Kleine, ängstliche Hündin

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  • Hallo, liebes Forum!

    Ich würde gerne mal eure Ideen zu folgendem Fall hören.

    Bekannte meiner Eltern haben eine ca. zweijährige, kleine Hündin aus dem Tierheim. Ihre Vorgeschichte ist unbekannt. Sicher aber ist, dass die kleine Rhoda misshandelt wurde. Besondere Angst hat sie vor Männern.

    Nun ist Rhoda bereits ein halbes Jahr in ihrem neuen Zuhause.

    Zur Frau des Hauses hat sie schon relativ gut Vertrauen gefasst.
    Bei schnellen Bewegungen, besonders in ihre Richtung, weicht sie aber auch bei ihr zurück.

    Den Mann des Hauses mag sie gar nicht. Der wird von ihr verbellt und dann verschwindet sie unter dem Schrank.

    Kein Leben für einen Hund. Sie steht ständig unter Stress.

    Nun habe ich bereits geraten, dass sie Rhoda nur noch aus der Hand füttern sollen. Vorzugsweise sollte da meiner Meinung nach der Mann die Fütterung übernehmen.

    Dieser Rat von mir ist nun schon ein paar Wochen her und hat auch schon gefruchtet.

    Ich habe den beiden auch bereits gesagt, dass Rhoda wohl nie "der Schmusehund" werden wird. Ist natürlich schwer für die beiden, da sie bisher nur Hunde von Welpe an hatten und das nicht kennen. Aber sie akzeptieren es. Wichtig ist, dass Rhoda keine Angst und keinen Stress mehr hat.

    Was meint ihr, was kann man noch machen, damit die kleene Maus vermittelt bekommt, dass sie von den beiden und natürlich auch von anderen Menschen nichts schlimmes mehr zu erwarten hat!?!

    Außerdem hat sie noch extreme Angst vor allen möglichen Geräuschen, vor allem draussen. Da hatte ich gedacht, dass ihr Rosi vielleicht als souveräner Hund ein bissi die Angst nehmen könnte.

    Was sagt ihr?

    Vielen Dank für eure Meinungen und Hilfen.

    P.S. Die kleine Rhoda liegt mir ganz besonders am Herzen, da ich sie bereits seit ihrer Ankunft im Tierheim mit betreut habe.
    Ich denke aber auch, dass hier bereits die ersten Fehler gemacht wurden, da die Maus richtig extrem zu Spaziergängen gezwungen wurde, obwohl ihr das Ganze gar nicht geheuer war. Diese "Hau-Ruck-Methode" kann ja bei dem einen oder anderen Hund durchaus fruchten, bei ihr hatte es aber wohl den gegenteiligen Effekt.

    Sooo, jetzt habe ich aber genug geschrieben.

    Ihr seid dran... ;)

  • Hallo,

    die Hau Ruck Methode kann aber in kleinen schritten vielleicht ganz gut sein.
    Der Mann sollte mal versuchen, wenn er sie fütternt, seine Hand erst neben den hund zu halten, dann den Hund anfassen aber nicht streicheln, einfach die Hand da lassen wenn der Hund zurückweicht würde ich ihn leicht fixieren z.B. am Halsband und mit einer Kösperseite am Knie und dann die Hand solange drauf lassen bis der Hund sich entspannt, damit er wirklich lernt es passiert mir nichts. In jedem Fall ruhig mit dem Hund umgehen ihn aber auch nicht übermäßig betüddeln.
    Der Man ist einfahc da und daran muss sie sich gewöhnen.

    Gerade wenn sie unter dem Schrank verschwindet, wenn er reinkommt, sollte die Frau den Hund festhalten und er kommt dann in das Zimmer und geht wieder raus. ohne etwas zu sagen und ohne den Hund anzuschauen. Die frau sollte dabei aber den Hund nur festhalten und nicht mit Futter oder sonstwas ablenken.
    Damit zeigt sie dem Hund sie ist in der Nähe, ihm passiert nichts, aber er kann auch nicht weg er wird dazu gezwungen sich mit der Situation zu befassen und sich an die Situation zu gewöhnen.

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