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GROßES PROBLEM!!Unser Hund mag keine Menschen...

  • Hallo :/ ,
    Unser Hund ist ein Jahr alt und ist ein Berner-Sennenhund und Appenzeller Mischlibng.Das große Problem liegt darin, dass sobald Leute unseren Hof betreten, er hinläuft und aggressives Verhalten zeigt.Er bellt und umkreist die Leute und stellt teilweise sein Fell auf.Da hilft rufen und Leckerchen nichts um ihn dann zu beruhigen oder wenigstens dort weg zu bekommen.Im Haus ist es das gleiche:sobald jemand an der Tür klingelt springt er auf (wenn er gerade liegt), bellt wie verrückt und will zur Tür rennen (was wir ihm aber nciht mehr erlauben und deshalb muss er dann auf seinem platz bleiben (was er aber auch nur macht wenn man die Tür schließt)......!!
    Ein anderes Bild ist es jedoch, wenn man beispielsweise mit ihm spazieren geht. Dort beachtet er die Menschen gar nicht und sieht sie als "normal" an. Auch mit anderen Hunden hat er keine Probleme.Er kann die Fremden auch akzeptieren wenn sie vor ihm (also unbemerkt ) in einen Raum gelangen.Probleme gibt es mit Lukas also nur auf unserem Grundstück.Wir vermuten,dass er einen ZU ausgeprägten Wachhundsinn hat.Aber wie kann man es ihm abgewöhnen oder klarmachen , dass NICHT er bestimmt wer auf das Grundstück darf.
    Zu uns ist er doch soo lieb und einfach ein toller Hund aber anderen Menschen gegenüber auf unserem Grundstück verhält er sich wirklich scheußlich!!!
    Was kann man da tun?Hat jemand Tips oder die gleiche erfahrung gemacht??
    achja,bei der Hundeschule war er schon, aber dort hat er natürlich keinerlei Probleme gemacht.
    Unsere Frage konnte uns der Hundetrainer aber auch nicht beantworten!!!
    Bitte helft uns!!
    Hund Lukas und Familie :hilfe:

  • Ich würde sagen, dass das ein ganz normales Verhalten eines Appenzeller (oder Berner) Sennenhundes ist.
    Dafür hielt man diese Hunde früher (manchmal noch heute), unter anderem.


    Ich meine, dass der Hund eine sinnvolle Aufgabe benötigt (die seinem Wesen entspricht) und den Wachtrieb kann man evtl. umpolen.
    Abgewöhnen wäre wieder die Natur dieses Hundetypes.


    Ich würde mir einen sehr guten Trainer dazuholen, der sich mit dem rassetypischen Verhalten dieser Hunde auskennt und euch evtl. helfen kann, daran zu arbeiten.


    Edit:
    Oder noch besser, dem Hund seine Aufgabe zugestehen (das Melden von Fremden), aber mit ihm daran arbeiten, dass es beim Melden bleibt.
    Und ihr danach die Kontrolle übernehmen könnt.

  • Untypisch ist dieses Verhalten für einen Sennehund nicht. Auf territoriale Aggressivität wurden sie über viele, viele Generationen selektiert - dieses Verhalten war gewollt!
    Um mal mit der schlechten Nachricht zu beginnen: Ihr werdet es nicht schaffen seinen Schutztrieb "wegzuerziehen", das ist unmöglich! Die gute Nachricht: Durch einen guten Grundgehorsam und ein vorausschauendes "Management" eurerseits dürfte es durchaus möglich sein den Schutztrieb in "erträgliche" Bahnen zu lenken... ;)

    Liebe Grüße,
    Björn und seine Gassimeute

  • Hallo,


    ich habe zwei Schweizer Sennenhunde, einer von beiden zeigte auch exakt dieses Verhalten. Es ist sehr rassetypisch.
    Um dieses Verhalten in angemessene Bahnen zu lenken, rate ich dir bzw. deinen Eltern DRINGEND einen guten Hundetrainer heranzuziehen.
    Alleine kann man soooo viel falsch machen.
    Wenn der Hund im falschen Augenblick durch euch bestätigt wird, kann sein Verhalten noch schlimmer werden bzw. besser wird es nie.
    Eine Bestätigung in seinem Verhalten kann für den Hund bereits durch ein "Nein" oder nur durch das gutgemeinte Beruhigen eurerseits erfolgen!
    Ab heute stürmt der Hund nicht mehr unkonrolliert zur Tür oder läuft unbeaufsichtigt im Hof herum. Der Hund bestätigt sich durch sein Verhalten täglich auf's Neue und somit stellt er es nicht von alleine ab.
    Sucht euch einen wirklich guten Trainer - diese Geldausgabe lohnt sich und ist m.E. auch erforderlich, damit nicht noch etwas Schlimmes passiert.
    Ihr müsst lernen, den Hund angemessen zu beschäftigen und sein Verhalten umzulenken. Dazu holt euch bitte Hilfe! Einen Trainer, der mit positiver Bestärkung und auf keinen Fall mit Härtemethoden arbeitet oder all das mit "Dominanzverhalten" erklärt.
    Wir haben es auch geschafft, unseren Schweizer wieder in den Griff zu bekommen - es geht!


    Gruß


    Leo

  • ok,danke erstmal für die Tips :)


    uns es ist echt beruhigend zu hören, dass man Lukas sein Verhalten abgewöhnen oder zumindest eindämmen kann.


    Wir werden die ratschläge sicher befolgen !!


    LG

    • Neu

    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


    Aber ehrlich, welcher Hunde- oder Katzenhalter blickt bei den vielen Herstellern, Marken und Inhalten wirklich durch? Ich nicht - zum Leidwesen meiner Hunde. Daher habe ich es mit einem unverbindlichen Futtercheck versucht der übrigens nicht nur für Hunde ist, sein Katzenfutter kann man dort auch finden.


    Das hat mir die weitere lange Suche nach dem richtigen Futter erspart: Hier müssen Ihr lediglich wenige Minuten investieren und einige konkrete Fragen zu Ihrem Hund oder Katze beantworten. Anschließend erhaltet Ihr, abgestimmt auf Ihren Liebling, bis zu fünf Futterproben als kostenloses Paket zugeschickt!


    Einfach den Futtercheck ausprobieren - ich bin sehr glücklich, auf diesem Weg nun das richtige Futter gefunden zu haben.


    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face


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