Bernersenne mit Autoritätsproblemen
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Zitat
Berner Sennenhunde sind für ihre Aggression bekannt....
Dass liegt am sehr, sehr hohen Inzuchtfaktor und Euthanasie wegen nicht kontrollierbarer Aggressivität ist die zweithäufigste Todesursache bei den Bernern! Direkt nach den malignen Tumoren.
Kommt dein Hund aus einer Dissidenz- Zucht?
dem kann auch ich nur wiedersprechen, gut vielleicht mag das in der pflegelphase so wirken, aber ansonsten sind diese Hunde die ruhe selbst und lassen sich durch nix beeindrucken oder reizen..ich habe selber eine berner Hündin und kann nicht behaupten das bei den ganzen mir bekannten berner haltern in meiner umgebung, dem züchter und bekannten jemals eine grundlegende agressivität auftrat..
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12. Oktober 2008 um 15:16
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Bernersenne mit Autoritätsproblemen - Vor einem Moment
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Hallo zusammen
Danke für die Erklärung, der Dissenzzucht.
Die SKG ist ja sehr gut kontrolliert, jedoch hab ich erfahren, dass seine Mutter etwas schwierig war...Als er mich das erste Mal angeknurrt hat habe ich ihn am Nacken geschüttelt. Meine Reaktion war ziemlich schnell, denn ich arbeite auch mit Pferden und bin mir dessen bewusst.
Wenn er einen Kampf hat, geh ich hin und nehme ihn am Nacken weg und leg ihn ins Platz oder auf den Rücken und nehme eine dominante Haltung ein.
Viele Hundeerfahrene Leute die ich kenne sagen mir, dass sie kein Fehlverhalten bei mir entdecken... Eigentlich such ich IMMER den Fehler bei mir, aber langsam...
Vielleicht kann uns irgendjemand helfen???
Liebe Grüsse
Tina -
Zitat
Wenn er einen Kampf hat, geh ich hin und nehme ihn am Nacken weg und leg ihn ins Platz oder auf den Rücken und nehme eine dominante Haltung ein.
Hallo Tina,
wo bist du denn, wenn der Kampf beginnt?
Unser Riese rauft in letzter Zeit auch recht viel, testet immer wieder aus, bei wem er es sich erlauben kann. Ich denke, mit 14 Monaten ist das normal, aber ich will natürlich nicht, dass das noch zunimmt, sich verstärkt und er zu einem echten Raufer wird. Allerdings sind mir schon ein paar Sachen aufgefallen:
Wenn ich in der Nähe bin, ist er auch schonmal derjenige, der mit Kämpfen anfängt. Bin ich böse, weil ich ihn kurz vorher gerufen habe und in deshalb "abholen" möchte, kann ich mit fast 100%iger Sicherheit sagen, dass er ohne wenn und aber in dem Kampf geht. Bei ersterem denke ich, er fühlt sich seiner sicherer, wenn ich in der Nähe bin (hab ihn schon einmal rausgeboxt und den anderen zum Teufel geschert - das war wohl ein Fehler...). Bei letzterem denke ich, er sieht meine Aggression (böser Blick, eher nach vorne geneigter Körper, Mundwinkel vorne) und denkt sich vielleicht "Oh supi, Frauchen macht mit!".
Naja. Jedenfalls war ich heute mal so schlau und habe mich, als er sich wieder mit nem anderen Halbstarken anlegen wollte, mit etwas schnellerem Schritt entfernt, freundlich gerufen und - siehe da: Unsichere Blicke in meine Richtung, leichtes Fiepen, noch ein bisschen rumprollen und dann schnell hinterher.
Das hat mir zumindest gezeigt, dass man schon allein durch seine Anwesenheit ganz viel falsch machen kann.
Viele Grüße,
das Krümelmonster. -
Zitat
Also, die Geschichte mit der Dominanz solltest du wirklich mal überdenken bzw. dich mal anlesen, diese Theorie wird von Biologen immer häufiger widerlegt!
Der Schuss kann dermaßen nach hinten losgehen!1. Nackenschütteln kann Tötungsabsicht bedeuten, mit dem Risiko entsprechender Gegenwehr des Hundes und du zerstörst die Bindung zwischen euch!
2. Unterwerfungsgesten werden im alltäglichen Umgang miteinander immer freiwillig gezeigt und niemals erzwungen.Wenn du in solchen Situationen deinen Hund so disziplinierst, lernt er nur, dass Frauchen in Gegenwart von Rüden unberchenbar wird und dass du ihn auch noch bedrohst, somit könntest du sein Verhalten möglicherweise noch verschlimmern....
Ein Patentrezept habe ich leider auch nicht, ich habe zugegebenermaßen auch einen Rüdenraufer, eine Lösung haben wir trotz Trainer nicht gefunden, aber ich habe gelernt, damit umzugehen.
Wir laufen einen Bogen um unkastrierte Rüden und arbeiten mit positiver Bestärkung...
Vielleicht könnte euch ein Trainer helfen.Gruß
Leo
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Hallo Leo
Danke für die Mitteilung!Das mit der Dominanz weiss ich. Ich habe mal ein Büchlein gelesen, weiss aber nicht mehr wie es hiess, glaub Dominanz Wahrheit oder eine falsche Tatsache.
Bei einer Hundepsychologin und Tierkommunikation, haben wir ja alles durch.Im Moment nehme ich ihn weg, entferne mich und mache aufmerksamkeitspiele, er liebt sitz,platz,rennen etc.
Dabei bleibe ich ungerührt.Aber wenn ich in weg nehme knurrt er ja trotzdem und wenn ich ganz normal platz sage ja manchmal auch.
Soll ich das dann sein lebenlang ignorieren?
Was ist mit dem Vorfall Auto, da wollte ich ja nur ein Knochen reinlegen?Liebe Grüsse
Tina -
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Bitte unterlasse erstmal das Nackenschütteln und diese ganzen Dominanzsachen,auf den Rücken legen und so kram....das erzeugt bei Hunden nur Aggressionen....in der Welpenschule hatte man uns das auch beigebracht und ich habe dann nicht mehr mitgemacht,weil ich gesehen habe,das viele Welpen darauf schon sehr aggressiv reagiert haben und ich mit der Methode nicht einverstanden war.Mein Hund musste damals gleich als Welpe lernen,das er sich hinzusetzen hat,wenns Fressen gab.....also Sitz und nur bei Aufforderung zum Fressen, durfte er loslegen und das hat er sehr schnell verstanden.....das war das einzige,was ich gemacht habe und er hatte nie,auch bis heute versucht mich anzuknurren oder zu beissen,etc.....nur einmal hatte er geknurrt,als er 4.monate alt war und er vom Sofa runter sollte,aber ich habe keine Angst gezeigt und habe ihn ganz ruhig am Halsband genommen und runter gezogen.....das war das einzige....er akzeptiert mich als Chefin im Haus, ohne das ich den Chef raushängen lassen muss,so soll es sein....
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Hallo,
das mach ich ja heute nicht mehr. Mein Problem ist, dass er mich ja trotzdem anknurrt und auch in Situationen wie mit dem Auto.Soll ich in jetzt das ganze Leben ignorieren, was ich ja jetzt mache???
Was meint Ihr?Liebe Grüsse
Tina -
also,das ganze Leben ignorieren wirst du nicht müssen,aber es kann eine ganze Weile dauern....versuche es mal so.....ungewünschtes Verhalten komplett ignorieren,wenn er knurrt.....mache deine Sachen so weiter als wenn er überhaupt nicht da ist.....und lobe erwünschtes Verhalten....alles was positiv ist,bestärken....also verhält er sich brav und knurrt nicht,dann sofort loben und Leckerlie....was war jetzt dein problem mit dem auto?
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Hallo,
schön, dass du deinen Hund nicht mehr unterwirfst oder im Nacken schüttelst!!!
MÖGLICHERWEISE knurrt er dich an, weil du durch diese "Nackenschüttel - Unterwerfungsgesten" die gute Bindung und das Vertrauensverhältnis zu deinem Hund gestört hast.
An deiner Stelle würde ich das Vertrauensverhältnis wieder aufbauen, das heißt, keine Knochen wegnehmen bzw. vorerst diese Stresssituationen Auto/Knochen meiden. Der Hund sitzt vermutlich mit seiner Beute im Kofferraum und fühlt sich wahrscheinlich durch dich in die Enge getrieben, er hat keine Möglichkeit mit der Beute zu flüchten. Daher würde ich ihm nur zu Hause in entspannter Atmosphäre etwas zum Kauen geben, welches er in Ruhe fressen kann! Wenn du dich ihm nähern willst, wirf ihm mal ein Leckerlie daneben und gehe ruhig weiter und würdige ihn keines Blickes.
In welchen Situation knurrt er dich noch an? (Oder habe ich das überlesen?)
An Rüden solltet ihr mit großem Abstand vorbeigehen (Bogen laufen) und halte mittels Leckerlies Blickkontakt zu deinem Hund. Er soll lernen, mithilfe positiver Bestärkung, entspannt an der Leine (!!!) an Rüden vorbeizugehen. Den Abstand nur verringern, wenn er ruhig bleibt!Mich würde wirklich interessieren, was das für ein Zuchtverband ist, die Abkürzung sagt mir überhaupt nichts. (habe selbst Sennenhunde)
Dringend rate ich dir, einen sehr guten Hundetrainer zu suchen, der mit positiver Bestärkung arbeitet und genau analysieren kann, warum dich dein Hund anknurrt und wie du es zukünftig mit den Rüdenbegegnungen handhaben solltest. Das ist besser, als eine Beratung via Internet!
Gruß
Leo
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Hallo Leo
Ich habe mit Ihm Sanitätshund gemacht, Fährten und BH. Man kann nicht behaupten dass ich nicht mit ihm gearbeitet habe. Wir machen auch sehr viel mit dem Clicker.
Im Moment sind wir in Canada auf einem Hof wo 8 andere Hunde leben, er ist immer draussen und kommt überall mit mir mit. Seine Aufgaben sind viele Sachen (Eimer, Besen etc.) herumtragen, mitnehmen.
Ich denke er hat doch ein erfülltes Hundeleben?Das mit dem Knochen, ich hab ihm einen gegeben, nicht weggenommen.
SKG Schweizerische Kynologische Gesellschaft.
Nun muss ich mich halt noch etwas gedulden, es ist nur, seit ich ihn ignoriere, wird es immer schlimmer.
Im nachhinein habe ich erfahren dass seine Mutter eine sehr schwierige Hündin war... Ich weiss einfach nicht.
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