Scheinträchtigkeit und alleine bleiben

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  • Hallo ihr lieben,

    Paula hatte Januar/Februar ihr erste Hitze. Nun steckt sie mitten in der Scheinträchtigkeit und zeigt folgende Sympthome:

    -kaum bis gar keinen Appetit
    -ständiges fiepen
    -starkes kuschelbedürfnis
    -klebt mir an den Fersen

    Am schlimmsten ist es aber im Moment mit dem alleine bleiben.
    Normalerweise kann sie problemlos bis zu 5 Stunden alleine sein.
    Aber im moment fiept sie schon nach 2 Minuten. Ich habe mir nichts weiter bei gedacht und es ignoriert.
    Heute habe ich aber etwas gehört, es hat mir das Herz zerrissen!
    Ich habe im garten gearbeitet und sie oben gelassen.
    Nach ca. 10 Minuten hörte ich ein schrecklichen Heulen. So habe ich es von ihr noch nie gehört! Wie ein Wolf der den Mond anheult!

    Warum macht sie das?

  • Das Wehleidige liegt wohl an der Scheinträchtigkeit. Ich denke schon, dass es gut ist, dass du ihr Leiden weitgehend ignorierst, was Abhilfe schaffen könnte und bei uns extrem gut geholfen hat:

    Komplette Änderung des Tagesablaufs und einen Tag fasten lassen, anschließend wenig füttern für ein paar Tage...

    Wird sie in völlig ungewohnte Situationen gebracht, zb um 6 ne Riunde Fahrrad, kein Fressen, Stadtbummel um 9, außer der Reihe einfach Dinge tun, die man sonst eben nicht oder nicht zu der Zeit macht, insbesondere, wenn sie viel zur Aktivität gezwungen wird, ist sie 1. abgelenkt und steigert sich nicht so in diese selbstmitleidige Sache hinein und 2. ist sie totmüde und wird definitiv pennen... in der Zeit würd ich schon probieren, den Hund mal ne Stunde allein zu lassen, aber ohne Spielzeug!!!

    Das DIng ist: Ist sie allein und hat keine Ablenkung, kann sie ihren Hormonschub voll auskosten und steigert sich komplett in die Mutterrolle hinein.

    Also bei uns stand drei Tage lang komplettes Powerprogramm auf dem Plan... wir sind zum Strand gefahren schon in der Früh, haben lauter neue Tricks gelernt, haben eben viiiiiiel unternommen und das hat super funktioniert.

    Zum Schluss gibt es natürlich sonst auch noch die medikamentöse Behandlung... da würd ich mich dann mal mit nem Tierarzt des Vertrauens ganz genau drüber unterhalten...

  • Vielen dank für die Ratschläge, das werde ich auf jedenfall ausprobieren.
    Was aber die medikamentöse Behandlung angeht bin ich strickt dagegen.
    So schlecht geht es ihr Gott sei Dank nicht (und das wird auch hoffentlich so bleiben) sie hat zumindest keine körperlichen Sympthome!

    Wir werden jetzt auch etwas Homöopatisches ausprobieren.

  • Kann ich verstehen, aber auch Homöopathie ist eben "Medizin".

    Der Sonntag bietet sich ja auch geradezu dazu an, einfach den Tag mal mit Ungewöhnlichem vollzupacken und den Hund aus seinem Wehleidstrott herauszutreiben.

    Ich wünsche gute Besserung. Fürs nächste Mal direkt beim ersten Anzeichen von Scheinträchtigkeit einfach die Routine über den Haufen schmeißen, restriktiv füttern und für viel Ablenkung sorgen.

  • Der Arzt bei dem ich war (bevor ich meinen neuen gefunden habe)
    meinte er könnte es weg spritzen!
    War (ist) meiner Meinung nach nicht nötig. Ich habe mich im Internet erkundigt und dort erfahren das es erst ab einem Zeitpunkt nötig ist wo die Scheinträchtigkeit starke psychische wie physische auswirkungen auf den Hund hat.

    Darum versuchen wir es erstmal mit dem was Mutternatur hergibt :)

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