Pia aus Griechenland

  • ANZEIGE:
    Nach dem Hundespaziergang BURNHARD GRILL an und den Feierabend genießen🔥*
  • Hi,

    sie ist scheinbar ein griechischer Hirtenhund. Hab mal recheriert und es gibt in Griechenland tatsächlich so eine Rasse, Name auf griechisch weder aussprechbar noch schreibbar :headbash:

    Passt auch ganz gut von der Beschreibung. Falls nicht, würde ich sagen, eine Mischung zw. golden, kanadischer Schäferhund und irgendwas großem mit Ringelschwanz, den sie nämlich auch hat ;)

    Zumindest normalerweise, das Bild ist vom Angfang, da war der Schwanz noch ständig eingeklemmt. Hab ich seit Monaten aber nicht mehr erlebt.

    Lg Markus

  • Hirtenhund ist ein netterer Ausdruck für Herdenschutzhund.... :D
    Ich persönlich finde diese Hunde relativ schwierig in der Erziehung, denn in den meisten steckt es einfach drin, in manchen Situationen selbstständig zu entscheiden. Das ist ja auch ihre ursprüngliche Aufgabe, die Herden zu schützen - meist ohne Mensch dabei.
    Da spielen natürlich der Charakter und die Erbanlagen ein Rolle bei.
    Ich selbst habe keinen Herdi, arbeite aber im Tierschutz und habe da schon einige Erfahrungen gesammelt.

    Kannst ja mal gucken bei http://www.pro-herdenschutzhunde.de, wenn du die Seite noch nicht kennst.

  • Hey Markus

    Falls sie ein Herdenschutzhund ist.........dann wird die Sache mit dem 100% Gehorsam ziiiemlich schwierig........dafür sind die nicht gemacht!
    Selbständig agieren gehört zum Program.

    Ist kein Vergleich zu Schäfi und co.

    Schau mal die Herdenschutzhunde nach, vielleicht findest du was für dich wichtiges.

    Das sie sich hinlegt wenn du rufst, na ja, könnte auch beschwichtigen sein........statt provozieren. Könnte auch eine Fehlverknüpfung beim lernen sein, indem sie meint, das soll so sein.

    Kommt darauf an wie du reagierst wenn sie das tut. Schimpfst du, bist ärgerlich, (und packst sie am Genick) dann wird es eher ersteres sein.

    In dieser beziehung von provozieren sprechen....verzeih, das ist schmarrn.

    Es liegen von ihr nicht gut verstandene und nicht gut ausführbare Handlungen vor, die trotz deiner Beteuerungen IM HAUS noch sehr unsicher ist. Und demzufolge, egal wie sie draussen rennt und spielt, noch kein sicheres Vertrauen haben kann.

    Ist bei der Vorgeschichte auch nicht anders zu erwarten.
    Hör bloß auf zu glauben sie provoziert dich........sie hat etwas nicht verstanden in deinem Trainingsaufbau ODER noch IN DIESEM MOMENT Angst.......mehr ist es nicht.

    Weisst du überhaupt was ihr passiert ist als sie in Griechenland einem Menschen vertraute der sie herlockte? Gutes? Schlechtes? Schlimmes?

    Denk mal was du von ihr nach ein paar Monaten forderst.

    Übrigens bist du kein Hund, bestimmt nicht ihre Hundemutter, und sie erwartet auch kein Hundeverhalten von dir, der Vergleich ist nicht relevant.

    Sie will wissen, was du als Mensch von ihr willst. :???:

    mein Rat: überdenke deine Trainingsmethoden.

    Birgit

  • Ich habe die Erfahrung gemacht, dass gerade junge, unsichere Herdis (auch andere) ins gespielte Spiel über gehen, wenn sie nicht weiter wissen...
    Ein Chef ist stets fair, konsequent und vor allem souverän. Gerade bei diesen Hunden mega wichtig! Ein souveräner Chef hat es nicht nötig, körperlich aktiv zu werden, damit zeigt man eigentlich Schwäche.
    Ich meine das nicht böse, ist aber Fakt.
    Und zum Thema Hunde-/Menschenverhalten: wir sind nun mal keine Hunde (ich weiß: keine Neuigkeit), haben eine ganz andere Körpersprache, Mimik und Lautäußerungen... das kann nur schief gehen. Der Hund versteht nur Bahnhof und ist mit den Handlungen überfordert, weil er sie nicht so einordnen kann, wie du es vielleicht meinst.

  • Hi,
    ich weiß, dass ihr das nicht böse meint und ich bin ja auch nicht all wissend. Ich denke aber schon, dass ich Souverän bin und dies versuche ich auch andauernd, ruhig bin ich auch und es ist ja auch nicht so, dass ich dann jedes mal schimpfe. Versuch sie dann herzolocken und dann hat sie ja fast alles richtig gemacht. ;)
    Was ich aber sehr interessant finde, ist die Bemerkung, dass junge Hirtenhunde ins Spiel übergehen, wenn sie unsicher werden oder nicht wissen, was gewollt ist. Werd einfach noch ein bisschen mehr üben und das macht ja beiden Spaß. Was aber das wichtigste ist, dass ich einfach mal wieder Bestätigung bekommen habe, dass halt alles ein bisschen dauert und mir sind hier beim schreiben auch die unglaublichen Fortschritte wieder aufgefallen, die sie gemacht hat. Bin ja eigentlich gedultig aber manchmal sieht man auch die kleinen Schritte nicht mehr.

    Markus

  • Gespieltes Spiel bedeutet, der Hund tut nur so als ob er spielt. Hängt von den Situationen ab, z.B.: kann sein, dass zwei Hunde aufeinander treffen und nicht wissen, wie der andere tickt. Also hüpft man so hoch und weit man kann, ist albern,... usw.
    Ebenso geht das auch Menschen gegenüber. Ist natürlich auch 'ne Möglichkeit aus bestimmten Situationen heraus zu kommen, weil dem Gegenüber nämlich auch nicht so recht klar ist, was DAS jetzt soll.

  • Klasse, wenn dir die Fortschritte auffallen, denn ich finde, ihr seid schon sehr weit gekommen! :gut:
    Manchmal sieht man ja nur was noch nicht getan ist, statt was schon fertig ist, geht uns allen so.

    Freue dich über das Vetrauen das du bei ihr genießt, und wenn das noch nicht in allen Situationen so ist, sei geduldig, es kommt noch........

    Birgit
    deren Hündin lange brauchte bis sie vertraute

    .

  • etwas OT:

    So eine Diskussion bringt nur etwas, wenn beide Seiten sich beide Seiten anhören und gut. Selbstbewusst seine Ansicht zu vertreten und vielleicht noch offen für Anderes zu sein wäre der Idealfall. Jedenfalls ist das meine Meinung.

    Ich meine das jetzt nicht böse, aber die "Fraktion der lieben Worte" wird die "Fraktion Zeigen wer der Herr ist" nie wirklich verstehen und umgekehrt.

    Mir geht es so. Ich gehöre wohl zur ersteren und habe aber außer lieber Worte noch mehr im Gepäck für meinen Hund. Und zwar ist das Berechenbarkeit, Klarheit, Konsequenz, Geduld, Gelassenheit. Paula bekommt dann doch auch mal ne Ansage von mir und wenn es um wirklich wichtige Dinge geht (sie will einfach auf die Straße rennen oder nimmt Unrat vom Boden auf), kommt auch mein Körper zum Einsatz (meist ohne aber auch mal mit Berührung). Das Ganze hat dann aber nicht im Ansatz was damit zu tun, ihr zeigen zu wollen, wer das Sagen hat. Ich denke, dass hier in der Diskussion der Knackpunkt liegt.

    Im Grunde stecken hinter diesen beiden verschiedenen Ansichten doch unterschiedliche Vorstellungen von dem gemeinsamen Leben von Mensch und Hund, Dominanztheorien und dergleichen.

  • Hallo,wir haben auch so einen Angsthund aus Rumänien-da ist wirklich nur Geduld und Einfühlungsvermögen gefragt.Die Maus ist jetzt seit 7 Wochen bei uns und hat große Angst,drinnen genauso wie draußen.Aber sie macht schon kleine Fortschritte und das motiviert uns.Sie ist trotzdem ganz lieb und irgendwann.... wird sie auch Vertrauen fassen.Viel Glück!LG Simone

Jetzt mitmachen!

Du hast noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registriere dich kostenlos und nimm an unserer Community teil!