Nach dem Hundespaziergang BURNHARD GRILL an und den Feierabend genießen🔥*
völliges chaos wenn es klingelt und jemand zu uns kommt
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liebe leute,
ersteinmal vorab, ich liebe meinen hund und ich möchte ihn nicht missen, doch wenn es an der tür klingelt könnte ich ihn jedesmal erschiessen. wir quälen uns jetzt ganze zwei jahre mit seinem verhalten und es wird immer schlimmer. als ich in meiner einzimmerwohnung gelebt habe war alles unter kontrolle, er hat zwar angeschlagen, aber ich hab ihn von der tür zurücktreten lassen und er musste sitz machen, dann konnte der paketdienst abliefern ohne grosse probleme. jetzt wohne ich in einer dreier wg wo ständig jemand zu besuch oder nach hause kommt. er springt dann sofort auf, bellt so laut er kann und sprintet mit borste auf dem rücken auf die person los die herreinkommt. wenn er diese person dann nicht kennt knurrt er ganz fies und sieht zum fürchten aus.
früher war er immer mit auf der arbeit bis dieses verhalten losging. das war nicht mehr tragbar.wir haben angefangen mit rascheldose - das hat ihn total schreckhaft gemacht.
als nächstes war platzmachen und ignorieren angesagt- das war leider verbunden mit körperlicher auseinandersetzung (halt mal so ein riesenvieh am boden wenn er aufstehen will)
jetzt haben wir es mit kompletter ignoranz probiert- da hat er irgendwie gelernt das lautes bellen geduldet wird und er unterdrückt es nicht mal mehr.
heute war dann showdown und ich habs nichtmehr ausgehalten und ihn angeschriehen und in den korb geschliffen. dasrgebnis könnt ihr euch denken, jetzt hört er auf jedes kleine geräusch ausserhalb meines zimmers.
WAS SOLL ICH TUN? ich bin wirklich am ende und unsere beziehung leidet so dermassen darunter, weil ich dann manchmal die beherrschung verliere.
bitte helft mir damit.paule ist übrigens ein bordercollie, schäferhund-mix und zweieinhalb jahre alt
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2. März 2009 um 20:42
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LG Steffi mit Buddy
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kannst du etwas über den Tagesablauf sagen?
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hat sich seit einem halben jahr extrem gewandelt. ich war früher selbstständig in einem musikstudio und da waren wir immer zwei stunden auf dem hundeplatz und dann ging es gemeinsam zur arbeit. da ging es schon los mit dem anbellen von männern mit tiefen stimmen. frauen kein problem!
jetzt sind wir nach kiel gezogen und ich mache eine ausbildung. 5:20 aufstehen, spazieren gehen, bisschen spielen frühstück und dann muss er notgedrungen hierbleiben bis ich von der arbeit komme. dann gleich halsband um und los gehts mit fahrrad und spielzeugen zum spontanauspowern. 1 stunde ist da minimum danach bin ich fix und fertig und wir gehen so um 11 nochmal runter zum geschäfte erledigen. soviel zum tagesablauf. am wochenende versuche ich dann möglichst viel draussen zu sein und die langweilige woche zu kompensieren -
Hm ich würde mal behaupten, das dein Hund das nicht ausreicht und das er eine Aufgabe braucht. Die bekommt er nicht, also sucht er sich dort was und das ist leider das bewachen.
Wie wäre es mit einem Dogsitter, der sich während deiner Abwesenheit um deinen Hund kümmert und vielleicht etwas fordert?
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Ich gehe nun davon aus das der Hund ausgelastet ist, reichlich an die frische Luft kommt und das zur Auslastung auch Kopfarbeit gemacht wird.
Was ich nun vorschlage hat einen Bekannten geholfen, als sein Hund grundsätzlich an die Tür lief und jeden Besuch sagen wir mal ... mehr als überschwenglich begrüßte

Von daher bitte einmal Meinungen, ob das in diesem Fall auch funktionieren könnte:Nehmt:
2 Personen, 2 Handys und den Hund
Person A Stellt sich vor die Tür und wartet auf den Anruf von B, dass man klingeln soll. Sobald der Hund ruhig ist, soll man die Türklingel betätigen.
Klar, der Hund rennt an die Tür. Nun liegt es an Person B ruhig zu bleiben, zum Hund zu gehen und ihn ohne Worte und Hände auf seinen Platz zu bringen. Das dauert, aber man braucht eben Geduld. Wichtig ist, dass der Hund nicht zurück zur Tür kann. Die Tür wird NICHT geöggnet, Person A kommt NICHT hinein.
Dieses "Spielchen" wird solange wiederholt bis der Hund beim Klingeln auf den Platz bleibt.
Dann kann man dazu übergehen das Person A klingelt (Hund bleibt auf dem Platz) und hereinkommt. Springt der Hund dann wieder auf, ihn dann wieder ohne Worte und "Handgreiflichkeiten" auf seinen Platz zurück drängen.
Wie gesagt, die Bekannten von mir hatten Glück, der Hund bleibt nun beim Klingeln auf dem Platz. Auch bei meinen Hunden hat es gut funktioniert, vorher sind sie bei jeden Klingeln an die Tür, nun bleiben sie auf ihren Platz

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Vielen Dank für den Tipp, Steffi! Den Futtercheck werde ich mir definitiv mal ansehen. Besonders die kostenlosen Futterproben finde ich natürlich spannend - das probiere ich gleich mal aus. 😄
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zum thema dogsitter: es ist wie gesagt ein problem was uns jetzt seit jahren begleitet und durch den immer grösser werdenden stress immer schlimmer wird. es ist nicht erst da seitdem er zu hause bleiben muss sondern es ist seitdem erst so krass... ich hatte nen dogsitter schonmal überlegt aber nen profi kann ich mir nicht leisten, tagesstätten machen zu spät auf und irgendwelche leute schicke ich mit meinem tier nicht los.
zum thema training mit mehreren personen. klingt ganz gut als versuch nur wie bekomme ich ihn "ohne hand und worte" in seinen korb? ich muss ihm ja irgendwie zeichen geben was er tun soll...?
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Zitat
zum thema training mit mehreren personen. klingt ganz gut als versuch nur wie bekomme ich ihn "ohne hand und worte" in seinen korb? ich muss ihm ja irgendwie zeichen geben was er tun soll...?
Damit meinte ich, dass man ihn mit dem Körper zurückdrängt, also mit der Haltung. Nicht am Halsband ziehen oder schubsen oder so.

Edit: Arme seitlich halten, nicht in die Höhe. Willst ihn ja zurückdrängen und nicht provozieren

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Gerade weil das Problem sich mit der Zeit steigert, denke ich, das etwas in der Kommunikation und in der Auslastung/Aufgabe nicht zusammen passt.
Natürlich mag es sein, das der Trick mit mehreren Leuten üben funktioniert. Bodychecks können sehr viel Erfolg bringen, aber es kann auch böse nach hinten losgehen. Einfach aus dem Grund, weil du schon das eine oder andere immer mal wieder probiert, um dann wieder etwas anderes auszuprobieren. Es wird schwer sein aus der Entfernung ohne euch gesehen zu haben wirklich gezielt etwas zu sagen oder zu raten.
Je nach Situation würde ich schauen, welches Alternativverhalten nun noch nicht in dem Zusammenhang versaubeutelt wurde und es darüber versuchen.Ich habe zum Beispiel beim Klingeln meinen Hund in die Küche geschickt und die Tür zu gemacht. Später habe ich ihn dann eine Decke neben die Küchentür und gegenüber der Wohnungstür gelegt und den Hund darauf geschickt und das ruhige Warten bestätigt und wenn dann der Lieferant weg war oder der Besuch in der Wohnung, durfte der Hund diese Decke wieder verlassen und es wurde noch mal richtig getobt oder der Besuch begrüßt.
Vielleicht wäre es ratsam, das du dir jemanden kommen lässt, der sich den jetzigen Status und das sonstige Verhalten einmal anschaut und unter die Lupe nimmt.
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es geht mir halt in erster linie um die lautstärke und das tempo von paule. ist denn dein hund ruhig wenn er auf der decke ist? ich meine er wird noch ewig knurren und rummeckern wenn er denn irgendwannmal soweit ist liegenzubleiben... ich probiere es auf jeden fall mal aus. schlimmer kann es eigentlich nicht werden und für mich ist es vielleicht gut zu lernen die lautstärke wieder etwas zu verkraften

und cerridwen: das es sich steigert ist garantiert meine schuld, ich werde nämlich immer unentspannter. ich bin schon gestresst wenn ich erfahre das später wer kommt
sollte das alles nicht funktionieren brauche ich definitiv professionelle hilfe zu hause. das ist nur so teuer für nen armen azubi mit 300 euro ausbildungsgehalt
falls sonst noch jemand vorschläge hat immer her damit
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ich habe auch einen Bordermix und meiner ist ruhig und wartet. Er bellt nicht wenn es klingel oder er knurrt in der Situation. Einzig und allein, wenn jemand länger vor der Haustür steht und nicht klopft oder klingelt, wir geknurrt und mal kurz gewufft.
Versuche die ganze Situation in kleine Schritte aufzusplitten und schau, das du zuerst ein Verhalten umlenkst. Zum Beispiel wirf ihm ein Ball, wenn es klingelt oder einen Kong. Mit einem Ball in der Schnute kann man nicht bellen und wenn man zum Beispiel Leberwurst aus einem Kong schlabbert, kann man auch nicht bellen. Damit nimmt man dann auch etwas Speed aus der Bewegung.
Später fängt man dann mit der Impulskontrolle an und lenkt den Impuls auch wieder von Ball oder Kong weg.
Der Weg ist lang, aber auch effektiv.
Aber man muss auch auf den Rest der Mensch - Hund - Beziehung achten und dort dann vielleicht auch mal die Regeln hinterfragen und ändern. - Vor einem Moment
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