Angsthase
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Timmy83 -
5. Mai 2009 um 13:56
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Hi Ihr lieben....
erst mal ne freudige nachricht. bei meinem kleinen ist seit donnerstag nichts mehr danebengegangen..
hab jetzt trotzdrm noch ein paar fragen.
der kleine hat draußen vor allem angst. am we waren wir mit seinem kumpel, der schon 13 ist, im wald spazieren. die beiden sind brav ohne leine gelaufen. als plötzlich 3 hunde weier weg standen hat der große angefanken zu bellen und unser kleine zieht den schwanz ein und rennt voller panik um sein leben. zum glück ist er irgendwann total erschöpft einfach mal liegen geblieben. seitdem gehts nur noch an der langlaufleine raus.
wenn wir so spazieren gehen, bellt er alles und jeden an. seien es menschen oder andere hunde. immer schön schwanz einklemmen und geknurrt und gebellt. wie bekomm ich das in den griff, mit dieser angst??in der wohnung bellt er, wenn er im hausgang was hört ( dann aber ganz tief, wachhundemäßig...). heute nacht um 4 uhr hört er auf der straße was und fängt an..... wie stell ich das ab??

noch was wg. futterneid: gestern abend bekommt er ne kaustange und kautdie gemütlich auf der dekce. der kater war neugierig und setzt sich 1 1/2 m vor him hin und kuckt. er fletscht die zähne und geht voll auf ihn los. kann das sein dass er da nen knacks hat weil er schon im tierheim war unds ihn vorher net so dolle ging und er nix kannte? wie soll ich dann reagieren. geschimpft haben wir ihn, dann hatte er angst und hat sich auf seiner dekce verkrochen....

in die hundeschule wollen wir. ich denke aber dass das zu fürh ist, weil wir ihn ja erst kanpp 2 wochen haben, und er ja schon einiges durchmachen musste...
danke schonmal für eure tipps.....
lg - Vor einem Moment
- Neu
Hallo,
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Bezüglich Angst könnte ich dir abgesehen von den üblichen Übungen (langsam an die Situation heranführen, Sicherheit geben usw.) möglicherweise zu einem D.A.P.-Halsband raten. Das verströmt die Pheromone, die eine Hundin während der Säugezeit produziert.
Das könnte deinen Hund unter Umständen beruhigen und er lernt die Situationen in einem Stressfreieren Zustand kennen. Dann kann er sie auch besser einschätzen.Das er den Kater anknurrt, wenn der zu seinem Kauknochen geht, halte ich für normal. Er verteidigt seine Ressource. Dass er das nicht nötig hat, muß man ihm erst noch beibringen

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in dem moment in dem er angst hat, sei es vor mensch oder hund, beruhige ich ihn ja schon. rede dann ganz ruhig mit ihm. er bleibt dann meistens stehen und verkriecht sich hintermir und wenn die gefahr vorbei ist. klemmt er den schwanz ein und will ganz schnell weg....
nee, der kater war nicht an seinem knochen. der stand mind. 1 1/2 m weg und hat ihm zugekuckt (da für den kater der hund ja auchneu ist, nutzt dieser jede gelegenheit zum kucken wenn der hund schläft oder abgelenkt ist). und er hat ja nicht nur geknurrt...... hat die zähne gefletscht und ihn gejagt, was er normal nie macht...
wie kann ich ihm denn zeigen dass er nicht futterneidisch sein muss? -
Ich persönlich würde nicht auf den Hund einreden wenn er Angst zeigt. Beruhigend reden, ist für meine fast das selbe wie Lob. Damit würde ich sie in ihrer Angst nur bestärken. Aber wenn´s für dich klappt, ist es ja ok.
Den Futterneid kannst du ihm mit Tauschgeschäften abgewöhnen bzw. kann er auch verschwinden, wenn er nach einiger Zeit mal merkt (er ist ja noch nicht lange bei euch), dass es nicht nötig ist sein Futter zu verteidigen.
Und auch wenn der Kater neugierig ist, nicht nur der Hund muß lernen, dass er den Kater in Ruhe lassen soll, auch der Kater muß lernen dass er in gewissen Situationen nicht stören soll.
Zumindest halte ich das mit meinen 2 Hunden und 2 Katzen so. -
also soll ich dann am besten garnix sagen?
wie soll ich bei dem nächtlichen bellen reagieren?
mein katerchen is danach auch nicht mehr in seine nähe gekommen. erst als er geschlafen hat hat er sich wieder zu mir getraut.denkst du es ist noch zu früh um in die hundeschule zu gehen? weil wir ihn ja erst so kurz haben... er ist ja immerhinschon zw. 4 und 5 monaten alt. und es wäre je bestimmt auch nicht schlecht um ihm seine angst vor artgenossen zu nehmen....
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Ich hatte, bzw. habe ja fast das selbe Problem mit meinem Großen.
Wie gesagt, ich kann dir echt das D.A.P.-Halsband empfehlen. Bei uns wirkt es gut.
Ich mache das bei Angstsituationen so:
Wenn ich sehe, dass es sich nicht vermeiden lässt, halte ich ihn seitlich (nicht von oben) am Halsband, um ihn meine direkte Nähe spüren zu lassen und bestätige ihn für jedes gute Verhalten verbal (weil er nicht auf Leckerlie steht
). Wenn ich merke, er bekommt zu viel Stress in dieser Situation führe ich ihn kontrolliert aus dieser Situation raus. Ich lass ihn nicht weglaufen oder so, sondern zeige ihm, dass ICH dafür sorge, dass er da gut rauskommt.Wenn er Nachts etwas auf der Straße gehört hat, habe ich ihn in seine Box geschickt. Das ist sein Rückzugsplatz, da darf kein anderer hin (auch ich nicht) und da fühlt er sich sicher.
Ich bin der Meinung, dass du ruhig schon mit ihm in eine gute, stressfreie Hundeschule gehen kannst.
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mein gedanke ist auch, dass er merkt dass ich dabei bin und ihn vor bösen menschen "beschütze".
wo gibt es denn diese halsband?
muss mal kucken, vielleicht war es auch nur weil mein freund nich da war (der hat nachtschicht im moment) und er vielleicht aufpassen wollte. es war nämlich nicht sein "ich-hab-ANgst-Bellen"......
is nur die frage wie ich diese hundschule finde...... ich kann ja nicht alle ausprobieren die es bei uns in der gegend gibt...... -
Bei verschiedenen Hundeschulen könntest du entweder mal beim Training zusehen oder eine Schnupperstunde machen.
Mehr kann ich dir leider nicht helfen, aber ich schubs dich hiermit mal hoch, vielleicht schreibt ja noch jemand etwas dazu

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also ich würde mal von draussen zuschauen (den Übungsplatz findet man ja meistens schon im Internet auf der Homepage) dann kannst Du auch unverbindlich schauen ob dir das Training passt..
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