Frust! Welchem TA soll man denn noch glauben?
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hallo ihr lieben,
ich bin total gefrustet.
https://www.dogforum.de/ftopic43828-160.html seite 17, der anfang der odyssee, und anscheinend haben wir das ende noch nicht erreicht....
mein großer tröpfelt vor sich hin, seit ein paar wochen immer mal wieder ein bissel. es is eindeutig klarer urin. ich hatte mir erst nich viel dabei gedacht, weil ein alter hund, er is 10, ja öfter mal inkontinent werden kann, und es hielt sich schließlich auch im rahmen. das restliche verhalten war wie gehabt.
seit ein paar tagen isses so schlimm, daß er immer eine kleine pfütze hinterlässt, die man auf seiner decke natürlich sehr gut sehen kann, etwa tellergroß im stoff. wenn er aufsteht verliert er auch ein paar tropfen.
wenn er draußen pinkelt und das bein runternimmt sah es so aus, als könne er manchmal nicht richtig den "hahn zudrehen" und hat noch ne sekunde richtige tribles auf den boden gepieselt.da ich heut mit meiner kleinen wieder zum doc bin, zwischencheck wegen der demodikose, hab ich den dicken mitgenommen, weil ich mir so langsam sorgen gemacht hab.
nachdem er im november kastriert wurde wegen einer doch recht schweren protataentzündung und ich mir dachte, daß er durch diese erkrankung und die folgen vielleicht prostataunterstützende mittel bräuchte, bin ich schonmal zum TA vor etwa 4 wochen. der, der auch meine kleine auf flöhe behandelt hat... *grmbl*
der hat mir ypozane verschrieben, 40 euro, ohne sich den hund angesehen, geschweige denn angefasst zu haben, ohne den winzigsten erfolg. danach wollte er mit cortisonspritzen anfangen, was ich abgelehnt habe.heute bei meiner neuen TA:
rektaluntersuchung manuell mit diagnose: prostata ist noch mind. einen cm zu groß. aufklärung dazu: eine prostataentzündung kann eine heilungsdauer von 1-2 jahren nach sich ziehen nach einer kastration, bis die prostata sich wieder normalisiert hat.
DAS hatte mir der operierende TA damals nicht gesagt. ich habe auch keinerlei unterstützende medis dazu bekommen. mir wurde gesagt: die kastration ist das einzige mittel, um die entzündung zu stoppen und "das geht dann ganz weg".da die prostata schon länger entzündet war und bei der kastration dann etwa 1,5fache tennisballgröße erreicht hatte, hat sie den darm so in mitleidenschaft gezogen, daß sich im enddarm eine tasche gebildet hat, wo immer ungeformter kot liegt, der nicht mit abtransportiert werden kann.
daß mein dicker schon manchmal schwierigkeiten hat beim kotabsatz, also daß es halt ein wenig länger dauert, weiß ich. JETZT weiß ich, woher es kommt... ich habs auch aufs alter geschoben... das hätte der operierende TA doch auch sehen müssen aufm röntgenbild...
ich muß jetzt mehr ballaststoffe füttern, beispielsweise leinsamen übers futter, alles kein ding, er isn müllschlucker. der TA riet mir sogar zu vollkornbrötchen, falls er sie frisst. er liebt harte brötchen...
ich will das zum normalen trofu dazufüttern, dann hab ich besser kontrolle drüber, ob und was es bringt, als wenn ich das komplette futter umstelle.dann wurde noch eine ultraschalluntersuchung gemacht, die mein dicker mit MK ganz ruhig über sich hat ergehen lassen, obwohl er dazu auf dem tisch auf dem rücken liegen mußte. bin ganz stolz.
sie hat während der sache die narbe der magendrehung gesehen und nachgefragt. die op hat damals 1200 euro inkl. nachsorge gekostet. ihr sind fast die augen ausm kopf gefallen bei dem preis. mir allerdings im nachhinein jetz auch, wenn ich sehe, was ich bei ihr bezahle... :ua_nada:
die TA is aber auch echt super zu den tieren, der operierende TA hat lucky immer behandelt wie ein totes ding... deshalb hat der auch jetz sone angst vor TÄ... wobei es bei ihr ging. anfangs mal geknurrt, dann war er ganz ruhig, hat nicht mal gezittert.die ultraschalluntersuchung brachte folgendes zu tage:
die prostata ist wie gefühlt vergrößert. das gewebe drumherum ist stark verändert, was entweder von der langen dauer der entzündung noch stammen kann oder eben andersartig sein kann. also krebs. die lymphknoten sind auch mit betroffen, was auch nur von der entzündung kommen könnte. wir werden es beobachten.die nächste frage war die nach mediakmenten. er bekommt seit der op im november enacard 20mg, eine täglich.
die diagnose damals war über röntgenbild: herz vergrößert, aber normal für das alter, lunge mit wassereinlagerungen.
die TA fragte, ob wir ein ekg gemacht haben oder ultraschall.. natürlich nicht. ging ja alles übers röntgenbild...
sie prophezeite mir, daß ich mit lucky spätestens dann wieder bei ihr sei, wenn das wetter heiß bliebe, dann hat der hund richtig wasser in der lunge, begründet mit: enacard ist das falsche medikament bei der diagnose. der rat, den ich auch am 4.5. befolgen werde: ekg und den wauz vernünftig einstellen auf neue medis.
ich habe jetzt mitbekommen: tabletten für den schließmechanismus der blase, damit er nicht mehr undicht ist. 2/tag, wenn sie anschlagen wird die dosis auf 1/tag reduziert, dauerhafte einnahme.für die gesamte behandlung inkl. tabletten und AB für die kleene für 10 tage habe ich 50 euro gelatzt, das war echt geschenkt...
ich mach mir echt grad nen kopp, er is sowieso bei dem warmen wetter nach 10 minuten platt und hechelt in letzter zeit sehr viel ohne anstrengung, auch wenn er im kühlen liegt. mehr als mal 10 minuten leckerlis jagen im garten is derzeit nicht drin, ich lass ihm aber auch seine ruhe und lass ihn toben, wenn er das will.
so sieht doch kein kranker hund aus... das bild is von heute mittag... 53,5 kilo in action beim leckerli-aus-der-luft-fangen...
Externer Inhalt srv013.pixpack.netInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.der erste TA hat wohl immer den maximalen satz abgerechnet, dem war das tier egal, der wußte 5 tage nach der magendrehung net mehr, wie der hund heißt oder was es für einer is...
der zweite TA is eher großviehvet, der macht anscheinend nur kleintiersprechstunde, weil sich das so gehört...
meine jetzige TA kommt mir sehr sehr gut vor, allerdings wird sich das auch erst später rausstellen... zumindest hat sie bei der kleinen die demodikose erkannt.ich hab die faxen dicke von TÄ...

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Hallo,
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Ich kann Dich gut verstehen, erinnert mich daran, wo bei Bibo angeblich Knochenkrebs, Herzprobleme und Wasser in der Lunge festgestellt wurden. Die Herzprobleme wurden nicht mal abgehört, nur am Röntgenbild diagnostiziert und von den Medis ist sie nicht mehr anwesend gewesen. Sie hat was fürs Herz und wegen dem Wasser bekommen, danach war mein Hund nur noch am schlafen und total träge, daß war die Hölle. Der nächste TA hat erstmal richtig abgehört, keine Probleme mit dem Herzen festgestellt und auch kein Wasser in der Lunge gehört. Medis abgesetzt und Hund ging es schlagartig viel besser.
Der Knochenkrebs war nur eine starke Entzündung in ihrer entarteten Kralle, die dann amputiert wurde und auch dann ging es ihr super.Oder auch schön, knapp 1.000€ bei Dusty hingelegt, weil man nicht rausgefunden hat, was sie hat. Sie ist gehumpelt, mal vorne, mal hinten, mal ja, mal nein. Damals ist schon ne Weile her, hatte ich von Borreliose nicht viel gehört, also auch nicht dran gedacht. Sie wurde geröngt, es wurden Antibiotika in sie reingestopft, der Hund wurde immer ruhiger und das Humpeln nahm kein Ende. Sie hat nicht mehr gespielt, nur noch gefressen und getrunken. Dann wurde ein Borrel-Test gemacht, bei dem auch noch die Ergebnisse von Dusty und Bibo vertauscht worden. :zensur: Dustys Titer war auf der Kippe.
Die TÄ ist immernoch von einer normalen Entzündung ausgegangen, dann hat es mir gereicht, ein anderer TA, der hat sie endlich auf Borrel behandelt und sie war zwei Tage später wieder mein alter Hund
Oder eine Beule an der Schnauze. Ich Panik, Wespenstich oder ähnliches, zum TA, Notdienst :/ Sie meinte, ja, ein Stich, würde schon wieder weggehen. Nach einer Woche war die Beule noch immer da. Ich bin zu meinem normalen TA gegangen. Er guckte sich die Zähne an, Dusty hatte eine hochgradige Entzündung der Backenzähne und zwei mußten rausgenommen werden

Ich bin inzwischen auch echt vorsichtig, was TA´s angeht und mache drei Kreuze, daß ich meinem TA soweit vertrauen kann.

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oh weia....
wenn tiere reden könnten wär alles einfacher, aber leider sind hunde ja auch meister im schauspielern.
meinem dicken seh ich schmerzen nur daran an, daß er quasi weint, ganz feuchte augen mit tränenspur. sonst tut er so, als wär er kerngesund.ich hab bei meinem TA gestern anschauungsunterricht bekommen, was die kastra auslöst an der prostata, das fand ich toll. so mit schaubild und so.
derzeit schieb ich auch noch panik wegen zecken, er hat täglich eine, die man in seinem fell auch erst dann bemerkt, wenn sie schon ziemlich dick ist. außer die, die er am auge hatte, die war noch winzig.
hier wars gestern so warm.. da ich noch keinen passenden pool fürn garten gefunden hab, der mir auch gefällt und preislich im rahmen liegt, bin ich mit ihm zum kneippbecken gefahren. das wasser dort kommt direkt aus der quelle und läuft so quasi durch.. also ziemlich kalt auch. er war seelig, daß er reindurfte, er wollts mir erst gar nich glauben. danach sind wir noch ne kleine runde gelaufen und ihm gings wieder richtig gut, er hat wesentlich weniger gehechelt beim laufen als vorher. ich glaub ich sollte das öfter machen. das wasser reichte ihm fast bis zum bauch, das war perfekt.
was mich so am meisten ärgert bin ich selbst. wieso hab ich den vorigen TA nich gefragt, wieso er sich den hund net ma anschaut und abhört etc... im nachhinein find ichs einfach absurd, eine luftdiagnose zu stellen... :zensur:
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Ich hab mal in nem anderen Forum folgendes zusammengefaßt:
ZitatAlles anzeigenTierarzt-Checkliste
Anlässlich eines entsprechenden Artikels im Dogs-Magazin (und daran angelehnt):Woran erkennt der Laie einen gute Tierarzt/eine gute Praxis?
1. Die Routineuntersuchung sollte beinhalten:
- Kontrolle des Fells (Qualität, Parasitenbefall)
- Puls- und Fiebermessen
- Leisten, Bauch und Rücken abtasten
- Gehörgänge und Augen gründlich kontrollieren2. die Hardware / Praxisausstattung
- Röntgengerät
- hauseigene Labortechnik für Blut- und Urinuntersuchungen
- Ultraschall
- Computertomographie und/oder Magnetresonanztherapie (meist nur in größeren Kliniken)
- seperater OP-Raum
- Aufwachraum, Krankenzimmer - und/oder station
- großzügige und/oder getrennte Wartezimmer
- Sauberkeit, gute Belüftung, angenehmes Klima3. die Software / Ausbildung, Fortbildung und Einstellung des Arztes (und der Mitarbeiter)
- Hundefreundlichkeit, ruhiges gelassenes professionelles Agieren
- auf Kleintiere oder sogar Hunde spezialisiert
- als Fachtierarzt wurde eine oder mehrere Spezialfortbildungen absolviert (z.B. Chirurgie/Orthopädie, Cardiologie, Dermatologie)
- als Mitglied der Akademie für tierärztliche Fortbildung ATF macht der Arzt freiwillig mehr (40 statt nur 8 Stunden pro Jahr)
- eine freiwillige Prüfung "Gute veterinärmedizinische Praxis" GVP der Bundestierärztekammer (vergleichbar mit europ. Qualitätsmanagement-Norm)
- Kenntnisse in alternativen Methoden wie Physiotherapie, Homoöpathie, Naturheilkunde
- "Überweisung" an Spezialisten, wenn andere Fachkenntnisse erforderlich sind4. der Service
- Notdienst, Sprechstundenzeiten, Hausbesuche (besonders wichtig beim Einschläfern)
- umfassende Beratung in
a) Diagnose & Therapie
b) Impf- und Entwurmungsplan
c) Erziehung (Adressen von ortsnahen Hundetrainern/schulen)
d) Urlaubsberatung - Reisebestimmungen, typ. Krankenheiten und deren Vorbeugung; Adressen von Hundepensionen o.ä.
e) Ernährungsberatung (und nicht nur Verkauf!)
- vollständige gründliche Aktenführung & Aushändigung von Aktenkopien (Röntgenbilder, Laborbefunde, Therapiepläne)
- nachvollziehbare Gebühren, klare Absprachen vor der Behandlung
- Terminvergabe, einkalkulierbare Wartezeiten
- Servicesonderleistungen wie Tiertaxi oder HalterschulungenTierärzte sind Pflichtmitglieder in der jeweiligen Landestierärztekammer, die kontrollieren auch die gesetzlich vorgeschriebene jährliche Fortbildung von 8 Stunden. Und vermitteln bei Streitfällen zwischen Arzt und Halter. Dachverband der Landestierärztekammern ist die Bundestierärztekammern.
Daneben gibt es noch andere tierärztliche Vereinigungen, wie
- Bundesverband Praktizierender Tierärzte BPT
- Tierärztliches Vereinigung für Tierschutz e.V. TVT
- Deutsche Veterinärmedizinische Gesellschaft e.V. DVG
- Akademie für tierärztliche Fortbildung ATFIch hoffe mal, das ist ziemlich vollständig. Aber wenn Euch noch was wichtiges einfällt - immer her damit.
Denn leider hab ich mich auch schon öfters über Fehlleistungen von TA geärgert. Nun hab ich einen gefunden der fast alle o.g. Kriterien erfüllt - dafür fahr ich auch gerne 1 Stunde fast 100 km hin.
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Es ist schon schwer einen Vertrauenswürdigen TA zu finden.
Bei unserem Früheren Pudel Cleo hat der TA bei einer Herzuntersuchung nicht raus gefunden dass er Schwer Herz Krank

Der hat und dann Antibiotika gegeben gegen den Husten, der seiner Meinung nach von einer Infektion kam...
Naja, wir haben dann einen 2. TA aufgesucht der nur die Hände übern Kopf zusammen geschlagen hat, dass der das auf dem Röntgen bild nicht gesehen hat.
Hätten wir ihn nicht zu dem anderem TA gebracht wäre unsere Maus nicht Alt geworden.
So ist sie 16 Mit schwerem Herzfehler geworden und später am Darmverschluss der vielen Tabletten gestorben.
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