Mein Hund fiept!

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  • Ich weiß es gibt zu diesem Thema schon mehrere Einträge, aber nichts mag so recht auf mich/uns passen.

    Ich habe einen Alano, 7,5 Jahre alt. Sie meint ständig fiepen zu müssen, sobald ich Schuhe anziehe oder nur in die Nähe der Leine komme. Problem ist einfach nur, wenn ich Abends nochmal mit ihr raus gehe, dann schläft meine kleine Tochter schon und diese wird manchmal durch dieses Rumgejaule und -gefiepe wach. Genauso wenn nur ein bisschen "Hektik" in der Bude ist. Also wenn ich mehrere Male durch die Wohnung laufe, zum Beispiel beim Aufräumen. Auch auf der Straße tut sie das, zum Beispiel wenn wir schon nur weit entfernt einen anderen Hund sehen. Manchmal reicht auch schon nur ein Auto, wie wir es fahren. Sie dreht auch völlig auf, wenn wir Besuch bekommen, wobei ich das meistens ganz gut im Griff hab.

    Erst dachte ich, das liegt daran, dass sie sich freut, es geht Gassi oder ähnliches. Dann dachte ich auch, dass sie damit Angst zeigt, zum Beispiel dass ich ohne sie gehe. Oder halt eben an Aufregung.

    Dazu sollte ich vielleicht noch erwähnen, dass ich sie vor knapp 3 Monaten aus einer recht schlechten Haltung bekommen hab, da durfte sie nie Gassi gehen oder einfach nur mal irgendwo hin mit. Genauso hatte sie nie Kontakt zu anderen Hunden und nur äußerst selten zu anderen Menschen.

    Bei Fragen einfach schreiben und ich erkläre die entsprechende Situation genauer.

    Danke für eure Hilfe...

  • Ich weiss jetzt nicht genau deine Frage... :???:
    Willst du die Fieperei abstellen...

    also dieses Fiepen macht Mücke auch, ich denke viele Hunde machen das, gerade bei der Geschichte deiner Maus ist es verständlich, dass sie in vielen Situationen aufgeregt ist.

    Bei Mücke heißt das Fiepen immer: " ich will daaahhiiiiin...sofooooort....ich kann nicht mehr abwaaarten....ich will das jetzt...sofoooort.....biiiitttee....."

    Eigentlich ist es sowas wie Stressabbau...so wie mancher Mensch sich in einer stressigen Situation vielleicht an den Nägeln kaut oder ne Zigarette ansteckt.. :D :joint:

    Das Problem mit dem Kind aufwecken kenn ich...ich sperr Mücke dann in einen anderen Raum, der möglichst weit vom Kinderzimmer weg ist, er fiept nämlich, wenn er meine Schwiegermutter hört, die vor der Wohnung rumwurschtelt... :headbash:
    Auf das Fiepen eingehen brachte übrigens nix. Also von wegen "nein" oder "Schluss", pure Ignoranz und starke Nerven sind bei uns angesagt

  • nunja, sowas ähnliches wird sie auch bezwecken wollen. Ich kann ja aber nicht immer so handeln, dass es ihr in den Kram passt.

    Wegsperren schön und gut, meine kleine hat ihr Zimmer genau neben der Wohnungstür und Fanta liegt genau daneben in ihrem Körbchen. Wir sind leider Platzmäßig etwas eingeschränkt. Also geht das wohl nicht.

    Habt ihr denn keine Idee wie ich das unterbinde? Nicht mal ignoranz bewirkt etwas...

  • Ich will dich nicht demotivieren. Mücke fiept seit fast 3 Jahren in immer der gleichen Situation.
    Er ist zwar niemals damit zum Ziel gekommen, aber seine Aufregung ist nach wie vor da und das Fiepen ist zwar weniger geworden, dennoch...als Molosser hat er halt gute Nerven :D :D :D

    Dass du dem nicht nachgeben kannst / sollst, ist klar. Ich würd aber dennoch meine, dass es sich mit der Zeit und der Gewöhnung an die neuen Gegebenheiten bessert.

  • Kenn das Gefiepe auch von meinem Pekinesenmischling!
    Egal ob Gassigehen,Autofahren,er sieht was Spannendes,immer dieses Quietschen!

    Hab es ewig lang ignoriert,dann kam das "Nein",aber das hat nicht wirklich was gebracht!

    Beim Rausgehen macht er es jetzt gar nicht mehr,das haben wir gut in Griff bekommen,indem wir immerwieder geübt haben!
    Schuhe anziehen,Hund fiept sofort los,aber Frauli geht nicht raus mit ihm,sondern hockt sich wieder auf die Couch,und liest ihr Buch und beachtet den Hund gar nicht.Hund beruhigt sich irgendwann wieder,ich steh wieder auf,geh aber nur in die Küche.
    Dann wurde es weiter ausgebaut: Geschirr anziehen,darauf folgt Gefiepe,nicht beachtet,dann z.B. Geschirr abgespült,auf alle Fälle nix Spannendes für den Hund,sodaß er sich wieder beruhigt hat,und irgendwann gemerkt hat,Schuhe anziehen,Geschirr anziehen,Türe aufmachen und und und heißt nicht daß es sofort losgeht!

  • Also das ist mal ein guter Tip. Werd ich ausprobieren. So ähnlich mach ich das schon mit dem ans "alleinsein" gewöhne. Immermal nur paar Minuten weg und so langsam klappt das, aber nur kurz. Sieht man auch an unseren Türen. Leider steigt sie dann immer hoch und versucht diese zu öffnen.

    Auch mein Hund gehört den Molossern an... du meinst also er ist geduldiger wie ich? (das sollte ihm nicht allzuschwer fallen ;))

  • Was machst DU denn in solchen Situationen. ??? Wichtig ist eine absolute Ignoranz.
    Nimm die Leine, den Schlüssel, also sämtliche "Schlüsselreize", auf die deine HÜndin reagiert, immer mal wieder, oder nimm die Schuhe in die Hand, mach dies mach das..lauf mit der Jacke in der Bude rum...

    Mücke hat dadurch gelernt:
    "ständig aufspringen und rumhibbeln bringt nix, es geht erst los, wenn Frauchen mich auffordert. "
    Ich kann die Jacke anhaben, die Leine in der Hand, der Blödmann bleibt liegen, schielt mich aus einem Augenwinkel an und wenn ich dann kurz schnalze wird aufgesprungen und mitgekommen.
    Aber vorher wird keinerlei Energie verschwendet, weil die Reize keine wirklichen Reize mehr sind... :D :gut:

  • Das könnte wohl tatsächlich helfen. So hab ich das noch nie probiert.

    Naja ignorieren bedeutet bei mir dem Hund keine Aufmerksamkeit zu schenken ;)

  • Also letztendlich soll Hundi lernen:
    Es geht los, wenn ICH es sage, nicht wenn ich die rote Jacke in Kombination mit den ollen Schuhen anhab.
    So würd ich es generell im Alltag machen:

    Es wird aus dem Auto gesprungen, wenn ICH es sage, nicht wenn die Heckklappe aufgeht.
    Es wird aus der Tür gegangen, wenn ICH es sage, nicht wenn die Tür aufgeht.
    Es wird gefressen, wenn ICH es sage, nicht wenn ich den Napf vor dir abstelle.

    Usw. usw...

    Sie wird so schnell lernen, sich an dir zu orientieren und auch in anderen Situationen eher Bezug auf dich zu nehmen und "nachzufragen" anstatt Dinge selber zu entscheiden

    Viel Erfolg und Spaß :gut:

  • also sie nimmt ansich immer Rücksicht auf mich, ich muss sie oft bitten Dinge zu tun, bzw. ihren Willen etwas zu tun unterstützen und bejaen.

    Die Fieperei ist das einzige was nervt, sonst hab ich das mit ihr schon ganz gut hinbekommen....

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