Hund trauert...was kann ich tun?

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  • Möchte nur kurz beschreiben was für ein Anliegen ich habe, da es noch sehr weh tutund mir auch sehr schwer fällt.
    Wir mussten Sonntag unseren einen Hund (Neufundländermix, 13 Jahre) einschläfern lassen. Unser anderer Hund (Dackemix, auch 13 Jahre) war bei der Einschläferung mit dabei. Beide Hunde sind zusammen aufgewachsen und waren gute 10 Jahre zusammen.
    Jetzt trauert unsere Trixi natürlich total und wir hoffen das sie nicht auch noch daran eingeht. Sie liegt den ganzen Tag in der Küche und schläft. Und es ist eine große Umstellung für sie alleine ins Auto zu müssen um Gassi zu gehen. Ich versuche sie auch jetzt immer mal mit zu nehmen wenn ich Wege zu besorgen habe. Aber das scheint sie zu überfordern, weil sie ja bisher immer nur in mein Auto durfte wenn wir zum Arzt mussten. Wenn es zum Gassi gehen ging sind beide HUnde in das Auto meines Freundes.

    So...genug Roman geschrieben. Meine Frage ist ob jemand nen Tip hat was wir machen können das sie wieder glücklich wird. Bin momentan recht ratlos.

    LG Katrin

  • Ich hatte eine ähnliche Situation letztes Jahr im Dezember, da starb mein 14 Jahre alter Schäfermix in meinem Wohnzimmer. Janosch war dabei als Henry für immer einschlief. Henry war wie ein Ersatzvater für den Janosch, der eine nicht ohne den anderen. Als Henry nach seinem Tod eingewickelt in ein Laken auf den Flur gelegt wurde platzierte sich Janosch daneben und wich nicht mehr von seiner Seite. Ich war eh schon nur noch am heulen, und dann meinen Janosch auch noch so zu sehen hat mir sehr wehgetan- er tat mir so Leid. Janosch veränderte sich heftig, er fraß nicht mehr, er rannte nicht mehr (er ist 2,5 Jahre und normal ein "Hans-Damp-in-allen-Gassen"), er spielte nicht mal mehr mit dem heißgeliebten Ball. Er lag nur noch da rum und blickte stumm vor sich hin. Er tat mir in der Seele weh. Er lebte nur bei seinem Hundekumpel Santos auf. Und so kam es durch geiwsse Umstände, dass Santos zu mir zog. Janosch hatte mittlerweile bedenklich abgenommen, die Rippen waren nicht mehr nur zu spüren, sondern man konnte sie auch ganz deutlich sehen (er hat halblanges, leicht welliges Fell- normal sieht man da nichts!). Ab dem Moment wo Santos bei mir war kam wieder Leben in seinen Hundekörper- alles schien vergessen. Nach knapp 3 Monaten ging Santos wieder zurück (alles etwas kompliziert und gehört auch nicht hier rein, aber geplant war eigentlich, dass er bei mir und Janosch bleibt), wir haben noch regelmäßigen Kontakt und Janosch ist weiterhin ganz der Alte. Er hat es nach nun fast 5 Monaten vollständig überwunden, aber er benötigte hündische Unterstützung.

    Ich wünsche deinem alten Dackel viel Glück und hoffe, dass er die Trauer überwinden kann.

  • Hallo Katrin und mein herzliches Beileid, zum Tod deiner Hündin!
    Sowas ist immer furchtbar. Um so schlimmer wenn du auch noch ein Dreamteam hattest.
    Kennst du nicht andere Hundehalter, mit deren Hunden sich deine Hündin versteht?
    Vielleicht würde das deinen Hund, wieder von seinem Schlafplatz bewegen.
    Und könntest du nicht mit deinem Freund, für kurze Zeit, das Auto tauschen. Denn wenn dein Auto eigentlich nur negativ belegt ist, wäre das doch eine Möglichkeit.


    Conny

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