mein Welpe fängt an zu Beißen...

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    Hilfe...
    meine nun 14 Wochen alte Golden Retriever Hündin war ja von Anfang an ziemlich wild.
    Sie sprang permanent in die Klamotten und zwickte, knurrte und bellte.
    Zwischendurch hatten wir es ganz gut im Griff mit Ignoranz, da jegliche andere Handhabe, sprich Nackengriff, Schnauzengriff, Wurfgriff oder wie auch immer den Hund noch mehr in seinem Spielen anfeuerte.


    Mittlerweile ist das Zwicken aber nicht mehr ein einfaches Zwicken beim Spielen, sondern es wird mit einem heftigen Knurren schon mal zugebissen. Natürlich nicht so feste, wie dann, wenn man ihr etwas aus dem Mund nehmen will, aber dennoch wird das Zwicken immer heftiger.
    Wenn man sie ignoriert, springt sie auf das Sofa, weil sie genau weiß, spätestens dann wird sie wieder beachtet und rntergeworfen.


    Auch wenn sie etwas im Maul hat, was sie patou nicht hergeben will
    ( insbesondere Schweineohren oder Pansen ) wird sie extrem agressiv, knurrt und beißt mit ihrem Kindergebiß schon mal zu.


    Weil sie etwas Angst vor bellenden Hunden in der Nachbarschaft hat, wollte ich so schnell wie möglich mit ihr in eine Welpenspielgruppe, damit sie sich 1. austobt und 2. ihre Angst vor anderen Hunden ablegt, aber hier in der Umgebung ist eine derartige Sache nicht zu kriegen, da die Hundeschulen keine Welpennachfrage haben.


    Was kann ich jetzt erstmal ohne eine Hundeschule tun, denn sowie das wieder Kurse sind, will ich schon da hin gehen, aber jetzt erstmal muß ich doch auch hier etwas tun können????


    Liebe Grüße
    Julia

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  • Hallo Julia! Da hast du dir ja ein wirklich aufstrebendes Exemplar ausgesucht ;-)


    Du hast das mit der Ignoranz schon ganz richtig gemacht, aber auch dein Hund ist nicht gerade mit Dummheit geschlagen. Diese Marotte, bewusst Verbotenes zu tun, um Aufmerksamkeit zu bekommen, kennt man ja auch von Kindern. Aber deswegen kannst du es ja noch lange nicht durchgehen lassen. Wenn deine Hündin aber so provokant ist, würde ich mich nicht auf irgendwelche ausartenden und nervenzerreißenden Machtspielchen einlassen. Auch mit ihren 14 Wochen wird sie dich immer wieder austricksen und damit die Oberhand bekommen.


    Mein Tipp: Nimm eine herkömmliche Wasserpistole! Okay, es wird zwar ein wenig nass in der Wohnung, aber das ist das kleinste Übel. Sobald sie was anstellt, verpass ihr eine Ladung Wasser. Aber ohne Kommentar. Sie soll nicht direkt merken, dass das von dir gesteuert wird. Sie soll es mit der Couch oder ihrem sonstigen Objekt der Begierde verknüpfen.


    Du kannst es auch mit einer Rappeldose versuchen (kleine, leichte Blech- oder Hartplastikdose mit kleinen Steinchen drin). Die lässt sich aber nicht so problemlos heimlich transportieren.


    Ich würde ihr auch Futter oder Leckerli nur noch gegen "Bezahlung" geben. Sie muss was tun und bekommt dafür ihr Futter. Wenn sie sich querstellt, stell den Napf auf Seite und geh fort, ohne sie zu beachten. Nach einer kurzen Weile versuch's dann nochmal. Sie muss irgendwann von selbst eine Leistung anbieten, um etwas von dir zu bekommen.


    Aus welcher Ecke kommst du denn? Vielleicht gibt's ja doch noch mehr Möglichkeiten, eine Welpenspielgruppe zu finden.

  • Also das mit der Wasserpistole bei Golden Retrievern..... Ich weiss ja nicht, aber bei unserer kleinen Golden Retriever Welpe Lisa, hilft sowas rein gar nicht, da sie Wasser über alles liebt und das als tolles Spiel ansieht. Genauso wie im Wassernapf planschen usw.

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  • Moinsen,


    Also ich halte das mit der Ignoranz nicht für das Mittel der Wahl!
    Dein Hund braucht Grenzen, die du ihm aufzeigen solltest.
    (Ähnlich wie in der Kindererziehung, aber diese gestalltet sich ungleich schwerer, spreche aus leidgeprühfter ERfahrung :lol: )


    Versuche es doch mit einem deutlichen "Nein", wenn sie wieder ihre Anwandlungen bekommt. Sollte sie daraufhin nicht reagieren, würde ich tatsächlich einen sehr deutlichen "Griff" platzieren, Dieser sollte aber so deutlich sein, das sie wirklich beeindruckt ist.


    Nehme dir als Beispiel die Mutterhündin, auch sie zieht ihre Welpen deutlich zur Reson, wenn ihr das spiel zu heftig wird!


    Ganz sicher habe ich noch keine Hündin gesehen, die ihre nervenden Welpen einfach ignoriert, oder?


    Du solltest eben nur besonders ruhig, aber gleichzeitig sehr deutlich und gleubwürdig auftreten!


    Viel Erfolg, Kai

    Alles wird gut!

  • bei uns hat das Ignorieren auch eher zum Gegenteil geführt, gerade, wenn der Kleine irgendwas gemacht hat, was er nicht durfte (z.B. auf Betten Rumspringen). Ein lautes und klares NEIN ist oftmals der einzige Weg, dem Kleinen überhaupt eine Grenze zu setzen. Manchmal hilft auch wenige Minuten wegsperren, wenn er es zu arg treibt. Nur findet er bei uns in jedem Raum was zu spielen (Teppiche, Gardinenkordeln...) und es ist somit für ihn keine wirkliche Strafe. Ein kräftiger Griff in die Hinterseite ("Hautfalte" am Hinterbein) ohne Kommentar hilft auch - aber da bin ich nicht so ein Freund von und mache es nur, wenn gar nichts anderes mehr hilft und der Kleine einem sonst auf der Nase rum turnt.


    Beim Beißen ein lautes AUA und sofort das Spiel abbrechen und weggehen. AUS übst du am besten, indem Du gegen die Lefzen drückst und in dem Moment, wo der Hund los läßt, AUS sagst. Wenn Du schon während des Beißens, Ziehens usw. AUS sagst, bringst Du dem Hund gerade dieses bei. Und wenn er AUS läßt, immer schön loben und am besten das Stück Pansen oder was auch immer gleich wieder zurück geben.


    Welpenstunde wäre schon gut, hat bei unserem unheimlich viel gebracht, gerade was das Beißen anbelangt.

    • Neu

    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


    Aber ehrlich, welcher Hunde- oder Katzenhalter blickt bei den vielen Herstellern, Marken und Inhalten wirklich durch? Ich nicht - zum Leidwesen meiner Hunde. Daher habe ich es mit einem unverbindlichen Futtercheck versucht der übrigens nicht nur für Hunde ist, sein Katzenfutter kann man dort auch finden.


    Das hat mir die weitere lange Suche nach dem richtigen Futter erspart: Hier müssen Ihr lediglich wenige Minuten investieren und einige konkrete Fragen zu Ihrem Hund oder Katze beantworten. Anschließend erhaltet Ihr, abgestimmt auf Ihren Liebling, bis zu fünf Futterproben als kostenloses Paket zugeschickt!


    Einfach den Futtercheck ausprobieren - ich bin sehr glücklich, auf diesem Weg nun das richtige Futter gefunden zu haben.


    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face



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