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  • Hallo Forumsgemeinde,

    wir haben vor meinen 13 Jahre alten Dt. Schäferhund Rüden, mit einer 8 jährigen Pitbullmixhündin zusammen zu bringen. Oder sagen wir mal so, ich hab da jemand kennen gelernt und die Dame meiner Wahl hat auch nen Hund….. ;-)

    Die Problematik ist die, dass beide Hunde nicht unbedingt mit anderen verträglich sind. Beide Hunde hatten eine „schwere Kindheit“ und so ihre Macken, grade mit anderen... ansonsten sind sie die liebsten Hunde der Welt und danken es uns dass sie es jetzt gut haben…
    ;)

    Wir wollen natürlich nicht dass das in einem Blutbad endet. Nach den Erfahrungen die wir so mit den „gebrauchten“ Hunden gemacht haben besteht aber theoretisch die Möglichkeit das das passiert.

    Hat jemand Erfahrungen gemacht wie es aussieht wenn man beim ersten zusammen Treffen beiden einen Maulkorb anzieht, sie dann laufen lässt und guckt was passiert? Geht das oder birgt das irgendwelche Gefahr das sie sich dann, wenn der Maulkorb abgenommen wird, wenn, um so heftiger in die Haare bekommen?

    Gruß Diebacher

  • Also, wenn ihr euch unsicher seid, daß es in einem Blutbad endet, würde ich auf jeden Fall erstmal den Maulkorb für beide befürworten.
    Es könnte ja sein, daß sich die Beiden total sympathisch sind und ihr es an ihrer Körperhaltung etc. merkt.
    Ein Problem wird es nur, wenn Herrchen und Frauchen sich mögen und die Hundis nicht, daß wünsche ich euch natürlich nicht.

  • hallo,
    ich würde das erste kennenlernen auf jeden fall auf neutralem gebiet machen.
    wir haben unsere beiden durch einen "zaun" getrennt zusammengeführt. allerdings ist meine hündin auch verträglich, der rüde nur nicht.

    vielleicht solltet ihr das zusammentreffen in einer hundeschule, jeden hund im freilauf auf einem platz, durch zaun getrennt, versuchen. dann hättet ihr noch die möglichkeit, dass ein trainer sich die sache ansieht und noch tipps geben kann.

    ich wünsche euch viel glück.

    gruß marion

  • Hallo!

    Ich würde das erste Treffen auf jedem Fall auf neutralem Gebiet machen, und einfach mal ein Stück an der Leine miteinander gehen, ohne dass die beiden gleich kontakten dürfen. Anfangs mit größerem Abstand, den ihr dann ja verringern könnt, jenachdem, wie wohl sich die beiden Hunde auf geringerer Distanz miteinander fühlen. Das Kennenlernen ist denke ich, viel stressfreier, wenn sich die Hunde schon mal optisch aneineder gewöhnen durften.
    Wenn beide an der Leine entspannt nebeneinander gehen können, würde ich ganz beiläufig die Leinen fallen lassen, und einfach weitergehen.

    Klappt das an der Leine nebeneinander her gehen noch nicht, würde ich, sobald Stress aufkommt die Distanz zwischen den Hunden wieder vergrößern, und an diesem Tag noch keinen direkten Kontakt zulassen.

    Lg

  • Hallo,

    vielen Dank für die schnellen Antworten

    einen kurzen Spaziergang auf neutralem Boden haben wir schon gemacht, das verlief auch so wie gedacht, ein annähern war nicht möglich aber eine Stunde angeleint, jeder auf seiner Straßenseite ging ohne das etwas vorgefallen ist.

    Ich muß dazu sagen das der Rüde das Problem ist. er ist sehr gehorsam, geht auch nicht wirklich zu dem anderen Hund hin wenn ich ihn „per Befehl“ bei mir halte. Aber sobald ein anderer Hund in unmittelbarer rechweite von ihm ist hat er ihn am Wickel…. :schockiert: Wenn der andere sich unterwirft passiert nix, er lässt ihn aber auch nicht mehr weg egal ob Hündin oder Rüde… zum beschnuppern kommt es gar nicht… ich muß dann die Distanz schaffen und dann ist alles ok.. :???:

    wie gesagt, ich habe ihn gebraucht bekommen und weiß nicht sehr viel über sein Leben vor mir, ich bin der 3. Halter, habe ihn jetzt 5 Jahre. Diese beschriebene Eigenart habe ich 2 mal im ersten halben erlebt.
    War dann bei einer Hundepsychologin, die kam zu der Diagnose das dieses Verhalten von einem meiner Vorbesitzer, warum und wofür auch immer, anerzogen wurde… :sad2: :schockiert: :headbash:

    und es sehr schwer ist und viel Zeit braucht um das wieder abzugewöhnen… ich habe dann einfach andere Hunde gemieden... das geht in meinem Umfeld auch gut, bis jetzt… aber jetzt muß es halt einfach sein..

    mir geht es in der Frage eher um den Maulkorb, mir kommt der Gedanke so logisch vor das er doch irgendwo eine Haken haben muss !?

    Mein Plan ist halt die langsame Annäherung und dann der Freilauf mit Maulkorb.

    Vielleicht hat ja jemand Erfahrungen in dieser Richtung gemacht ?

    Gruß Thomas

  • Erstmal wichtig, sind beide Hunde so an den Maulkorb gewöhnt, daß sie ihn gerne tragen?? Wenn dem nicht so sein sollte, dann könnte der Einsatz des Maulkorbs nach hinten losgehen, weil sie mit dem Maulkorb mehr Stress als vorher haben.
    Dann finde ich die Idee mit der Huschu bzw. Hupla gut. Zwei Gelände getrennt durch einen Zaun, wo sie sich erstmal beschnuppern können. Sollte das nach ein paar Tagen/Wochen ohne Stress auf seiten Deines Rüden passieren, dann kann man mit beiden an der Leine auf einem Gelände rumlaufen. Dabei solltet Ihr Beiden Euch die ganze Zeit unterhalten, so daß Dein Rüde merkt, daß die andere Person auch wichtig ist. Die Abstände würde ich dann immer soweit verkürzen, bis Dein Rüde sich anfängt zu verspannen, Du mußt ihn dabei ganz genau beoachten, da ist das Timing sehr wichtig, sollte er sich verspannen, habt ihr die Nähe zu schnell gesucht und müßt Euch wieder entfernen.
    Das Training kann leider viele Wochen vielleicht sogar Monate dauern, bis ich persönlich die beiden Hunde dann mal freilaufen lassen würde.

  • Hallo "bibidogs"

    danke für Deine Information.

    Maulkorb sind beide Hunde eigentlich gewöhnt...

    Hundeplatz haben wir hier in der Gegend keine... :-(

    das kann Monate dauern?? hmmm.... damit hätte ich ja nicht gerechnet...!

    Momentan ist es so das wir gemeinsam spazieren gehen, beide angeleint und halt so das sie sich nicht in die Quere kommen.... wenn wir dann zurück sind kommen beide, in meiner Wohnung, in getrennte Räume. einer ist allein der andere bei uns... und das halt im Wechsel.. das klappt eigentlich ganz gut... denke mal das sie sich so auch dann durch den Geruch aneinander gewöhnen... oder ist das ehrer negativ? :???:

    Gruß Oldamo

  • Puh, schwierig zu beurteilen, wenn man die Hunde nicht sieht.

    Wie verhält sich denn der, der "weggesperrt" ist??

    Habt ihr eine Schule in der Nähe?? Da sind die verschiedenen Abschnitte ja auch öfter durch Zäune getrennt, fragt da doch mal nach, ob ihr sie dort mal laufen lassen könnt, dann habt ihr auch ne räumliche Trennung.
    Wie verhält sich denn Dein Rüde, wenn ihr spazieren geht?? Wird er schon entspannter??

    Wie gesagt, den Maulkorb müssen beide ohne Probleme akzeptieren, wenn sie dabei Stress haben, dann würde sich das bestimmt negativ auswirken.

  • Hi,

    das "wegsperren" funktioniert super, keine Probleme, kein gebell oder sonst irgendwas...

    beim spazieren gehen klappt das nach 2-3 Minuten auch super, das Problem ist halt das er (aus der Erfahrung) den anderen halt sofort am Wickel hat sobald sich eine Gelegenheit ergibt... ansonsten ist er eigentlich immer entspannt... diese Gelegenheit haben wir ihm halt bisher auch noch nicht gegeben, merke aber an seinem Verhalten das es wieder so wäre, wenn man nicht aufpasst. er ist da ein absolutes Schlitzohr, tut erst ganz uninteressiert und dann "schlägt er zu".... das macht er bei allem so, Schafe, Pferde, Katzen... erst gaaanz uninteressiert, viellecht mal in die Richtung geschielt, aber ansonsten absolutes desinteresse... und dann sobald der "Gegner" in unmittelbarer Reichweite ist geht es blitzschnell.....

    das ist aber nur bei Tieren so, bei Menschen macht er so was nicht... bei Menschen habe ich festgestellt das er, sobald er jemanden sieht, mich anguckt, wenn ich ihn dann bei Fuß hole läuft er an demjenigen vorbei ohne ihn eines Blickes zu würdigen, mach bzw. sag ich nix geht er freudig auf den Menschn zu...

    ich sag ja, er ist so insgesammt ein absoluter Schatz, sehr gehorsam, Kinder und Menschenlieb, nur halt die Abart mit andern Hunden und dann auch nur wenn sie in Reichweite sind (Umkreis 5m) über 10 meter Entfernung interessiert ihn ein anderer Hund gar nicht... :headbash:

    Hundeschule haben wir nicht wirklich in der Nähe, und die eine die es gibt arbeitet damit die Hunde zu unterwerfen, ich war ganz am Anfang mal da um mir das anzusehen und es hat mir überhaupt nicht zugesagt....

    Gruß Thomas

  • Oldamo

    Hallöchen,
    schau mal unter "Neuankömmling an die "Alte" gewöhnen oder unter Polli, da steht unsere Geschichte.Und die war anfangs so heftig, dass ich am Zweifeln war...

    Habe viele gute Tipps hier im Forum bekommen, und nun sagt mein Bauch, dass alles gut wird.

    Wünsch euch ganz viel Erfolg mit Euren Hunden...und auch euch!!!

    Lieben Gruß aus NVP; Ines

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