wechselst plötzlich die Richtung , bis die Leine fast gespannt ist, gehst schnell in die Hocke, legst ein Leckerlie auf den Boden und rufst ganz aufgeregt SUCH. Der Hund, der wahrscheinlich schon auf dem Weg zu dir war, wird schnell zu dir kommen und beim nächsten Mal schneller reagieren. Für jede Kurve, die er mitgeht, jedes kurze Nach oben schauen, bestätigst du ihn!
Anderes Beispiel: der Hund zieht, du wechselst die Richtung, Hund schießt wieder voraus, du drehst dich wieder blitzschnell um und gibst dem Hund ein Leckerchen sobald er wieder auf einer Höhe mit dir ist oder wirfst sein Lieblingsspielzeug.Nachdem du sowas 30-40 Mal gemacht hast, wird der Hund ständig zu dir hochgucken, dafür belohnst du hn dann jedes Mal: Mal mit der Stimme, mal mit einem Leckerlie, Spielzeug..
Sobald der Hund dann nochmal zieht, srehst du dich um und gehst einen kleinen Kreis mit ihm und lobst ihn überschwänglich sobald er die Kurve mitgeht, bevor die Leine sich spannt.Nun gleich die erste Frage, auf die es wohl keine wirklich eindeutige Antwort gibt.
Derzeit hat sie ein Halsband um, wenn sie zwischendurch doch mal arg zieht, weil z.B. ein Hund entgegenkommt, hört sich das immer ganz gräßlich an und es scheint, als wäre der Lerneffekt "wenn ich ziehe, tut´s weh" bei ihr nicht wirklich vorhanden. Ich hatte ursprünglich ein Geschirr gekauft, das liegt hier noch unbenutzt. Dann las ich aber, Geschirre wären Bestandteil der antiautoritären Hundebewegung und total überflüssig und doof und schlecht für die Gelenke... Aber wenn ihr das Halsabschnüren in dem Moment nichts ausmacht, wäre ein Geschirr vielleicht doch die bessere Alternative?Den Lerneffekt - Ziehen tut weh gibt es nicht! Leg ihr ein Geschirr an und üb das leinelaufen wie oben beschrieben.
Das zweite Ding ist die besagte (angebliche) Aggressivität gegenüber Hunden. Ich hab fest gestellt, dass wenn die anderen Hunde ohne Leine laufen, gibt´s kein Problem, sie freut sich, es wird sich beschnüffelt und jeder geht seines Weges. Nur wenn sie ebenfalls angeleint sind, macht die einen RIESEN Aufstand. Sie bellt, wedelt mit dem Schwanz, knurrt vielleicht auch ein kleines bisschen. Ist das tatsächlich Ausdruck von Aggressivität oder eher ein "Ich will den da jetzt unbedingt kennen lernen". Wie bringe ich ihr nun am besten bei, gelassener auf Leinenhunde zu reagieren? Je nachdem, was für ein Hundehalter einem da entgegen kommt, ist das schon recht streßig..
Ich habe bisher versucht, sie einfach nur festzuhalten, mich davor zu stellen, ihr die Schnauze zu zuhalten, sie vorher, wenn der Hund noch weiter weg ist, abzulegen, aber sobald sie einen erblickt hat, selbst wenn der noch wer weiß wie weit weg ist, hört sie kein Stück mehr und starrt nur noch Richtung Hund, samt Geziehe.Es ist normales Verhlaten für einen Hund, der die Leine nicht richtig kennengelernt hat.
Hunde an der Leine (die nicht super leinenführigen zumindest) verhalten sich an der leine anders, als im Freialuf. Dadurch reagiert deine - ebenfalsls durch eine Leine sehr eingeschränkte Hündin - unsicher und geht bedingt durch diese Unsicherheit eher auf Angriff
Les dir den schon gennanten Thread zur Leinenführigkeit und Leinenaggression von staffy durch und baue darauf dann die leine positiv, als Sicherheit für die Hündin auf.
Hundekontakte und Austobphasen bietest du ihr am besten durch eine Schleppleine!Überhaupt ist der Grundgehorsam eher sporadisch. Bei der Familie vorher hat sie bereits einige Begriffe kennen gelernt, doch muss ich meistens zwei, drei Mal Sitz, Platz, usw. sagen (mit sehr strengem Tonfall), bevor sie drauf reagiert. Dafür kann sie aber toll Pfötchen geben und Rollen machen... :/
Ich hätte es ja schon besser gefunden, wenn die mehr die Basis geübt hätten, statt Kunststückchen.Dann bau es nochmal ganz von vorn auf, trainiere täglich in kurzen Abschnitten und belohne immer dolle!
Setze jeden Befehl konsequent beim ersten mal durch und belohne dementsprechend..Ich glaube, sie ist es gewohnt, die Führung zu übernehmen und sieht sich als Rudelchef. Da sie ja nun in ein neues "Rudel" kam, denke ich, ist es superwichtig, dass sie gleich von Anfang an ihre Rolle zugewiesen bekommt. Auf viele Dinge achte ich deshalb jetzt schon sehr, zwischendurch ignorieren, ich bestimme, wann gespielt, gekuschelt, gegessen wird, gehe als erstes aus der Tür.
Trotzdem hab ich jetzt schon etwas Angst, ebenfalls gravierende Fehler zu machen.Ich denke eher, sie hat durch ihre alte Familie nie die Sicherheit erfahren, die ein "Rudel" eigentlich geben sollte. Dadurch, dass der Grundgehorsam nur eingeschränkt beherrscht wird, waren die Möglichkeiten die Hündin mal in ihren Korb zu weisen oder bei Hundekjontakten abzuriufen und hinter sich abzulegen ohnehin beschränkt!
Das kannst du jetzt ändern.
Lass den Begriff "Rangordnung" mal weg und ersetze es durch "dem Hund Schutz geben".
Der Hund hat wenig Grenzen erfahren und hate quasi die Aufgabe sich selnbst zu schützen. Dadurch wird ein hund leicht überfordert und überdreht. mach es jetzt mal so, dass du dem Hund zeigst "Du kannst mir voll und ganz vertrauen, ich regel alles für dich"
Ruf sie öfters mal ab (im Freilauf an der Schleppe), leg sie mal hinetr dir ab und lass z.B. keinen fremden Hund heran. Das bewirkt, dass die Hündin, sobald ihr ein hund zu aufdringlich ist, sie bei dir Schutz suchen kann.
Bring ihr zudem "ins Körbchen" bei, womit du sie in unerwünschten handlungen unterbrechen kannst und wo sie zur Ruhe kommen kann. Im Körbchen angekommen bestärkst du sie dann in ihrem Verhalten (Leckerchen).
Setze Kommandos konsequent, aber liebevoll , souverän und ruhig durch.Stell dich als den Supermensch dar, der alles regelt und auf den sie sich voll und ganz verlassen kann
Sie soll bwundernd zu dir aufschauen, dann ist die "Rangordnung" kein Thema mehr
Ein Beispiel - Wir haben so eine Spielmatratze für die Kinder, auf die der Hund sehr gerne liegt und schläft. Heute mittag gab´s ein Stück Pansen für sie, doch sollte sie es in ihrem Körbchen fressen und nicht auf der Matratze. Ich musste sie drei Mal schicken und als sie plötzlich doch auf der Matratze lag, wollte ich sie runterschubsen, da hat sie mich angeknurrt. Daraufhin hab ich ihr ein scharfes "aus" verpasst und sie erneut in ihr Körbchen geschickt. Sie ist gegangen und hat den Pansen auch dort aufgefressen. Trotzdem habe ich etwas Sorge, dass sie mich als Rudelführer nicht akzeptiert, egal wie ich darauf achte.
Ressourcenverteidigung ist etwas anderes ,als "Rangordnung" ..
Dennoch setze so etwas so weiter durch. Schicke sie mit ruhiger und fester Stimme ins Körbchen, sodass sie erst gar keinen zweifel an dem Kommando aufkommen lässt (bei vorherigem "ins Körbchen"-Kommando Aufbau!!! )
Sagst du erst dreimal sehr streng ab und schubst sie dann, kann es auch Verunsicherung über dein komisches Verhalten sein.
Eure Bindung ist noch nicht so weit gefestigt, dass sie dein Verhaltren genau deuten kann.
Geh mit ihr, wie mit einem Besucherkind um
Nicht stundelang "bitte bitte geh", aber auch keine "unüberlegten" handlungenLG Jana
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Hallo Jana,
vielen Dank für die vielen Tipps, werde ich alle mal nach und nach ausprobieren

Nun muss ich gleich mal von unseren Erfolgserlebnissen berichten. Als wir heute Mittag unsere große Runde drehten, hab ich statt der Margeno Trainingsleckerlis, die wahrscheinlich genaus fad schmecken wie sie aussehen, mal kleine Fleischwurststückchen mitgenommen.
Die erste Gelegenheit zum Üben war ein Pferd in etwa vierzig Metern Entfernung. Edda hat´s gesehen, gezogen, gebellt, ich hab ein Leckerli aus der Tasche genommen und sie zu mir gerufen, sitz machen lassen und sie dann ganz doll gelobt, weil sie das Pferd dann ignoriert hat. Na ja, es war ja nicht nah dran, aber hat trotzdem gut geklappt. Die nächste Gelegenheit hatten wir ganz schnell.
Dieses Mal hatte ich die Fleischwurst dauerhaft in der Hand (auch wenn sie mit zunehmender Temperatur immer ekliger wurde..
) und sie wußte das auch, hat immer wieder zu mir hochgesehen, lief sogar ein paar Meter total gut bei Fuß, ihr Vorderlauf genau in Höhe meines Beines. Dafür natürlich ein Riesenlob.
Dann waren wir auf dem Bürgersteig und kurz nacheinander wurden je zwei Pferde auf der Straße geführt. Noch bevor sie irgendwie reagiert hat, hab ich ihr die Wurst gezeigt, sie zwischendurch in der geschlossenen Hand dran riechen und lecken lassen, bin mit ihr weitergegangen und als die Pferde vorbei waren, hab ich´s ihr gegeben, weil sie überhaupt KEIN Pieps von sich gab, obwohl die wohl nur drei, vier Meter entfernt waren *jubel*. Dann gingen wir noch an einem heftig bellenden Jack Russel im Auto vorbei, wieder der gleiche Wursttrick und sie schaute zwar mal kurz hin, aber sonst keine Reaktion. Auch ein kleiner Mischling auf der anderen Straßenseite wurde ignoriert. Ich könnte echt platzen vor Stolz
Meine Frage hierzu, ist es okay, wenn ich das Leckerchen dauerhaft in der Hand halte und sie genau weiß, dass es in Aussicht steht? Bis ich in der Tasche herumgekramt habe, hat sie sich längst ins Gebell reingesteigert - so bin ich einfach viel schneller und flexibler. Allerdings heißt es ja, dass der Hund das dann nur macht, wegen des Leckerlis.. Im Prinzip bin ich einfach nur froh, dass sie überhaupt defensiv ist - egal warum.
Der Abendspaziergang war dann nicht ganz so erfolgreich, wenn auch deutlich besser als gestern. Ich glaube, es lag daran, dass wir bei den Begegnungen mit Hund und Pferd auch grade erst losgegangen waren und da ist sie immer noch so total aufgeregt. Erst wenn wir zehn, zwanzig Minuten unterwegs sind, legt sich das und sie konzentriert sich wieder mehr auf mich. Von daher denke ich, ist es in Ordnung. Oder?
Ok, meine Fragerei hat doch noch kein Ende...
Ich hab mich nämlich dann noch mit einer Hundebesitzerin unterhalten, die mich wieder etwas verunsichert hat. Sie hat (wie sollte es anders sein...) gemeint, der Hund wäre momentan deutlich der Boss und daran sollte ich mal arbeiten. Bei der Frage, woran sie das merken würde, meinte sie "Du stehst, aber der Hund sondiert das Gebiet, schnüffelt und geht hin und her. Das darf der nicht. Sowas musst Du gleich unterbinden, sonst bekommst Du nie die Kurve". Sie hat ja gar nicht gezogen oder so, sondern schnüffelte an lockerer Leine in einem Radius von etwa einem Meter.
Und mal ehrlich, ich glaube, solche Feinheiten können noch warten und erst mal muss die Basis stimmen, oder sehe ich das falsch?Viele Grüße,
Janine -
Zitat
Derzeit hat sie ein Halsband um, wenn sie zwischendurch doch mal arg zieht, weil z.B. ein Hund entgegenkommt, hört sich das immer ganz gräßlich an und es scheint, als wäre der Lerneffekt "wenn ich ziehe, tut´s weh" bei ihr nicht wirklich vorhanden.
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Ich musste sie drei Mal schicken und als sie plötzlich doch auf der Matratze lag, wollte ich sie runterschubsen, da hat sie mich angeknurrt. Daraufhin hab ich ihr ein scharfes "aus" verpasst und sie erneut in ihr Körbchen geschickt.Das paradoxe beim Leinenziehen ist, dass der Hund sicher Schmerzen durch den Druck des Halsbandes auf seine Kehle hat, aber versucht sich diesem Schmerz zu entziehen, indem eben in die andere Richtung zieht.
Wenn Du das Kommando "aus" einerseits benutzt, damit sie etwas aus ihrem Maul wieder herausgibt, aber andererseits, damit sie mit etwas aufhört, ist dieses Kommando auf Dauer zu uneindeutig. Verwende besser ein "Nein" wenn sie etwas lassen soll.
Sie muss sich doch ersteinmal an die neuen Umständen gewöhnen. Auf einmal ist sie wieder bei anderen Leuten, die anders riechen, eine andere Mimik und Gestik haben und dann eventuell auch Kommandos benutzen, die auf einmal eine andere Bedeutung haben.
Ich lese gerade "Das andere Ende der Leine" von Patricia B. McConnell. Es ist gut lesbar und amüsant geschrieben und verdeutlicht gut, wie man besser und eindeutiger Rüberbringen kann, was man denn gerade von dem Hund möchte.
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Wenn Du das Kommando "aus" einerseits benutzt, damit sie etwas aus ihrem Maul wieder herausgibt, aber andererseits, damit sie mit etwas aufhört, ist dieses Kommando auf Dauer zu uneindeutig.Du hast auf jeden Fall recht.
Ich hab mal explizit drauf geachtet und ich sage tatsächlich in unterschiedlichen Situationen "aus", auch wenn die gar nichts miteinander zu tun haben - klar, dass sie dann gar nicht weiß, was jetzt eigentlich gemeint ist.
Das Buch wurde mir nun zum 2. Mal empfohlen, ich glaub, ich schau gleich mal bei Am*z*n.Gestern abend war´s total klasse, grade bezüglich des Leinenlaufs. Ich hab den Clicker mitgenommen und mit ihr "schau" geübt, damit sie irgendwann ihre Konzentration in schwierigen Situationen auf mich lenkt. Das hat ganz schnell total super geklappt, egal ob sie nur gelaufen ist oder irgendwo geschnuppert hat.
Sie hat auch insgesamt fast gar nicht gezogen - abgesehen von den vielen Kaninchen, die unseren Weg kreuzten. Aber wer in der Dämmerung zum Üben mit einem untrainierten Bretonenmix über die Felder läuft, darf wohl nichts anderes erwarten..
Heute morgen lief es dann wieder nicht so toll.
Unsere Gassirunde führt auf einem recht schmalen Feldweg entlang und wenn dann jemand entgegen kommt mit Hunden, hat man wenig Ausweichmöglichkeiten, als nah dran vorbei.
Sie fing erst wie wild an zu bellen und zu ziehen, als sie den anderen Hund beschnüffelt hat - vorher war noch okay, obwohl der andere Hund auch an der Leine war. Der nächste kam nur wenige Minuten später und da war sie noch so aufgeregt vom ersten, dass es gleich weiterging, als sie ihn sah.
Auch die zwei Großen, die wir später auf der anderen Straßenseite sahen, wurden extrem angebellt und hingezogen, obwohl das gestern super geklappt hat, auf die Entfernung.
Ich bin kommentarlos weitergegangen und hab sie mitgezogen und bilde mir ein, dass es insgesamt schon etwas besser geworden ist als ganz zu Beginn und die Tobsucht kürzer ausgefallen ist, sie sich schneller beruhigt und bei Pferden mittlerweile fast gar nicht mehr reagiert - und ich weiß natürlich auch, dass ich in so kurzer Zeit keine Wunder erwarten darf. Aber streßig ist es doch jedes mal sehr.Vor allem die Hundebesitzer selbst.. am liebsten würde ich mich jedesmal rechtfertigen und sagen, dass ich sie grade erst zu uns geholt habe und sie vom Tierschutz kommt und man bitte Verständnis haben sollte.. Aber in dem Moment hat man für sowas natürlich null Zeit und Ruhe - und dann gucken sie immer nur genervt, sauer oder so, als würden sie denken "pfff.. doofe Kuh, soll die ihren Hund doch mal richtig erziehen".

Was kann man auf dem Feldweg am besten unternehmen? Die Distanz ist bei direktem Vorbeigehen auf jeden Fall zu gering und wenn sie sich da erst einmal in ihr Gegenüber reingesteigert hat, bringt die leckerste Fleischwurst nichts mehr. Soll ich mit ihr einfach umdrehen - sie vorher aber auf jeden Fall den Hund sehen lassen und doll loben, wenn sie sich trotzdem wieder auf mich konzentriert? Sieht sie das Umkehren dann nicht als "Flucht"?
Ich las schon, dass man das auch üben kann, in dem man sich auf eine Bank setzt und vorbei gehende Hunde versucht mit ihr zu ignorieren, in dem man sie dann ablenkt. Aber auch hier glaube ich, wäre der Hund dann zu nah dran, also noch nicht praktikabel.Viele Grüße,
Janine -
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