Hundetrainer, habt Ihr "Leichen im Keller"??
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Schön, das hier zu lesen! Ferry war auch ein von mir innig geliebter Hund mit Problemen. Schließlich hat er mich aber zu dem gemacht, was ich heute bin.
Sylvi: Ich habe nicht gesagt, die haben alle ne Macke, mensch, wie hört sich das denn an
. Ich habe gesagt, es sind die "durchgeknalltesten" und das war eigentlich nicht wirklich ernst gemeint.Manchmal habe ich wirklich zu wenig Zeit, mich um Paula richtig zu kümmern. Das zeigt sie mir aber relativ schnell und dann wird das halt korrigiert. Eine Kollegin hat mal zu mir gesagt: Wenn Du mehr durchgreifen würdest, würde sie auch besser funktionieren! Nun ja, ich möchte keinen Hund, der funktioniert, ich möchte einen Hund, der Charakter hat und der mir vertraut.
Aber gerade diese Trainer, die mir erzählen, ich muss Paula ignorieren
, gehen mit ihren Hunden nicht raus und beschäftigen sie z.T. auch nicht artgerecht. Natürlich haben diese Hunde dann "Macken", aber kann man Ihnen das zum Vorwurf machen? Ich denke nein und diese Trainer haben wirklich eine Leiche im Keller.LG Regina
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27. Oktober 2008 um 10:55
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Seh schon,meine Trainerin hat zu viel Zeit.... Du liest aber auch alles. Aber da sehen die Leute wenigstens, Deine Einstellung und gerade die finde ich so Klasse.
Was sagte man mal zu Dir? Anwältin der Hunde?
Aber glaub mir, Begriffe sind Auslegungssache.Corinna schreibt,deren Beiträge ich übrigens sehr gut finde, ihre haben einen an der Waffel.
Genauso wie ich auch Unfallwurf sage,sage ich meine Hunde haben eine Macke. Und das ist sehr sehr liebevoll gemeint
Macken,mit denen ich sehr gut leben kann, ich aber weiss das sie wundervolle Hunde sind. Gut,bei Chandro bin ich noch am überlegen

So wie Corinna schreibt,ich kenne ihre " Probleme" und versuche halt deren auslösende Situationen zu meiden, grosse Menschenansammlungen und streicheln lassen z.B
Und Reginas Paula ist einfach eine sehr lebenslustige glückliche Hündin,und das sieht man. Das gibt mir eher Vertrauen zu meiner Trainerin als hätte sie einen Roboter am bein,der gebrochene Augen hat.
Und wenn Paula dann mal nicht sofort hört, zeigt es nur das Regina auch nur ein Mensch ist,Paula auch nur ein Hund, und ich fühl mich nicht so alleine damit,wenn mein Hund mal durchknallt.
Aber es zeigt mir,das die beiden ein inniges und gutes verhältnis haben und das ist doch genau,was ich erreichen möchte mit meinem Hund
Komm ich noch mal zu den ehrenamtlichen. Bei Prüfungen sind diese Hunde ganz vorne. Was sie machen ist perfekt. Aber, der eine kann nicht mit anderen Hunden zusammenkommen, er geht sie an.
Der Hund einer anderen Trainerin,hatte ich schon geschrieben,geht andere Hunde an, wenn sie zu dicht an ihr Frauchen kommen. Der dritte Hund selber,ein As in Gehorsam,ist ein bischen agressiv, der vierte, der 4ten Trainerin,entwickelt im Moment ganz hässliche Eigenarten, die Frauchen nur stutzig machen,mich nicht,weil ich sehe,wie der Umgang ist.Also diese Hunde machen ihre Sache perfekt in ihren Ausführungen,werden stolz hervorgehoben,aber unterm Strich,sind es alles schwierige Hunde,vielleicht auch traurige, und in meinen Augen sind das genau die Trainer,die ich an meinen Hund nicht mehr lasse. Wir haben bei Prüfungen dann eben gewisse Abzüge,weil eben nicht perfekt,aber wir bestehen sie mit Spass und Freude.
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Na das hast Du toll geschrieben. Danke schön. Ja, eine lebenslustige Hündin, die auch mal beim Kunden auf den Kinderwagen springt (wie Samstag erlebt
aber nur mit den Vorderpfoten), um zu gucken, was denn da wohl drin ist.Aber: Mein Fehler, ich habe sie nie an Kinderwagen gelassen, ganz einfach aus dem Grund, weil ich keine Mütter mit Kinderwagen kenne und die, die ich treffe, immer den Eindruck machen, sie möchten nicht, dass Paula mal schnuppert.
Ja, ich mache Fehler, aber ich habe auch kein Problem, das einem Kunden zu erzählen und über mich zu lachen oder einfach, um dem Kunden zu verdeutlichen, dass auch ich die Weisheit nicht mit Löffeln gefressen habe und keine Fehler mache.
LG Regina
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Als ich meine angstpanische Hündin im März das erste Mal mit auf den HuPlatz mitgebracht habe, kamen von meinen Schülern Kommentare wie: "Boah warum tust du Dir freiwillig sowas an" oder "mein Gott so einen panischen Hund hab ich noch nie gesehen" oder "glaubst Du wirklich das dieser Hund jemals wieder normal wird".
Heute nehm ich für die Vorbereitungen zur BH, wenn ich das Schema zeigen will meine Shy
und jeder von meinen Schülern staunt. Sicher ist Shy noch lange nicht angstfrei, aber sie lässt sich inzwischen gut ablenken und ich weiss wie ich dagegen ansteuern kann.Ich würde sie für nichts in der Welt mehr hergeben
auch wenn ich mich immer mal wieder ganz heftig über sie ärger -
Ich habe ja mit meiner kleinen Kröte jetzt meinen ersten Zweithund, den zweiten Australian Cattle Dog-Rüden. Die Rasse paßt zu mir wie Faust auf Auge. Schon mit meinem Großen (jetzt 3) habe ich wahnsinnig viel Arbeit, Übung, Sozialisation usw. reingesteckt und es war wahrhaft kein Zuckerschlecken. So viele rassebedingte Komplikationen, Herausforderungen und Überraschungen. Gab es mal Auffälligkeiten, kam sofort der Spruch:" ja, was mußt Du Dir so ne schwierige Rasse zulegen". Heute ist er der absolute Vorzeigehund, absolut verläßlich, perfekt eben. Und was höre ich ständig :" mein nächster Hund wird auch ein Cattle Dog, die sind ja sooo toll. Wenn ich so nen einfachen braven lieben netten schlauen gelehrigen Hund hätte wie Du, ja dann!"....
Jetzt ist die kleine Kröte fast 10 Monate und wir haben auch jede Menge Baustellen, vieles ist schon wieder besser geworden und das gerät bei meinem Umfeld sofort in Vergessenheit... Wenn man dann die Untaten des Zöglings erzählt, glaubt einem das keiner...Wenn ich erzähle wie schwierig mein Großer in der Pubertät war, glaubt mir das niemand. Wenn ich sage, daß meine zwei Jungs mit fremden Hunden nicht soo nett sind, glaubt mir das keiner, weil sie sich benehmen können...
naja, so ist das Leben... aber nerven tut es schon.
Wenn was nicht so gut läuft, sagt jeder : habe ich gewußt, Du hast es halt nicht drauf.
Wenn es gut läuft, sagt jeder: hast Du ein Glück.
Das alles was ich mit meinen Hunden erreiche absolut harte Arbeit war und ist, unendlich viel Zeit, tausende Nerven und unzählige Seufzer gekostet hat, sieht niemand.
Ich sage ja immer: es gibt keine Probleme, sondern nur Herausforderungen, Baustellen, die sich bei entsprechender Arbeit und Mühe in Wohlgefallen auflösen. Jeder wie es braucht. Was für den einen ein Problem ist, ist für den anderen supertoll. Ein Soka, der mannscharf ist, gehört eingeschläfert (achtung Ironie). Ein Dobermann, der mannscharf ist, kommt in die Leistungszucht. So ist es auch mit jedem einzelnen Hund. Was ich an meinen toll finde, bringt andere zur Verzweiflung.
Aber eine Anekdote habe ich auch:
Beim Welpentreffen mit der Züchterin vom Kleinen hat der sich total gefreut und die Züchterin megamäßig angesprungen und ihr nen JackWolfskin Pulli gemacht. Da war er 7 Monate. Sie meinte daraufhin: Na, das müßte er jetzt aber langsam schon draufhaben, daß er das nicht darf. Ich: Wieso? meine dürfen und sollen anspringen!. Das Gesicht der Züchterin hättet ihr sehen sollen.
Aber es ist tatsächlich so: Im Allgemeinen dürfen meine anspringen (bei Freunden, hundeleuten usw, die es sogar immer fördern und möchten) , wenn sie es nicht sollen (bei Fremden, Leuten, die das nicht mögen) reicht ein nettes "Runter" und/oder Sitz. Das klappt perfekt, stößt aber oft auf Unverständnis. Aber warum sollte ich versuchen den Jungs etwas beizubringen, was dann doch von zig Leuten erlaubt wird, woraufhin ich wieder schimpfen muß, die andern sagen, ach laß doch usw.... Da übe ich doch lieber ein Kommando, wenn sie es denn mal ausnahmweise NICHT dürfen...Und ja: Meine Jungs haben zig Macken und Kanten und Eigenheiten usw. weil es sind HUNDE, keine Roboter, keine Maschinen. Ich liebe jede Herausforderung, jedes Auseinandersetzen mit ihnen. Und dennoch sind sie perfekt, weil sie perfekt zu mir, dem ebensolchen Frauchen mit Macken und Kanten und Eigenheiten, passen, das ein Mensch ist....
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Hund Nr. 1 Eiko, Dobermannmix brachte mich viele Jahre zum verzweifeln mit seinem Jagdtrieb. jetzt ist er ein TOP-Hund mit dem ich streichelstunden in Seniorenheimen mache und der nur noch gaaanz selten jagt.
hund NR. 2 Emy, Pitbullmix, kam panisch ängstlich vor 9 Jahren zu mir und kannte ausser Prügel nix...
Heute mag sie Stadtspaziergänge weiterhin nicht, also machen wir keine. Sie bellt bei Fremden, beißt aber nie...und sie ist ist die liebste Ziehmama bei alle Tierkindern die ich als Pflegestelle großziehe.
Hund Nr. 3, Merlin Dalmatiner, taub
kam als Beißer und Kinderhasser ins TH.
Inzwischen bellt er Kinder immer noch an, beißt aber nie...
ist bis heute ein wenig trottlig, aber gaaaanz lieb
Hund Nr. 4
Curly, Cocker, wanderte wegen schlimmer Bissigkeit durch 9 Hände ehe sie bei mir landete. Sie ist jetzt 2 jahre hier und hat noch nie gebissen, aber es war viel Arbeit bis dahin...(und wir arbeiten weiter dran)
Malik, Malinois, seit 1 jahr bei mir, kam als Welpe ins TH, hatte starke Sozialisierungsprobleme mit anderen Hunden. kam dann zu mir und ist meine augenblickliche Großbaustelle...Meine Hunde sind bis heute alles keine perfekten Hunde, aber wenn ich rückblickend sehe, wie sie bei mir ankamen, dann weiß ich, dass ich viel verbessern konnte. Vor allem sehe ich ihre glücklichen Augen nach einem Spaziergang, beim kuscheln auf dem Sofa etc...
Sie sind wieder wer, weil sie Familienmitglieder geworden sind und keine Maschinen, die nur auf Knopfdruck parieren müssen.
Meine Hunde spielen mich gerne mal aus, klauen Essen vom Tisch, knabbern meine Schuhe an oder hören auch mal unterwegs nicht gleich aufs erste Wort....
Genau das macht das Leben mit unseren Fellnasen doch erst so spannend und unterhaltsam.. Wir lassen ihnen ihre Eigenarten und ihre Persönlichkeit....und an ihren Fehlern arbeiten wir halt....

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auch hundetrainer sind keine götter.
ich bin selber trainer und mein Hund funktioniert nicht, sondern er ist ein lebewesen mit einem eigenen Charakter. Dies gilt für meinen DSH als auch für den Pinscher. Auch mir passiert es, dass ich mal penne und eine situation zu spät bzw. falsch händle.
Mein erster Hund kam als Beißer zu mir und somit begann meine Karriere
Ich hab sie soweit bekommen, dass sie es duldete von Fremden angefasst zu werden. Desweiteren konnte sie nicht problemlos an anderen hunden vorbei gehen. zum schluß lief sie ohne den anderen hund anzuschauen dran vorbei an lockerer und auch ohne leine.Mein schäfi, kam als eigentlich unproblematischer 1 jähriger rüde ins TH. Nach dem wir ihn hatten sprach dieser gezielt und ich meine gezielt auf den Unterarm. Von da an war mir klar, was los war. Dieser Hunde kannte nur das Kommando hier, ein bisschen wenig dafür das er ein Schutzhund werden sollte ??? Naja und dann kam noch ein Problem, dass er wahrscheinlich in seinem ganzen ersten Jahr viel zu viel aufmerksamkeit bekommen hat und nun ab und an ne richtige nervensäge ist. Aber auch das haben wir im rahmen des möglich abbauen können.
Es ist halt nur so, wenn man nur als trainer agiert, dann sieht man sachen einfacher und leichter als der der gerade mit seinem Hunde übt.
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