Raufereien zwischen Welpen und Althund - nicht beendbar
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Hi!
Seit 3 Wochen ist ja Bente bei uns, Großpudelwelpe, morgen 13 Wochen alt.
Als Ersthund haben wir Tommy (fraglicher Kleinpudel oder auch Mix, nicht bekannt, da aus Tierheim.
Tommy ist geschätzte 10-11 Jahre und ist vom Rücken her nicht mehr ganz so fit.Allgemein muss man sagen, dass ihm der Welpe sehr gut tut. Er blüht wieder auf, spielt wieder mehr, auch mit dem Welpen. Sie toben gerne durch den Garten und zu Anfang macht es Spaß ihnen zuzusehen.
Es ist aber so, dass Tommy nicht mehr die Kraft hat, so einen "Kampf" über eine halbe Stunde auszustehen... Bente schon...

Das Problem ist, dass Bente sich absolut nicht davon abhalten lässt, über Tommy herzufallen.
Unsere Hundetrainerin gab uns den Tipp, dass wir uns, wenn wir der Meinung sind, dass es reicht, dazwischenstellen sollen, mit der flachen Handfläche den Hunden demonstrieren, dass Schluß ist und "Pause" sagen... das geht auch in dem Moment.
Aber geht man weg oder wartet 5 Sekunden, stürmt Bente wieder auf Tommy los und fällt ihn an.Nächster Tipp war, wenn sie nicht aufhören kann, sollen wir ihr eine Auszeit geben. Das haben wir heute auch probiert, allerdings auch erfolglos.
Sobald sie wieder in den Garten durfte, fing sie die Kämpferei wieder an.Ein deutliches "Pause" oder "nein" hilft auch nicht.
Die Hunde sollen ja schon spielen, aber ich möchte atens nicht, dass Tommy zu sehr belastet wird und betens ist es doch sehr anstrengend, weil man keine 2 Minuten in Ruhe im Garten sitzen kann, weil so ein Gerangel ja nicht ruhig abgeht....
Im Haus selbst ist das ganze kein Problem, da lässt Bente von ihm ab, wenn man "Pause" sagt.
Habt ihr Tipps für uns wie wir das etwas ruhiger kriegen?
Danke und liebe Grüße, nati
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Hi,
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Setzt euer "Pause" doch einfach mal durch. Erstmal weiß Bente ja noch nciht so richtig, was "Pause" bedeuten soll. Dazu kommt, dass in dem Alter auch einfach der Spieltrieb größer ist als dass man es nicht ab und an doch nochmal versuchen könnte.
Wenn ihr merkt, es wird eurem Tommy zu viel, dann trennt die beiden und lasst Bente dann nciht einfach wieder machen, sondern holt sie aus der Situation raus und unterbindet jedes weitere Belästigen Tommys, indem ihr sie immer wieder davon abhaltet, ihr seht ja, wenn sie wieder zu ihm flitzen will, um mit ihm zu toben.
Grundsätzlich ist es schön, wenn der "große" Hund (also in eurem Fall der Ältere) auch in der Lage ist, sich gegen den Kleinen durchzusetzen und ihm zu zeigen, dass er anfängt zu nerven. Wenn er das nicht schafft, ist es an euch, dass ihr Bente zeigt, dass das nicht geht. Zur Not schafft eine räumliche Trennung, die es Tommy ermöglicht, auch mal wieder zur Ruhe zu kommen und vor allem die es auch der Bente ermöglicht, denn wenn sie dauerhaft um Tommy rumspringt und nie lernt, dass man auch mal Ruhe geben muss, dürfte es schwierig werden, sie nicht zu einem überdrehten Hund heranzuziehen

LG, Henrike
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Zitat
Setzt euer "Pause" doch einfach mal durch. Erstmal weiß Bente ja noch nciht so richtig, was "Pause" bedeuten soll. Dazu kommt, dass in dem Alter auch einfach der Spieltrieb größer ist als dass man es nicht ab und an doch nochmal versuchen könnte.
Dass der Spieltrieb in dem Alter viel größer ist, ist ja klar. Dass ich das "Pause" durchsetzen muss, auch. Wir versuchen das ja auch, scheitern aber offensichtlich. Also: WIE setze ich das durch?Zitat
Wenn ihr merkt, es wird eurem Tommy zu viel, dann trennt die beiden und lasst Bente dann nciht einfach wieder machen, sondern holt sie aus der Situation raus und unterbindet jedes weitere Belästigen Tommys, indem ihr sie immer wieder davon abhaltet, ihr seht ja, wenn sie wieder zu ihm flitzen will, um mit ihm zu toben.Genau das machen wir ja, wir holen sie aus der Situation raus, tun sie ggf. rein, bis alle ruhig sind. Lässt man sie dann draußen wieder zusammen, geht es weiter. Also wieder: WIE?
ZitatGrundsätzlich ist es schön, wenn der "große" Hund (also in eurem Fall der Ältere) auch in der Lage ist, sich gegen den Kleinen durchzusetzen und ihm zu zeigen, dass er anfängt zu nerven.
Das ist das Problem: Er schafft es wohl nicht. Anfangs, als sie da war, ging das gut, aber da sie ihn größenmäßig ja nun fast eingeholt hat, schafft er es eben nicht mehr. Zudem ist er halt absolut lieb...
[/quote]ZitatWenn er das nicht schafft, ist es an euch, dass ihr Bente zeigt, dass das nicht geht. Zur Not schafft eine räumliche Trennung, die es Tommy ermöglicht, auch mal wieder zur Ruhe zu kommen
siehe oben - das versuchen wir ja schon...
LG, nati
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Du brauchst Geduld und Spucke und musst in der entsprechenden Situation bearrlich bleiben.
Ihr gebt Welpi rein damit Ruhe ist. Erst wieder hinaus lassen wenn er völlig "herunter gefahren" ist. Also entspannt sich irgendwo hinpackt. Dann ohne Kommentar Tür wieder auf (egal ob in Garten oder anderes Zimmer) und dann wird das Spiel von vorne losgehen.
Welpi gibt Gas, also gehts es wieder "rückwärts". Ihm ruhig auch so vermitteln. Zwischen die Hunde und Welpi mit dem Körper in die andere Richtung drücken. Ist er zu schnell und wuselig, unter den Arm klemmen, wieder rein, Tür zu und wieder ist Ruhe.
Das solange praktizieren bis er zeigt das er auch ruhig und gesittet sich bewegen kann. Und das nicht nur wenn es um den anderen Hund geht, sondern in allen Situationen in dem er aufdreht.
Eure Botschaft: er bekommt nicht das was er möchte wenn er sich nicht an gegebene Regeln hält.
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Danke, Terry! Das klingt schonmal gut nachvollziehbar.
Ich denke, wir haben den Fehler gemacht, Bente zu schnell wieder zu Tommy zu lassen. Sie war zwar "ruhig", saß aber eben hinter der Terassentür und hatte sich mitnichten irgendwo ruhig hingepflanzt.
Gebe ich ihm ein Kommando, wenn ich sie trenne, in dem ich sie reinbringe?
Oder mache ich das kommentarlos?LG, nati
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Sorry, sehe es jetzt erst (irgendwie wird mir unter Eigene Beiträge nicht mehr richtig angezeigt wenn ein neuer Beitrag erschienen ist
).Alles Kommentarlos. Keine Kommandos. Kennt er ja eh noch nicht, braucht er nicht. Hier geht es Kommunikation mit dem Hund. Knapp und Klar soll die Botschaft sein. Und so das sie nicht erst konditioniert werden muss.
Bei solch quirligen Gesellen ist es sinnvoll ihnen frühzeitig die Möglichkeit zu geben das "herunterfahren" zu erlernen. Überall wo er aufdreht wird er abgebremst. Nicht mit einfachem Übermut verwechseln. Die "5 Minuten" gehören auch zu einem Hund. Aber er muss dann auch sofort wieder aufnahmebereit gegenüber seiner Umwelt, also euch, sein.
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