ANZEIGE

Blütentherapie-Fragen

  • MoinMoin!


    Ich überlege, ob ich mit meinem kleinen "ADS-Schnauzer" eine Bachblütentherapie machen soll, um ihn generell etwas mehr zu entspannen. Er ist jetzt knappe 15 Monate alt und in Situationen OHNE Ablenkung ein absolut relaxter, entspannter Hund. Es gibt aber immer wieder Situationen, in denen er komplett am Rad dreht, nicht mehr ansprechbar ist, sich in die Leine hängt, bellt und und und. Auch auf dem Hundeplatz steht er ständig unter Strom, er wird von jeder kleinsten Bewegung der anderen abgelenkt und kann sich nicht auf mich konzentrieren. Grundsätzlich ist es in den letzten Monaten immer besser geworden, wir haben viel Gehorsam und Impulskontrolle trainiert. Trotzdem ist seine "Grundspannung" immer noch sehr hoch. Meint ihr, dass Bachblüten da unterstützen können? Und wenn ja, muss man die verschriebenen Blüten dann lebenslang geben? Wie teuer ist eigentlich so ein Besuch bei nem Tierheilpraktiker? Ich habe da absolut keine Erfahrung. Und kann jemand einen THP mit Bachblüten in Braunschweig und Umgebung empfehlen?


    Grüße,
    das Krümelmonster.

  • Beschäftige dich mal mit konditionierter Entspannung, ich glaube damit ist euch mehr geholfen. Bachblüten können das ganze zwar noch unterstützen, aber mehr auch nicht.

    "Wer sagt, dass zuverlässiges Verhalten bei diesem oder jenem Hund nicht ohne Strafe erreichbar ist, sagt nichts über den Hund aus, sondern beschreibt erst einmal seine eigenen Fähigkeiten."
    Dr. rer. nat. Ute Blaschke - Berthold

  • Ich würde das ganze auch tatsächlich nur als Unterstützung und weitere Maßnahme sehen zu den Dingen, die wir sowieso schon machen.


    Aber erzähl mal was zur konditionierten Entspannung! Das kannte ich bisher noch nicht, habe gerade ein bisschen geg**gelt, aber nicht viel gefunden, außer: Hund massieren, wenn er deutlich entspannt ist, Konditionierungssignal (würde wohl eeeaaasyyy nehmen) sagen, das später auch in aufgeregten Situationen anwenden, Hund fährt runter. Alles hormongesteuert. Klingt auf jedenfall vielversprechend!


    Interessanterweise scheint Ute Berthold-Blaschke damit zu arbeiten (sagt g**gle) - und bei der habe ich im Dezember ein Seminar!


    Gibt's Literatur dazu? Wie fest und wo muss man den Hund streicheln, woran merke ich, dass er wirklich tiefenentspannt wird und hilft das auch, nicht nur einzelne Situationen, sondern auch die Grundspannung generell "runterzuregeln"? Und wie oft sage ich das Konditionierungssignal, während ich ihn massiere? Wie lange sollte so eine "Sitzung" dauern?


    Grüße,
    das Krümelmonster.

  • Ja es ist tatsächlich so das man einen in dem Bereich konditionierte Entspannung viel mit Massagen arbeitet. Aber auch mit TTouches und auch wenn er einfach so schon entspannt ist.


    Googel hat recht, Ute Berthold-Blaschke arbeitet unter anderem damit und eine Bekannte hat es von einem Seminar für sich mitgenommen und ihre Hündin ist inzwischen um einiges entspannter und das generell und nicht nur situationsbedingt. Nur kann sie die Hündin schneller in gewissen Situationen runterfahren und das ist noch angenehmer.


    Wie oft und wie fest, das hängt von deinem Hund ab. Gehen wir davon aus, das dein Hund sitzt, wenn du anfängt, dann ist der Punkt erreicht, wenn er sich hinlegt, die Augen schließt und genießt. Du kannst dieses Ritual immer wieder machen und das Signalwort damit immer wieder aufladen. Die Dauer hängt auch ganz von deinem Hund ab.

    "Wer sagt, dass zuverlässiges Verhalten bei diesem oder jenem Hund nicht ohne Strafe erreichbar ist, sagt nichts über den Hund aus, sondern beschreibt erst einmal seine eigenen Fähigkeiten."
    Dr. rer. nat. Ute Blaschke - Berthold

  • Hallo! Ich arbeite auch als Tierheilpraktikerin und denke, dass Bachblüten in diesem Fall höchstens unterstützend wirken können. Die Unruhe Deines Hundes scheint ja schon an bestimmte aufregende Situationen gekoppelt zu sein, so dass ich in erster Linie konsequentes Verhaltenstraining mit ihm machen würde. Bachblüten könntest Du zusätzlich noch ausprobieren.
    LG, Andrea

    • Neu

    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


    Aber ehrlich, welcher Hunde- oder Katzenhalter blickt bei den vielen Herstellern, Marken und Inhalten wirklich durch? Ich nicht - zum Leidwesen meiner Hunde. Daher habe ich es mit einem unverbindlichen kostenlosen Futtercheck versucht der übrigens nicht nur für Hunde ist, sein Katzenfutter kann man dort auch finden.


    Das hat mir die weitere lange Suche nach dem richtigen Futter erspart: Hier müssen Ihr lediglich wenige Minuten investieren und einige konkrete Fragen zu Ihrem Hund oder Katze beantworten. Anschließend erhaltet Ihr, abgestimmt auf Ihren Liebling, bis zu fünf Futterproben als kostenloses Paket zugeschickt!


    Einfach den kostenlosen Futtercheck ausprobieren - ich bin sehr glücklich, auf diesem Weg nun das richtige Futter gefunden zu haben.


    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face


ANZEIGE