Leishmaniose Hefepilz und Entzündungen
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Hallo...
Nach dem jetzt ja schon einiges spekuliert wurde was Alfons fehlt, nachdem er Wunden hatte,Ohren schorfig, die er sich aufbiss, es Knoten in der Haut gab, ihm das Fell ausfällt, er schuppt, blutet und stinkt. dazu konstant kratzt wegen Juckreiz und er Flecken in grau-bis schwarz und orange/rot und blutig hat, auf seiner sonst weissgrauen Haut.
Am 23. März zog er bei mir ein. am 09. April unterschrieb ich den Schutzvertrag NACHDEM wir noch bei der Tierheim-Tierärztin waren.
Diese sollte die Wunde und die Ohren und Schorf an einer Pfote untersuchen.
Alfons wurde mir als komplett geimpft gechipt entwurmt und gesund ohne große Unauffälligkeiten vermittelt.
Der Test bei der TH-Tierärztin, sie testete auf Milben und Pilz, zeigte:
keine Milben, "leicht positiv auf Pilz", ich solle eine Salbe kaufen.
Heute, über einen Monat später haben wir endlich einen Termin bei einer Spezialistin für Dermatologie, Frau Dr. Löwenstein in Frankenthal (Pfalz).
Sie klärte mich erstmal auf, dass es kein "leicht positiv auf Pilz" gibt.
Entweder besteht ein Pilz, oder nicht.Ich konnte nicht beantworten, auf welche Milben die TH-TÄ getestet hat, und nach welchem Pilz sie denn suchte.
Dies wurde mir nämlich nicht mitgeteilt. (Die "Ergebnisse" bekam ich per Telefon).Ich fragte gestern per e-mail nach, ob die TH-TÄ nach Demodex gesucht hat, weil ich die Symptome (wie auch die Dermatologin heute) für passend hielt.
TH-TÄ hatte nicht darauf getestet.
Der Befund heute war auch negativ.
Die Dermatologin, die übrigens unglaublich nett und souverän ist, machte tiefe Hautgeschabsel an Rücken, Flanke, Ohr, Achillessehne und Schulter.
Eine Hautbiopsie (hatte einen längeren Namen) an dem Knoten an der Achillessehne, machte zwischen den Zehen Tesa-Abklatsch, und sammelte 3 DIN A4 Tesa-Blätter voll mit Haaren und Schuppen und UNTERSUCHTE DIREKT!!Wir warteten draußen auf der Wiese.
Ich wurde hereingebeten:
Sie hat Entzündungen feststellen können, die vermutlich durch das ewige kratzen und beissen kommen, da ja die Mund-Bakterien förmlich einmassiert werden in das verletzte Gewebe.
Außerdem hat Alfons an den Füßen einen Hefepilz, an den Wunden vermutlich auch sehr anfällig.
Demodex konnte sie nicht finden.
ABER... Sie kann, OBWOHL sie keine Leishmanien gefunden hatte bei der ersten Untersuchung, UND Alfons angeblich zwei Mal auf Leishmaniose getestet wurde, diese nicht ausschließen.
Sie erklärte mir einiges, sagte mir, dass ich ihm Stress ersparen soll, ich eine liebevolle und konsequente Erziehung an den Tag legen soll (was ich, denke ich, tue) um ihn Stress durch Unsicherheit zu ersparen, und wir uns in 3 Wochen wiedersehen.
Bis dahin behandele ich ihn 2x täglich mit Antibiotikum (Cefaseptin forte)
und mit Shampoo gegen den Pilz (Malaseb,2xwöchentlich)Alfons hat noch Angst vor so vielen Dingen, und ist durch andere Hunde totl leicht zu stressen, auch von Treppengeräuschen und eigentlich.... weiß ich garnicht mehr, was ich machen soll, damit es ihm gut geht.
das Training gegen seine Unverträglichkeiten mit Rüden können wir erstmal abhaken denke ich, weiss nicht ob das nicht zu viel des Guten wäre...
Und ich bin total entsetzt. ... Wenn es wirklich Leishmanien sind....
WARUM bitte..... hat das Tierheim nix gesagt?
Der Hund kommt aus Rumänien.. bei zweimal untersuchen (einmal beim "einchecken" und einmal als ich darum gebeten habe) geht einem das doch nicht durch die Lappen?Die Wunde und den Knoten hatte er schon im Tierheim, den Schorf an den Ohren auch. Die TH-TÄ hat sogar noch selbst gesagt "sieht aus wie Leishmaniose, er wurd ja aber getestet, aber ich checks lieber nochmal durch"....
Das macht mich so traurig. Alfons leidet..... Ich habe richtig Probleme mich von dem Gedanken zu distanzieren, dass es Absicht war. Das sie den Hund einfach loswerden wollten...
Ich hoffe, dass mein Geldpuffer nicht zu schnell leer ist, denn bei uns steht jetzt erstmal eine ganze Menge an.
Eigentlich finde ich ja, müsste das Tierheim einen Teil übernehmen.
Immerhin wären die Schuld daran, das es bei ihm so schlimm ist.
Und ein schlechtes Gewissen haben sie hoffentlich auch.
Allein schon, für all die Tierheime die ehrlich und engagiert sind!Ich steh so hinter "2. Hand" Tieren, aber wenn es Leishmaniose ist, und die es versemmelt haben, dann kann ich manch einen verstehen der sagt, er will nur einen vom Züchter, und niemals nie einen ausm Tierheim.
Ach.. habe übrigens, für die, die es interessiert insgesamt (exkl. Sprit) €167,56 bezahlt
Dermatologische Untersuchung mit ausführlicher Beratung €39,44
Zytologische Untersuchungen, Entnahme, Färbung und mikr. Untersuchung €35,44
Antibiotikum Cefaseptin Forte 42 Tabletten (2 pro Tag) €46,20
Shampoo Malaseb 1 Flasche 250 ml (2x die Woche,für 6-10 Wochen anwenden, eine Flasche reicht für die Hälfte der Behandlungszeit wahrscheinlich) €19,73Insgesamt also €74,88 für die Untersuchungen und €65,93 für die Medis
Total: €140,81 + 19% MwSt = €167,56finde ich für die tolle Behandlung total angemessen.
AUSFÜHRLICHE BERATUNG hält was sie verspricht!mussten nurn bisschen weiter (45 min hin und 45 min zurück) fahren.
So... ich mach mich jetzt mal auf die Internet-Suche wegen Leishmanien, und versuche dem Tierheim nicht an die Gurgel zu springen..
Traurige und ein bisschen verstörte Grüße
Lisa - Vor einem Moment
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Hallo,
hast du hier Leishmaniose Hefepilz und Entzündungen schon mal geschaut ?*
Dort wird jeder fündig!-
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Hallo Lisa,
vielleicht meldest Du Dich mal hier an:
http://www.leishmaniose-forum.com. Ist bestimmt erstmal ne gute Anlaufstation für Dich.
LG Stefanie -
Hallo, Dankeschön für den Link!
Hab mich dort auch schonmal angemeldet..wollte mich hier trotzdem mal auslassen, einfach ums mir hier von der Seele schreiben zu können, weil ich ja schon soviel von unseren Problemen berichtet habe...
vor allen Dingen wurmt mich der Gedanke, dass es Leishmaniose sein könnte, und Alfons dann im Tierheim schon total krank war (er hatte einmal "wässrigen Durchfall" laut Befunden) und nie richtig Behandelt wurde.
Jetzt muss ich auch noch versuchen alles stressfrei zu halten, und es gibt erstmal nur Garten und sehr sehr sehr spät und sehr sehr sehr frühe Spaziergänge, damit nicht so viel Menschen/Autos und Hunde unterwegs sind.
Gespielt wird nur mit bekannten und gemochten Hunden, bei denen er sich freut, und nicht ängstelt....
Hat jemand noch Tipps wie ich alles etwas stressfrei gestalten könnte? vielleicht irgendwelche Tropfen? Bachblüten?
Die Tierärztin meinte ich solle auch Erziehungsstress vermeiden, also immer sehr konsequent sein, ihm oft sagen, was ich von ihm will, damit er nicht so in der Luft schwebt. Das machn wir zum Glück schon von Anfang an so, und sind ja schon so weit gekommen, aber manchmal fällt es mir noch schwer Situationen zu erkennen, bei denen ich ihn an die Hand nehmen könnte.
Puuh.... das erste Mal das Erlebnis Hund.. und dann so ne Achterbahnfahrt....
PS: seine Leberwurst-Antiobiotikum-Riesen-Bomben frisst er ganz brav, und gleich startet das Erlebnis Waschgang!
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hallo!
schau mal hier:
http://www.inselhunde.de/leishmaniose.htm
und hier
http://www.inselhunde.de/erfahrungen.htmaber wenn ich dich richtig verstanden habe wurde die "befürchtung" leishmaniose noch nicht bestätigt, oder?
wurde denn ein bluttest gemacht? ein elisa-test ist am aussagefähigsten zusammen mit einer eiweiß-phorese? glaub ich heißt das
du kannst auch hier anrufen:
die sind kompetent und können dir eventuell weiterhelfen:
http://www.lega-pro-animale.de/unser-team.htmdie übliche behandlung bei leishmaniose ist allopurinol-gabe in tabletten. wenn die krankheit ausgebrochen ist kann das aber auch zu schwach sein und infusionen sind nötig.
gruß und ich drücke alle daumen, dass es keine leishmaniose ist!!!!
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Du hast mein vollstes Verständnis und Mitleid. Bei meinem kleinen besteht auch ein Leishmanioseverdacht.
Er hat auch diese kahlen, roten stellen. So schlimm, wie bei euch ist es aber nicht zum Glück. Und betrogen worden sind wir auch nicht. Er wurde nur in Spanien getestet und das Risiko war mir bewusst.
Die TA hat ihm auch ein Antibiotikum gegeben und etwas gegen Demodex. Frag mich nicht, warum sie ihn nicht auf Demodex getestet hat...
Das gute ist ja, das Leish gut behandelbar ist, wenn man sie erstmal diagnostiziert hat.
Ich fahre jetzt weg mit dem Kleinen übers WE. Ich hoffe das stresst ihn nicht. -
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Danke für deine Links, und fürs Daumen drücken

Und ja, du hast es richtig verstanden, die "Befürchtung" ist noch nicht bestätigt, und ich hoffe natürlich, dass es etwas anderes ist....
Er ist ja auch noch so jung.. und ach... so recht kann ich mir noch nicht vorstellen, dass er wirklich krank ist. Ist doch mein dicker Stinker....@SanchoPanza:
Dankeschön auch an dich... Ja... mit den Auslandshunden besteht ja immer ein Risiko, und zum Glück tippt man ja auch recht schnell auf ne Mittelmeerkrankheit, die man dann gut behandeln kann.
Bei einem Hund, der in Süddeutschland infiziert wurde, würde ich um ehrlich zu sein, erst an alles andere als an Leishmanien denken...
Ich hoffe deinem kleinen gehts ganz gut, und dass ihr es in den Griff bekommt...
Ich glaube die Mittel gegen Demodex sind präventiv, damit sie, aufgrund des geschwächten Immunsystems nicht auch noch ausbrechen, kann das sein?Ich hoffe, dass die 3 Wochen schnell umgehen, und wir neues erfahren.
Ach.. und das Wort "betrogen" möchte ich (vorerst) nicht benutzen.
Aber theoretisch... wäre LM der Fall, trifft es zu!Natürlich würde ich Alfons nie "zurückgeben" oder "umtauschen", wie man es bei einem Auto machen könnte, das falsch beschrieben würde.
Aber genau das macht mich so traurig.... Der Gedanke, dass mir evtl was verschwiegen wurde, DAMIT ich mit emotional binde, und ihn nicht nicht adoptiere (jaja..die doppelte verneinung).Man hätte ihn jedenfalls, egal was es ist, früher behandeln müssen!
Bei den Symptomen ist es mindestens ein Pilz, und man kann ja wohl von den Spenden und dem Geld vom Staat ein wenig Salbe/Spray bezahlen.
Das Tierheim hat auch nicht grad wenig Geld....
naja.. ich warte jetzt mal auf die Befunde, die Organwerte würd ich mir zB gern mal anschauen... weil wenn er schon was an den Nieren/Leber hätte, könnte man ihn ja wenigstens irgendwie entlasten, wenn man es weiß.
Bist du auch im Leishmaniose-Forum angemeldet?
Und wie ist das mit dem Stress bei euch? merkst du es schnell?Ich bau jetzt erstmal die Wohnung um, damit er im ruhigsten Zimmer ein Rückzieh-Zelt bekommt.
Und demnächst (September) steht ja auch noch ein Umzug an ins Ausland.
Hell yeah... perfekte Vorraussetzungen
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Zitat
Ich glaube die Mittel gegen Demodex sind präventiv, damit sie, aufgrund des geschwächten Immunsystems nicht auch noch ausbrechen, kann das sein?Ich hoffe, dass die 3 Wochen schnell umgehen, (
hallo!
präventiv gegen demodex??? sind das nicht hammermedis? und wenn er nun doch leishmaniose hätte würde das sein immunsystem doch durcheinanderbringen
nochmal: warum lässt du nicht erst abklären, ob es leishmaniose ist?? oder hast du einen bluttest machen lassen und wartest auf das ergebnis? vielleicht hab ich das überlesen...ich würde erst den befund abklären lassen vor einer behandlung.
wogegen ist das antibiotikum? gegen den pilz?
zur immunstärkung nach der antibiotikumgabe kannst du propolis verwenden, und hagebuttenpulver als vit.c quelle -
he wuschelsam:
mein Post bezog sich auf SanchoPanza, da sie schrieb ihr Hund wurde nicht auf Demodex getestet, bekam aber das Mittel dagegen.
Und ich meinte dann mit meinem "präventiv", dass es vielleicht gegebenwurde, weil die Haut und das Immunsystem ja nur dazu einläd, Demodex-Milben-Partys zu starten (ich habe gelesen, dass sich diese bei geschwächten Immunsystem vermehren).
Ich hatte mir also vorgestellt, dass die TÄ ihn davor schützen wollte, dass er von noch mehr Milben befallen wird, wo er doch schon mit LM zu kämpfen hat.
Daher auch mein "oder?" hintendran, war eher als Frage gedacht..
Und zum Testen:
natürlich lasse ich ihn testen!
Sie hat aber erstmal ca 30 andere Proben von ihm, die sie untersucht.
Erst päppeln wir ihn ein wenig auf, dämpfen die anderen Symptome die mit LM nix zu tun haben ein, indem wir den Pilz mit Antibiotikum behandeln, dann in 3 Wochen, wenn die ersten Ergebnisse da sind, checken wir die Befunde vom Tierheim, um zu schauen was genau man nochmal prüfen muss.Wenn das TH zB sogar eine Knochenmarksanalyse gemacht hätte, müsste man dem Hund so einen extremen Test ja nicht noch einmal "antun".
Aber getestet wird er! Nur eben nebenbei auf alles andere auch noch.
Da es ja "nur" ein Verdacht ist, und es ja auch was anderes seien könnte.Medis gegen LM bekommt er nicht, das wäre ja auch ein bisschen hart, jetzt die Chemiekeule gegen XY-Unbekannt zu schwingen, und würde ihm alles andere als gut tun...
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Ich würde auf jedem Fall zum Tierheim gehen und die Rechnung mitnehmen. Ob sie was dazu geben weißt du ja nicht. Sie sollten aber sehen, das der Hund nicht gesund war. Es können ja auch noch hohe Folgekosten auf dich zu kommen. Gute Besserung
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ja das werde ich machen, wenn ergebnisse da sind...
Ich bin mir auch ziemlich sicher, dass ich für mehrere Chemos etc. nicht aufkommen kann.
Klar bin ich mir bewusst über TA-Kosten... aber dann denkt man ja bei einem 1-2 Jährigen Hund an einen Kleinwagen auf die nächsten 15 Jahre verteilt, und nicht an einen innerhalb von 2-3 Jahren....
Die Puffer wachsen sooo schnell dann jetzt auch nicht.
Und versichern lassen konnt ich ihn auch nicht in der kurzen Zeit (3 Monate Wartefrist)Auch bin ich unsicher wegen dem ganzen Stress-Thema..
Mein rationaler Plan, falls es (schlimme) Leishmaniose seien sollte, wäre dann, auf einen Spendenaufruf vom Tierheim zu hoffen.. vielleicht übernehmen ja nette Leute Patenschaften oder etwas ähnliches. Auch denke ich, dass ich besser nur als Pflegestelle fungieren sollte....
Ich habe nicht gerade ein unstressiges Leben, vor allen Dingen nicht in den nächsten paar Jahren...
Vielleicht fände sich ja jemand, der ein grooooßes groooßes Herz für bisschen schwieriger zu vermittelnde Hunde hat, der auch die Zeit und die Ruhe für einen kranken Zwerg aufbringen kann.Vielleicht mit einem oder mehreren Hundefreunden und einem Garten der Abwechslungsreicher ist als meine popligen 150 qm, falls sich das Leinen-Rüden Problem nicht in den Griff bekommen lässt...
So hätte Alfons auslauf und Hundefreunde und Bewegung und alles mögliche, ohne in Stresssituationen kommen zu müssen....Ich würde dann bis dahin eben den Weg ebnen, zum einfachen Leben.
Sprich Training mit ihm machen, ihn noch mehr an das System Mensch gewöhnen, und ihm vielleicht seine Ängste nehmen.Eigentlich sollte ich mir über so etwas garkeine Gedanken machen...
Aber:
Ich hoffe das beste und rechne mit dem schlimmsten!Ich will dann seelisch wenigstens drauf vorbereitet sein :/
Ach...Mann.... ich geh mir ne Literpackung Eis reinfahren. Das hilft immer!
PS: sein Shampoo mag er ja so garnicht!
Hab jetzt mein Bad/Küche (2 in 1) unter Wasser gesetzt, und ihn kurzerhand auf dem Steinboden geduscht, weil er nicht in die Duschwanne will, und das Shampoo nur mit nassem Waschlappen nicht abwaschbar ist.
und das jetzt noch... mindestens 10 mal!
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