Grenzen testen
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Hallo zusammen,
Luna wir in gut einer Woche 1 Jahr alt und scheint gerade in der hochpubertären Phase zu stecken.
Bei ihr spiegelt sich das weniger im Gehorsam bzw. Ungehorsam wieder, eher startet sie dickköpfige Protestaktionen - jedenfalls kommt es so bei mir an.
Lieblingssport ist momentan die Körbchen umzubuddeln. Richte ich es irgendwann später wieder, also schön Decke übers Kissen usw. muss sie sofort nachdem sie das aufgeräumte Körbchen entdeckt hat, wieder umbuddeln. Währenddessen schaut sie mich ganz frech an wie als wollte ganz sicher gehen, dass ich es auch mitbekomme.
Ich ignoriere sie dann und irgendwann später, wenn sie es nicht direkt mitbkommt, richte ich das Körbchen wieder.Gestern Abend hat sie noch was neues angefangen. Sie liegt in unserem Schlafzimmer gerne unter dem Bett. Unter dem Bett, genauer unter unsere Köpfen, haben wir zwei Unterbettkommoden, sie lag bisher immer davor, also unter unseren Beinen. Gestern am späten Abend höre ich Randale aus dem Schlafzimmer. Als ich nachschauen bin, hatte sie schon beide Unterbettkommoden zur Seite geschoben und lag dort wo die Kommoden sonst liegen.
Ich hab sie unten vor gerufen, alles wieder gerichtet.
Heute Nacht hat sie das selbe Spiel unbemerkt wieder gemacht (wir haben einen tiefen Schlaf
) und nachdem ich es nach dem Aufstehen wieder aufgeräumt hatte, tat sie es nochmal.Aber das wirklich anstrengendste ist im Moment, dass sie Aufmerksamkeit ohne Ende einfordert. Sie will immer der Mittelpunkt sein.
Bekommen wir ihr gut bekannten Besuch, reicht es meistens nicht, dass dieser Luna normal begrüßt. Sie erwartet dann uneingeschränkte erstmal Aufmerksamkeit. Bekommt sie die nicht, wird sie richtig aufdringlich, brummelt vor sich hin, bellt auch mal den Besuch an oder springt einfach am Besuch hoch wenn sie nicht beachtet wird.
Das ist auch so, wenn wir irgendwo zu besuch sind.
Lege ich sie dann ab, brummelt und bellt sie meist wieder.
Die Tonlage ist "meckernd" und "auffordernd".Sie hält sich also zur Zeit wohl für den Nabel der Welt. Sie möchte bestimmen wie es zu laufen hat.
Jedenfalls interpretiere ich das so.Wie schätzt ihr dieses gesamte Verhalten ein und wie sollten wir am besten entgegenwirken?
Ignoranz, auf den Platz schicken und sollte sie dann buddeln ignorieren?
Oder wie?Freue mich auf eure Ratschläge!
LG
LaLouna - Vor einem Moment
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Hi,
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Guten Morgen,
wie läuft es denn genau ab, wenn du Besuch bekommst?
Wenn es klingelt, solltest nur DU (ohne Hund) zur Tür gehen. Es ist deine Aufgabe, Besuch an der Tür zu regeln.
Bei uns dürfen die Hunde dann den Besuch begrüßen, müssen aber, wenn sie aufdringlich werden, auf den Platz. Bellen solltet ihr ignorieren.
Ich weiß, es ist anstrengend.
Möglich wäre es auch, den Hund mit einem Kauknochen auf einen festen Platz zuschicken, wenn Besuch kommt (bevor sie bellt, sonst fühlt sie sich bestätigt). Besucher schon mal informieren, dass das Öffnen der Tür nun etwas länger daueren wird. Also: Es klingelt: Hund wird mit Kauartikel auf den Platz geschickt.Buddeln:
Viele Hunde buddeln ihren Schlafplatz zurecht und möchten nicht auf geraden Decken liegen. Das liegt wahrscheinlich in der Natur der Dinge. Da würde ich persönlich überhaupt nichts machen. Stören dich ungeordnete Hundedecken wirklich? Das ist kein Protestverhalten.Unter dem Bett hat sie sich wohl eine kleine Höhle gebaut, manche Hunde mögen das. Auch das sehe ich nicht als "Grenzen austesten".
Gruß
Leo
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Hallo Leo,
wir haben schon mehrere Varianten durchprobiert. Ob mit zur Tür gehen oder auf dem Platz warten ist erstmal gleich. Sobald wir sie vom Platz aufstehen lassen, wird sie aufdringlich.
Kauartikel machen das eher noch schlimmer. Dann möchte sie mit diesem Kauartikel nämlich mit dem Besuch spielen
Mich stört das unordentliche Körbchen nicht wirklich. Wenn aber das Kissen nebendran liegt, lege ich es eben wieder ins Körbchen zurück.
Dieses mich frech Angucken macht mich dabei stutzig. Sobald sie merkt, dass ich nicht beachte was sie da tut, hört sie ganz schnell auf.
Sie schläft dann auch meist nicht im Körbchen wenn sie es umgebuddelt hat, sondern legt sich daneben.Das mit der Randale unterm Bett stört mich allerdings schon eher. Denn ich möchte eigentlich gerne bestimmen, wo unsere Gegenstände stehen.
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Eine kurze Frage: Wird sie bald läufig oder hat sie das shcon hinter sich?
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Lässt sie sich bei Besuch nicht zurück auf den Platz schicken?
Das ist natürlich etwas Übungssache, deine Hündin pubertiert gerade und da würde ich sie konsequent zurückschicken.
Notfalls mal mit einer Leine befestigen und dann loben, wenn sie liegenbleibt.Wie reagiert sie denn auf ein "nein", wenn sie unter eurem Bett umdekoriert?
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Niani
Die Läufigkeit hat sie schon im August hinter sich gebracht.@Leo
Doch, sie geht schon auf ihren Platz wenn wir es sagen und bleibt auch dort. Sobald wir aber auflösen, kommt die Aufdringlichkeit wieder.Wenn ich sie unter dem Bett vor rufe bzw. während ihrer Umbaumaßnahmen eingreife, watschelt sie bedröppelt in Körbchen und das wars.
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Hmmm, diese Aufdringlichkeit kenne ich auch von einem unserer Rüden.
Er kann auch sehr penetrant sein.
Ich schicke ihn immer wieder zurück, bis er liegen bleibt und wenn er Anstalten macht, wieder aufzustehen, um bei Besuch Streicheleinheiten zu fordern, wird er angemahnt.
Einfach kosequent dranbleiben (ich weiß, leicht gesagt), aber nur mit Konsequenz kommt man weiter.Bei der Räumaktion unter dem Bett würde ich genauso verfahren. Sie lässt sich ja dann abrufen und geht ins Körbchen, arbeite daran, bis sie aufgibt und das wird sie.
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Eine Scheinschwangerschaft kann absolut ausgeschlossen werden?
Der Zeitrahmen käme in etwa hin, wenn sie im August läufig war. Hütet sie sonst irgendwie Kuscheltiere oder ist anhänglicher geworden? Habt ihr das Gesäuge mal untersucht?
Das fällt mir da nun wirklich zu ein, ansonsten würde ich es auch mit Konsequenz versuchen, aber die Sache mit der Scheinschwangerschaft würde ich unbedingt zuerst abklären.
LG, Henrike
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Scheinschwangerschaft haben wir schon hinter uns, die hatten wir Mitte September. Das Gesäuge war super angeschwollen und wir waren auch bei unserer Tierärztin vorstellig. Nach einer Woche war die Sache aber gegessen.
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