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CUSHING !!

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    Hallo Zusammen !


    Bei der Pflege-Stute meiner Freundin wurde vom TA der Verdacht auf Cushing geäußert.
    Die Merkmale sind leider auch recht eindeutig....


    Da der Besitzer allerdings nicht möchte, dass der Cushing-Test durchgeführt wird, wegen des ganzen Kortisons....
    muss sie auf Alternativen ausweichen.


    Habt ihr vielleicht schon mal davon gehört, dass man Cushing auch homöopathisch behandeln kann,
    habe bisher noch nichts im Internet gefunden
    und hoffe nun auf Eure Hilfe, da es das Cushing ja auch bei Hunden gibt !


    Freue mich auf Eure Antworten


    Liebe Grüsse


    Runa

    “Hunde sind unsere Verbindung zum Paradies. Sie kennen nichts Böses oder Neid oder Unzufriedenheit. Mit einem Hund an einem herrlichen Nachmittag an einem Hang zu sitzen, kommt dem Garten Eden gleich, wo Nichtstun nicht Langeweile war - sondern Frieden.”


    (Milan Kundera)

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  • Hallo Runa,
    zunächst einmal ist Cushing bei Pferden etwas anders gelagert als bei Hunden, denn beim Equinen Cushing Syndrom (ECS) liegt die Ursache wohl an einem gutartigen Tumor an der Hirnanhang-Drüse, der eine Fehlmeldung an die Nebennieren bewirkt und die schütten deshalb zu viel Körpereigenes Cortisol aus. Das kann man ganz einfach auch durch den ACTH-Wert (Adrenocortiotropes Hormon) messen, daß hat rein gar nichts mit Kortisongaben zu tun. Der ACTH-Wert beim gesunden Pferd liegt bei 10-30 und falsche hohe Werte gibt es nicht, d.h. wenn der Wert deutlich darüber liegt, hat es Cushing! Und es wird geschätzt, daß ca. 70% der alten Pferde einen mehr oder weniger ausgeprägtes ECS haben.
    Die Symptome sind vielfältig, sehr häufig leiden die Pferde unter Hufrehe und das ohne erkennbare Überfütterung oder Fehlernährung. Oft kann man auch beim Fellwechsel im Frühjahr einen sehr verzögerten Haarabwurf beobachten, d.h. Hirsutismus, die Pferde müssen oft von den gerade am Bauch langen Fell"resten" befreit, d.h. geschoren werden.


    Das Medikament Nr. 1 ist zur Zeit der Wirkstoff Pergolid, je nach Gewicht des Pferdes eine Tablette täglich. Pferde können mit ECS auch noch lange Jahre wunderbar leben. Natürlich sollte man alle Faktoren, die Hufrehe begünstigen könnten, ausschließen und Reheschübe auch immer als solche behandeln. Sie verschwinden nicht alleine durch Pergolid.


    Dazu gibt es Informationen unter
    http://www.freizeit-im-sattel.…nuegt-die-niedrige-Dosis/
    und
    http://www.kater-karlo.com/cgi…ver/foren/F_0059/YaBB.cgi

  • Hallo Dani !
    Der TA hat die Cushing Vermutung bezgl. des Blutzuckerspiegels geäußert, da dieser leicht erhhöht ist ( 98 ) sowie der CK-Muskelwert.
    Desweitern hat sie chronische Hufrehe, auch das vereinzelt längere Haarkleid trifft zu.


    Dann habe ich da vielleicht etwas durcheinander bekommen... dachte ich hätte was von einem Test gelesen, wo dem Pferd Kortison in bestimmten Abständen gespritzt wird.... oder habe ich da den Zusammenhang mit dem Cortisol durcheinander bekommen ?


    Wie wird denn Cushing nachgewiesen, mit einer "normalen" Blutuntersuchung.


    Die Stute ist 12 Jahre alt.


    Von Pergolid habe ich auch schon gelesen, aber leider wird sich der Besitzer davon nicht überzeugen lassen.
    Er ist halt sehr naturverbunden, um es mal vorsichtig auszudrücken.
    Es hat meine Freundin schon sehr viel Überredungskunst gekostet, dass sie sie röntgen lassen durfte, es sollte eigentlich eine AK werden....
    Durch das feststellen der chronischen Hufrehe will der Besitzer sie nun aber nicht mehr verkaufen.


    Wie gesagt, Pergolid ist so gut wie ausgeschlossen.
    Daher noch mal meine Frage nach etwas homöopathischen.....


    P.S.: Ist Deine Fellnase auch Schäferhund ? .... habe auch ne kleine Schäferhunddame zuhause ...

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  • Hallo Runa,
    also für den ACTH-Wert wird normal Blut angezapft, was aber ziemlich schnell kühl gelagert ins Labor muß.


    Homöpathisch CUSHING behandeln kann man versuchen mit Hypophysis Suis Injeel Forte von Heel, aber das ist auch nicht billiger und muß gespritzt werden, leider gibt es darüber aber keine Ergebnisse. Pergolid ist schon erstes Mittel der Wahl... Schade, wenn der Besitzer das nicht will :-(


    Mein Hund ist ein Mudi-Mix, sieht aus wie ein Bonsai-Schäferhund, 45 cm hoch. Guckst Du unter pufu.de :-)

  • Hi Dani !
    Vielen Dank für den Hinweis mit dem Hypophysis Suis Injeel Forte, werde gleich mal im Internet recherchieren....


    Ein Mudi-Mix ! Sehr niedlich, sieht richtig frech aus !
    Wünsche Euch noch viel Spass zusammen, den ihr ja schon ausreichend habt, wie ich auf Deiner Seite gesehen habe !

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    (Milan Kundera)

    • Neu

    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


    Aber ehrlich, welcher Hunde- oder Katzenhalter blickt bei den vielen Herstellern, Marken und Inhalten wirklich durch? Ich nicht - zum Leidwesen meiner Hunde. Daher habe ich es mit einem unverbindlichen Futtercheck versucht der übrigens nicht nur für Hunde ist, sein Katzenfutter kann man dort auch finden.


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    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face



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