Fell juckt
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Hallo und guten Morgen,
wir haben seit Anfang an das Problem das Jamie sich immer wieder kratzt oder sich ins Hinterbein beisst um zu kratzen. Wir habend das Futter umgestellt von Meradog Junior2 auf Josera und haben eine Milbenbehandlung hinter uns. Habt ihr noch eine Idee an was es liegen kann. Ist Josera vielleicht immer noch nicht das richtige Futter? Bin von den Werten her eigentlich sehr zufrieden damit.

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Hi,
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Hallo,
was für eine Milbenbehandlung und wielange habt Ihr die gemacht?
Grüße aus HH
Silke -
oh je ich weiss gar nicht wie die heisst. Wurde direkt beim Tierarzt gemacht. Muss allerdings am Montag nochmal zur Wiederholung hin.
Die TÄ meinte das Milben häufig von der Mutter übertragen werden und ein Abstrich manchmal trotz milbenbefall ein negatives Ergebnis zeigt weil gerade die Stelle erwischt worden ist wo keine Milben sind. Deswegen die Milbenbehandlung ohne zu wissen ob er welche hat.
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vergangenen dienstag war ich auch beim tierarzt
selber fall
welpen daheim angekommen und nach 1 2 tagen fängts an zu jucken und kratzen zu knabbern und weiss nicht wasder TA sagte das sei ganz normal bei welpen, da sie auf die umwelt mit hautirritationen reagieren können.
ansonsten wurde der kleine ordentlich durchgecheckt und es kam nichts dabei raus...
besten gruß
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Hallo,
er meint wahrscheinlich Demotexmilben.
Die kommen häufiger bei Junghunden vor, wobei die Milben ein lebenlang auf dem Hund leben können. Solange das Immunsystem stark genug ist, hat der Hund mit den Milben auch gar keine Probleme. Nur wenn das Immunsystem geschwächt ist, kann der Hund gegen die Milben nichts ausrichten.
Ich finde es ja nicht so prall, den Hund einfach mal so auf Verdacht zu behandeln, ohne eine Gewissheit zu haben. Die Mittel gegen die Milben sind nicht ohne, weil hochgradige Chemie.
Ein Abstrich wird nach meiner Erkenntnis auch kein Ergebnis bringen. I.d.R. ist ein Hautgeschnapsel nötig bzw. um ganz sicherzugehen, wird ein Stück Haut ausgestanzt.Sollten es Sarcoptesmilben sein (Sarcoptesräude), die sind mittels Titerbestimmung über das Blut nachweisbar.
In beiden Fällen ist die Behandlung langwierig, da alle Generationen der Milben abzutöten sind. Kaum ist eine Generation von Milben geschlüpft, legen die schon neue Eier. Eine Behandlung kann durchaus mehrere Wochen andauern.
Sollte Euer Hund sich also immer noch kratzen und erst eine Behandlung gehabt haben, dann wird er noch weitere benötigen, bis die Milben weg sind. Wenn es denn tatsächlich welche sind.
Und ganz wichtig ist: das Immunsystem Eures Hundes muss gestärkt werden.
Und noch ganz wichtig: sollten tatsächlich Milben vorliegen, darf der Hund in keinem Fall Cortison bekommen. Viele TA geben Cortison gerne, weil es 1. billig ist und 2. den Juckreiz vermindert.
Cortison ist aber bei Milbenbefall absolut kontraproduktiv, weil es das Immunsystem des Körper runterfährt und die Milben sich dann richtig austoben können.Wenn Euer TA nicht in der Lage eine vernünftige Diagnose zustellen, sondern einfach mal drauflos therapiert, würde ich mir einen anderen TA suchen.
Viele Grüße aus HH
Silke -
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Das hat unsere auch.
Am anfang als wir sie bekamen war es wirklich ganz schlimm.
Gehabt hat sie nichts.
Haben dann auch auf Josera umgestellt, und nun ist es etwas besser. -
Ich will dir keine Angst machen, aber bei uns fing so Lucys Futtermittelunverträglichkeit gegen Ente an...
Wie alt ist dein Hund? Mein TA meinte, dass viele Allergien mit 4-5 Monaten erstmals auftreten... -
Huhu Anja!
Juckreiz kann unzählige Ursachen haben, daher ist ein systematisches Vorgehen bei der Suche hiernach unerlässlich - ich habe mal eine kleine Übersicht zusammengestellt, vielleicht hilft Dir das weiter: https://www.dogforum.de/ftopic61362.html
LG, Caro
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Cortison kommt nicht an meinen Hund. Das finde ich für den Menschen schon nicht gut.
Mein Hundi ist 15 Wochen alt. Wir haben ihn jetzt seit 6 Wochen.
Wir haben vor 2 Wochen Blut untersucht, weil der Verdacht bestand das er was an den Nieren hat. Alle Werte top bis auf Calcium (zu wenig) und Phosphat (zu viel). Danach haben wir dann Futter umgestellt (weil er auch viel zu große und zu viele Haufen machte) Das ist nur bedingt besser geworden. Er macht immer noch ziemlich oft (4-5x am Tag)
Vielleicht ist das doch noch nicht das richtige und er reagiert tatsächlich allergisch und kann das Futter nicht richtig verwerten. -
Hallo noch mal,
die Blutwerten können ernährungsbedingt sein. Daher ist die Umstellung des Futters sicherlich eine gute Idee. Ist in dem Futter Getreide enthalten? Wenn ja, dann nimm ein getreidefreies Futter. Viele Hunde reagieren auf Getreide mit Juckreiz. Der häufige Output spricht auch dafür, dass das Futter nicht optimal verwertet wird bzw. vertragen wird.
Von einem Allergietest auf bestimmte Getreidearten rate ich ab. Oftmals geben die nur eine Tendenz aus. Besser und sicherer ist eine Ausschlußdiät. Das kann man mit den gängigen Getreidearten oder auch mit Fleisch machen.
Unsere Hündin (ist allerdings schon 5 Jahre alt) reagiert auf getreidehaltiges Futter mit Juckreiz am Maul und den Beinen. Wir haben auf ein getreidefreies Futter umstellt (es ist zwar Reis enthalten, aber den verträgt sie) und nach einiger Zeit war der Juckreiz wie weggeblasen. Das Fell glänzt und der Output ist okay.Du gibst das neue Futter jetzt seit 2 Wochen, richtig? Es kann bei einer Futterumstellung schon etwas daueren, bis sich Erfolge einstellen. Der Körper muss sich auf die neue Ernährung erst mal umstellen und die "Altlasten" des bisherigen Futters abbauen. Das kann schon einige Zeit dauern.
Lass Dir vom Tierarzt bitte keine Behandlung mehr "aufschwatzen", ohne vorher eine Ursachenforschung zu machen. Ggf. ist die Milbenbehandlung gar nicht nötig gewesen.
Viele Grüße aus HH
Silke - Vor einem Moment
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