Bauchschmerzen oder doch nicht?

  • Hallo,

    unser ca. 12 jährige Rüde (er kommt aus dem Tierheim, daher wissen wir nicht genau wie alt er ist) gibt uns manchmal Rätsel auf. Er bleibt nach dem Fressen ein paar Minuten still sitzen und man hat den Eindruck das er Magenschmerzen hat. Wenn man an seinen Bauch will, spannt er diesen an. Gleichzeitig verspannt er sich auch wenn man ihm so den Bauch massieren will. Wenn er aber durch was zum Fressen abgelenkt ist, ist der Bauch ganz entspannt und er macht nicht den Eindruck das ihm was wehtut.

    Er hat weder Durchfall, noch gestörten Appetit, noch vermehrten Durst. Ansonsten gar keine Symptome die auf irgendwas mit dem Magen/Darm hindeuten. Auch keine Blähungen.

    Bei der letzten Untersuchung hat er auch den Bauch angespannt, somit war ein Abtasten schwer möglich. Bei der Blutuntersuchung und im Ultraschall war jedoch nichts zu erkennen.

    Entwurmt und geimpft ist er auch regelmäßig.

    Der Verdacht ist momentan, dass es bei ihm vom Rücken her kommt. Wenn man ihn an der Seite anfasst (Bauchbereich) dann benimmt er sich wie wenn es ihn kitzelt (er zieht das Fell zusammen). Feststellbar ist im Wirbelbereich eine Verengung (ich weiss leider nicht mehr wo genau), aber nicht so eng das es eigentlich (laut TA) Probleme bereiten darf.

    Er buckelt nicht. Hat keinen Blut im Stuhl, ist verfressen wie eh und je. Er ist für sein Alter immer noch verspielt und macht gerne kleine Schnabelkämpfchen. Er wälzt sich gerne auf dem Boden.

    Er gibt uns und dem TA einfach Rätsel auf.

    Oder wird er nur alt und empfindlich?

    Danke Ronnchen

  • Hallo,
    Du schreibst, er sei noch "verfressen". Kann es sein, dass er sein Futter zu schnell runterschlingt und dadurch danach halt Bauchweh oder Unwohlsein hat? Oder er frisst vielleicht auch zuviel auf einmal?
    Was jetzt allerdings das Rückenproblem mit dem Verhalten nach dem Fressen zu tun hat, verstehe ich nicht. Aber Dein TA muss ja wissen, ob es da einen Zusammenhang geben kann.
    LG Francisca

  • Hallo,

    er frisst eigentlich genauso schnell wie unsere anderen Hunde. Aber ihm ist es schon mal in den Halswirbel gefahren. Allerdings damals weil er mit einem anderen Hund zusammengeprallt ist. Damals wollte hatte er Probleme seinen Kopf bis auf den Napf runter zu bringen, als ich ihm den Napf etwas höher gehalten habe konnte er besser fressen. Deshalb könnte es vielleicht sein dass er Schmerzen hat beim Fressen (weils irgendwo klemmt) und danach ein Weilchen braucht bis er sich wieder ausgerengt hat.

    Allerdings kann er Pansen fressen ohne dass er Probleme bekommt. Diese frisst er aber auch im Liegen und klemmt sie sich zwischen die Füsse.

    Heute zum Beispiel hatte er gar keine Probleme auch beim normalen Fressen nicht. Und es gibt eigentlich, bis auf seltene Ausnahmen, immer das gleiche Futter (Vetconcept)

    Lt. Tierarzt kann innerlich nichts festgestellt werden und die Nackensache sollte eigentlich geklärt sein. Wenn dann kommt es eher von den hinteren Wirbeln her.

    Was mir auch noch aufgefallen ist. Er hat sich immer hingesetzt zum trinken. Mittlerweile steht er dabei aber nur noch.

    Wie gesagt eine Verengung ist zwar vorhanden, aber so minimal das es eigentlich keine Probleme bereiten dürfte. Und wenns ums rumraufen mit den anderen geht ist er auch topfit.

    Danke Ute

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