Sie liebt alles und jeden, immer und überall
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Ich hatte schon mal so nen ähnlichen Thread eröffnet, aber ich muss mich einfach nochmal nach Hilfe umschauen. Ich verzweifel echt langsam. Wenn ich mit Nila spazieren gehe ist es jedes mal das selbe. Sie sieht anderen Mensch--> hecheln, jaulen, schwanzwedeln und ziehen. Sind wir dann näher am Objekt der Begierde dran, hüpft sie regelrecht vor Freude. Bei Hunden genauso...aber ganz schlimm is das bei Kindern. Sie will einfach jeden kennenlernen. Das Problem ist nur, das sie dabei so ungestüm und aufgeregt ist, das Hunde Angst bekommen oder genervt sind und Kinder erschreckt sie damit am Anfang auch.
Ich weiß, viele sagen ich soll froh sein so einen sozialen Hund zu haben, aber es fängt echt an zu nerven. Sie reagiert dann zwar noch auf mich, ist aber echt unkonzentriert.
Zusätzlich kommt ja dann noch dazu, das sie ein süßer Hund ist, den alle anfassen wollen, aber Fremde kann ich sie ne streicheln lassen, weil sie in so einem aufgeregtem Zustand ist, das die rumwackelt und alles.
Legt sich das denn noch??? Is ja schön wenn sie andere Lebewesen mag, aber muss das denn immer so euphorisch gezeigt werden??
Kristin und Nila
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Hallo,
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Zitat
Legt sich das denn noch???hallo,
ja, wenn du es ihr beibringst.versuchs mal mit impulskontrolle.
gruß marion
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Hey Kristin!
Hast du vielleicht an meinen Hundi gedacht als du das eben beschrieben hast?
Nein, mal im Ernst ich bin sehr gespannt auf die Antworten, da ich da auch auf Anregungen für mich hoffe!
Ich habe damit angefangen meinem Wuff Fuß-gehen beizubringen wo er wenig abgelenkt ist. Und mittlerweile kann er das richtig gut. Ich hab ihn dann immer Fuß laufen lassen wenn wir an Menschen vorbei gelaufen sind (Bei den Spaziergängen hab ich dann tolle Leckerchen und ein Spielzeug dabei). Dadurch hat er gelernt, dass es toll ist in solchen Situationen dicht bei mir zu laufen, weil ich mich dann ganz dolle freue und nicht geizig mit den tollen Leckerchen bin
Das klappt bei Menschen mittlerweile wie gesagt sehr gut, bei anderen Hunden: gar nichtDeshalb lasse ich ihn solange er noch nicht an der Leine zieht sitzen und bleiben (eventuell knie ich mich runter zu ihm, dann ist die Wahrscheinlichkeit größer, dass er wirklich bleibt) wenn er das brav gemacht hat (was nicht wirklich immer klappt
) gebe ich ihm entweder ein Leckerchen und wir gehn weiter ("Voran") oder ich gebe ihm mein ok zum spielen.
Vielleicht kannst du ja damit schon ein bisschen was anfangen... ansonsten bin ich auch auf die anderen Antworten gespannt -
Hach, das Problem kenne ich
.. als wir Jack mit 12 Monaten bekommen haben, stürmte er auch auf alles und jeden zu - voll begeisterung. Hunde waren erschreckt, Menschen waren erschreckt und er war verwirrt...
WIr haben sehr lange trainiert, Begegnungen zuerst nur an der Leine, ruhig ohne Kontakt vorbei gegangen, dann als Belohnung entweder ne Begrüßung oder Spiel/Leckerle. Wenn es nicht klappt, dann umdrehen und in die andere Richtung gehen, bis wieder beruhigt.. heute kann Jack laufen, ohne zu jedem zu springen, aber wenn er irgendwo nen Hund sieht und er geschickt wird, dann rennt er immer erst zum Mensch... er ist und bleibt ein Menschenfreund und würde eher jeden Hund links liegen lassen, als nen Menschen vergessen zu begrüßen.
Ich bin aber auch der Meinung, dass er mittlerweile mit fast 2 Jahren auch ein winzig kleines bisschen ruhiger geworden ist. -
Mensch, gut zu wissen, das ich nicht allein dastehe
Ich würd Nila ja auch echt gern andere Hunde kennenlernen lassen, aber mit ihrer Energie verschreckt sie jeden. Und sie liebt Kinder, ich würd eben nur gern wollen, das sie das alles etwas ruhiger angeht.
Hab mir mal eine Seite über Impulskontrolle durchgelesen, aber irgendwie werd ich daraus nicht wesentlich schlauer
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Hallo
ich hatte das gleiche Problem, meiner hat zuerst jeden angebellt (weil er nicht wusste wie er anders Kontakt aufnehmen soll) also habe ich mich sobald er einen Hund angebellt hat umgedreht und bin in die andere Richtung gelaufen, kommentarlos und hab dabei stur gerade aus geschaut. Aus den Augenwinkeln konnte ich aber sehen, das er mich fragend angeschaut hat. Von da an wirft er sich jetzt auf den Boden und wartet im Liegen auf entgegenkommende Hunde. Bei Hunden auf die wir zu gehen, verlang ich das er "langsam" geht, d.h. sobald er zieht bleibe ich stehen oder gehe ein Stück zurück also läuft er jetzt schon sehr brav langsam, weil er weis das wir sonst nicht zu dem anderen Hund hingehen. Er hat auch sehr schnell gelernt zu akzeptieren wenn ein Hund nicht mit ihm spielen will, dann schaut er jetzt nur noch kurz dem weitergehenden Hund nach, ich lass ihn kurz gucken und dann hupft er auch schon wieder fröhlich weiter.
Bei Menschen hatte ich auch dieses Problem, erst bellen damit er bemerkt wird, da habe ich dann auch abgedreht bzw in kurz an die Leine genommen und "NEIN" gesagt, also hat er angefangen faxen zu machen, sobald ihm jemand gefallen hat (also jeder), hat er sich hingesetzt und brav mit der Pfote in der Luft rumgewedelt und sein ganzes können gezeigt, sitz platz usw. Ich habe dann den Leuten (auch auf die Gefahr hin das sie teilweise sogar beleidigt waren) gesagt das wir im Training sind und sie sollen ihn bitte einfach ignorieren. Wenn er brav vorbei gelaufen ist, hab ich ihn gelobt und leckerlie gegeben. Jetzt nach 8 Wochen, versucht er zwar ab und an noch Leute (die ihn anschauen) anzuwedeln, aber er hört sofort auf ein "nein" von mir bzw verweigert nur noch ganz kurz das weiterlaufen, schaut nochmal ob der Mensch seiner Wahl nicht doch reagiert (die meisten sind aber so vernünftig, wenn sie hören das ich zu ihm NEIN sage das sie dann auch nicht mehr versuchen ihn zu streicheln) und dann läuft er auch problemlos weiter, ich sag jetzt nur noch FEIN. Bei Leuten, die in von vorne rein ignorieren versucht er auch nichts mehr, egal wie nah die an ihm vorbei laufen.
Allgemein läuft er jetzt immer öfter an Leute vorbei ohne auf sie zu achten, nur Menschen mit Taschen sind noch sehr interessant, könnte ja was Gutes für ihn drin sein. -
Ich hab gerade unter dem neuen Podencos -Hütenhund Thread was zu dem Thema erwähnt - kommt mir alles sehr bekannt vor !
Unser Diego ist leider nicht klein und niedlich, sondern groß und schwarz und die meisten Leute möchten nicht freundlich von ihn begrüßt werden.
Er würde aber so gerne alle Leute freundlich begrüßen !!
Ich finde ein Trost ist, es erstmal positiv zu sehen. Ist doch eigentlich klasse, einen so freundlichen, sozialen Hund zu haben, der alle Leute und Hunde nett findet und sie kennenlernen möchte
Besser das trainieren, als mit Aggressionen kämpfen !!
Wir trainieren mit "bleib hier", leckerli, sitz machen etc.. Mittlerweile kennt er das Kommando " nein Diego, nicht hallo sagen, bleib hier". Hört sich blöd an, verursacht skeptisch-amüsierte Blicke der Leute, klappt aber. Kinder sind noch spannender, da hilft im Moment nur anleinen. Erst recht wenn sie toben, radfahren oder, am schlimmsten, einen Ball haben. Bevor da ungute Situationen enstehen kommt er an die Leine und muß bei Fuß gehen.
Zu dem Thema andere Hunde hab ich hier auch schon mal geschrieben, immer noch schwierig im angeleinten Zustand. Er macht brav sitz oder Platz und im letzten Moment springt er mir dann doch in die Leine, weil er unbedingt zu dem anderen Hund will.
Wer hat noch gute Tipps ?
Liebe Grüße, Trixi und Diego
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hallo
ich habe leider auch keinen tip,aber das gleiche problem
sam liebt auch jeden der an uns vorbeigeht ...
ich habe alle möglichen dinge versucht ihm das abzugewöhnen.nein klappt gut,aber bei weitem nicht immer
einfach wortlos weitergehen hat bisher den besten erfolg gebracht,besonders bei hunden.so ganz langsam zeichnen sich erst erfolge ab
nicht alle hunde sind mehr interessant.besonders an kleinen kann sam auch mal ohne theater vorbeigehen.
auch bei menschen macht er inzwischen unterschiede.
so läßt der diejenigen in ruh,die ihn garnicht beachten,auch radfahrer u. jogger(bei denen wollte/will er immer mitlaufen)
sogar kinder sind oft uninteressant.nur
menschen die ihn direkt ansehen oder kleine kinder mit blonden haaren die so das alter unserer enkelin haben und kinder die ballspielen ,an denen kommt sam einfach nicht vorbei.auch macht er inzwischen unterschiede bei der begrüßung
nicht jeder wird mehr angesprungen.bei hunden frage ich grundsätzlich den anderen hundehalter ob sam schnuppern kommen darf(hier ist so gut wie überall leinen pflicht).artet das beschnuppern in toben aus oder bedrängt sam den anderen hund,breche ich mit einem genug jetzt ab und gehe weiter.klappt meist gut.
lg kirsten
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