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Nachjagen ohne "Opfer" zu fangen???

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    Hallo!


    Ich komme gerade von einem Spaziergang zurück auf dem Luna mal wieder ein völlig neues Verhalten gezeigt hat was ich mir nicht wirklich erklären kann, vielleicht könnt Ihr mir auf die Sprünge helfen...


    Wir biegen in einen Feldweg ein, vor uns in ca. 100m Entfernung ein Jogger. Luna ist unangeleint, sie interessiert sich normalerweise nicht für Jogger und schnüffelt auch brav auf der Wiese rum, der Jogger hat mittlerweile die Distanz verdoppelt. Dann plötzlich setzt sie sich hin, starrt den Jogger an und fetzt los. Mein Hier hat sie schon im Sitzen völlig ignoriert, im Rennen genauso. Bis sie ca. 30m hinter dem Jogger ist. Sie guckt sich um, sieht daß ich in die entgegengesetzte Richtung wegrenne und dreht um und spurtet mir nach. Erleichterung, den Stein der da gefallen ist hat man hören müssen!! Ich sie natürlich super gelobt, Wienerle, feiner Hund.


    Dann etwa eine halbe Stunde später, wir haben inzwischen immer wieder Unterordnung, Spielen und Freilauf abgewechselt, sieht sie auf einem benachbarten Feldweg Radfahrer. Und das selbe passiert in Grün: sie sitzt ab, ignoriert mich (ist aber zu weit weg als daß ich sie packen könnte, über 10m - schlepleine hätte also auch nichts geholfen) und fetzt übers Feld. Bleibt dann vorm Feldrand stehen, guckt sich die vorbeifahrenden Radfahrer an und dreht um und rennt mir nach.


    Hääää?????


    Das sie auf Bewegungen super steht weiß ich schon lange, aber Bewegung allein? Ist ja kein jagen, sie will das Opfer ja nicht fangen...? Kann mir das jemand erklären??? Ich steh gerade total auf dem Schlauch. Ist das eine Art vom neuem Spiel, daß sie sich toll einfallen lassen hat??


    Liebe Grüße und Danke schonmal,
    Katharina

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  • Hi,


    wie alt Luna nochmal? In einem gewissen Alter kommt meist der Jagdtrieb bzw. Hütetrieb richtig raus. Bei uns fing das alles mit ca. 12 Monaten an und hatte den ersten Höhepunkt mit 16 Monaten beim ersten Hasen. Dein Hund merkt, da rennt was und will es entweder jagen, oder, was ich eher vermute, es ist ihr entlaufenes "Schaf" und sie will es zurückholen. Sie hütet also. Die Spielarten kenne ich alle auch. Jetzt bist du gefordert und es gilt das Verhalten schnell zu kontrollieren. Das heißt, du darfst deinem Hund keine Gelegenheit mehr dazu geben. Du mußt Radfahrer und Jogger schneller sehen als dein Hund, und ihn dann was machen lassen. Besonders jetzt, sonst wird es viel schlimmer. Ich schicke meine Hündin immer ins Sitz. Wenn alles erledigt ist, und die "Opfer" weg sind, dann wird kräftig gelobt. Bei uns am besten mit dem Ball. Das hat sich so verinnerlicht, dass sie heute von selber weiß, was sie machen muß, wenn Jogger oder Radfahrer kommen. Inzw. geht sie dann bei Fuß. Muss man aber alles üben. Und jetzt evtl. eine ganze Zeit lang Schleppleine laufen.


    Viel Erfolg!
    LG KIndhund

  • Hallo,


    schöne Sch..... Das hatten wir auch mal, als Dago ca 1 Jahr alt war. Radfahrer interessierten ihn nicht so sehr, aber Jogger.....Habe dann mit der Schleppleine gearbeitet, bei JEDEM Jogger und Radfahrer ein SITZ,BLEIB und innerhalb von ca 3 Wochen war der ganze Spuk vorbei.


    Mach Dir keine grossen Sorgen, das ist sicherlich nur ein Phase, die Du auch wieder in den Griff bekommst.


    :) Nele

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  • Danke für die Antworten!!


    An so was wie den Hütetrieb hatte ich auch schon gedacht... . Normalerweise lasse ich Luna (die jetzt übrigens gute 8 Monate alt ist) abliegen oder nehme sie ins Fuß wenn jemand kommt -alleine weil sie Leute gerne freudig begrüßt-, nur waren die beiden sich bewegenden Objekte so weit weg daß ich einfach nicht damit gerechnet habe daß da eine Reaktion kommt. Und wie gesagt: ich bin (gerade bei dem Jogger) davon ausgegangen, daß sie ihn schon längst gesehen hatte und uninteressant findet.


    Aber ihr habt völlig recht: da muß ich halt NOCH aufmerksamer werden und merken, daß halt im Moment einfach ALLES was sich bewegt interessant ist. In beiden Situationen habe ich die "Gefahren" ja vorher entdeckt und hätte noch massig Zeit gehabt zu reagieren, nur hab ich sie halt nicht erkannt und nicht mir der Reaktion gerechnet. In dem Moment wo Luna sie entdeckt hat war's dann schon zu spät.


    Danke nochmal, in der ersten Schrecksekunde war ich einfach viel zu geschockt um das ganze mit dem nötigen Abstand zu sehen.


    Danke!
    Katharina

  • Hallo!


    Ich komme gerade von einem superentspannten Spaziergang zurück und mußte lächelnd an diesen Thread denken und möchte Euch kurz von den "Fortschritten" erzählen.:


    Das mit der Jagd nach dem "verlohrenen Schaf" hat sie glaube ich genau 3x gemacht, die ersten 2 hatte ich ja im ersten Posting beschrieben, einmal war ich einfach zu spät dran (und dazu noch auf dem Fahrrad), da war das Herdenmitglied ein Vogel auf einer uneingezäunten Koppel.


    Mittlerweile guckt Luna sich ihre Umwelt nur noch sehr interessiert an, sieht zu mir rüber und da sie keine Aufforderung zum Hinterherrennen kriegt sondern nur einen schrägen Blick oder ein "naa?" fällt ihr ganz schnell wieder ein, daß Wiederbringen nicht gefragt ist.


    Ich gehe wieder viel entspannter ohne Leine mit ihr, was vielleicht auch daran liegt daß ihre Unterordnung (zumindest wenn wir nicht auf dem Platz sind, da haben wir so unsere Schwierigkeiten...) recht zuverlässig funktioniert. Sie läßt sich nach hinten oder ins Fuß schicken und ist da heute noch nichtmal auf die Idee gekommen ist einem anderen Hund nachzulaufen. Platz auf die Entfernung klappt auch gut :ja: :ja: :lach:
    Sie stürmt auch nicht mehr gleich auf jeden Fremden los um ihn zu begrüßen! Hat sich schon viel getan in den letzten Wochen. Wahnsinn. Erleichterung!


    Liebe Grüße, Katharina

    • Neu

    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


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    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face



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