Dringend aelterem Hund Grundlagen beibringen
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Hi,
ich passe zurzeit auf den Rottweiler-Rüden meiner Tante auf. Der Hund besuchte anfangs eine Hundeschule, was dann allerdings leider wegen gesundheitlichen Problemen abgebrochen wurde.
Nun versorge ich den Hund, und habe damit ein paar Probleme. Hierzu muss ich sagen dass der Hund etwa 1,5 Jahre alt ist, und ich deshalb nicht weiss wie ich an das Problem rangehen soll, da ich bisher nur leicht erziehbare Welpen erzogen habe.
1. Problem:
Das überwiegenste Problem ist dass der Hund trotz einem dieser Stachelhalsbänder während den ersten 40 min eines Spazierganges unermüdlich an der Leine zerrt. Mit Momenten zieht er sogar so stark dass er zu röcheln beginnt, weil das Band sich immer weiter zuzieht, er scheint sich aber nicht sonderlich dran zu stören. Es ist zwar nicht so als ob ich nicht kräftig genug wäre den hund trotzdem festzuhalten, jedoch ist dies nicht das was ich unter einem Spaziergang verstehe.
Bei Fuss geht der Hund nur wenn er bereits ausgepowert ist, das wie gesagt länger dauern kann.Lange Rede, kurzer Sinn.. Was ich eigentlich von euch gerne wissen würde ist, wie ich dem Tier beibringen kann nicht zu ziehen und bei Fuss zu laufen, ohne dass ich ständig an dem armen Vieh zerren muss, und mir nen Tennisarm ziehe. Ich habe bereits Erfahrung mit kleineren Hunden, jedoch war bisher keiner so hartnäckig wie dieser hier, was wohl auch dran liegen mag dass er in nem Alter ist wo er bereits erzogen sein sollte.
2. Problem:
Also das zweiteProblem ist dass der Hund sehr anhänglich ist, und mir ständig auf der Pelle ist. Ich persönlich finde das nicht sehr schlimm, doch wenn mal Besuch da ist und ein paar Flaschen am Tisch stehn, und der Hund zu jedem zum schmusen will endet das schnell in nem Chaos aus Scherben. ( Der Hund ist zwar ein Rottweiler, hat aber keinen gekürzten Schwanz, was dazu führt dass er gerne mal was runterschmeisst)
Ich würde hierzu gerne von euch erfahren wie ich ihm beibringen kann an seinem Platz zu liegen , ohne dass ich ihn aussperren muss.
Ich hoffe ihr nehm euch die Zeit das hier durchzulesen und könnt mir so schnell wie möglich helfen
Gruesse und Danke im Voraus
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3. September 2008 um 02:26
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Dringend aelterem Hund Grundlagen beibringen - Vor einem Moment
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LG Steffi mit Buddy
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ZitatAlles anzeigen
Hi,
Moin Moin

ich passe zurzeit auf den Rottweiler-Rüden meiner Tante auf. Der Hund besuchte anfangs eine Hundeschule, was dann allerdings leider wegen gesundheitlichen Problemen abgebrochen wurde.
Nun versorge ich den Hund, und habe damit ein paar Probleme. Hierzu muss ich sagen dass der Hund etwa 1,5 Jahre alt ist, und ich deshalb nicht weiss wie ich an das Problem rangehen soll, da ich bisher nur leicht erziehbare Welpen erzogen habe.
1. Problem:
Das überwiegenste Problem ist dass der Hund trotz einem dieser Stachelhalsbänder während den ersten 40 min eines Spazierganges unermüdlich an der Leine zerrt. Mit Momenten zieht er sogar so stark dass er zu röcheln beginnt, weil das Band sich immer weiter zuzieht, er scheint sich aber nicht sonderlich dran zu stören. Es ist zwar nicht so als ob ich nicht kräftig genug wäre den hund trotzdem festzuhalten, jedoch ist dies nicht das was ich unter einem Spaziergang verstehe.
Bei Fuss geht der Hund nur wenn er bereits ausgepowert ist, das wie gesagt länger dauern kann.Lange Rede, kurzer Sinn.. Was ich eigentlich von euch gerne wissen würde ist, wie ich dem Tier beibringen kann nicht zu ziehen und bei Fuss zu laufen, ohne dass ich ständig an dem armen Vieh zerren muss, und mir nen Tennisarm ziehe. Ich habe bereits Erfahrung mit kleineren Hunden, jedoch war bisher keiner so hartnäckig wie dieser hier, was wohl auch dran liegen mag dass er in nem Alter ist wo er bereits erzogen sein sollte.
Zu allererst: STACHELHALSBAND WEG!!!!!
In die Tonne damit und kauf ihm ein Geschirr!!! Wenn ein Hund so sehr zieht, warum will man ihm Schmerzen zufügen, nur weil noch niemand in der Lage war, ihm so zu vermitteln, wie er an der Leine laufen soll, dass ER es auch versteht?Schau mal hier
https://www.dogforum.de/viewtopic.php?…leinenf%FChrungAm besten funktioniert es, wenn du sofort stehen bleibst, sobald der Hund zieht. Warum? Weil er sein Ziel, nämlich schnell voran kommen, auf diese Weise nicht mehr erreicht.
Geht er auch nur EINEN SCHRITT locker an der Leine neben dir, belohne ihn mit Lob und Leckerli!!!!!!
Es kann lange dauern, bis das fruchtet und es bedarf einer großen Portion Disziplin, aber es funktioniert.
Du kannst auch Phasenweise mit einer Schlepp üben.
Und zwar gehst du an der Schlepp einfach stur deinen Weg. Mal links, mal rechts, gerade aus, so dass der Hund nicht voraussehen kann, wo du langgehst.
So lernt er auf dich zu achten, was sehr unterstützend zu dem an-der-Leine-stehen-bleiben wirkt.
Wichtig wäre auch, den Hund geistig und körperlich auszulasten, eure Bindung zu stärken und zu trainieren, dass er sich auf dich konzentrieren soll. Das kann man auf unterschiedlichxste Weise fördern. Was machst du so mit dem Hund? Wieso ist er jetzt bei dir? Bleibt er bei dir? Kanntest du ihn vorher?
2. Problem:
Also das zweiteProblem ist dass der Hund sehr anhänglich ist, und mir ständig auf der Pelle ist. Ich persönlich finde das nicht sehr schlimm, doch wenn mal Besuch da ist und ein paar Flaschen am Tisch stehn, und der Hund zu jedem zum schmusen will endet das schnell in nem Chaos aus Scherben. ( Der Hund ist zwar ein Rottweiler, hat aber keinen gekürzten Schwanz, was dazu führt dass er gerne mal was runterschmeisst)
Ich würde hierzu gerne von euch erfahren wie ich ihm beibringen kann an seinem Platz zu liegen , ohne dass ich ihn aussperren muss.
Ich würd erstmal versuchen, ihm das BLEIB beizubringen. Also ins PLATZ legen und bleib sagen. Bleibt er liegen, auch nur eine Sekunde, gibts ein Leckerli und positive Bestärkung.
Dann baut man das aus. Irgendwann geht man einen Schritt weit weg. Leckerli. Dann zwei, dann drei usw. Auch das wird dauern. Bei meiner hat das ungefähr drei Monate gedauert, bis es klappte.
Ich hoffe ihr nehm euch die Zeit das hier durchzulesen und könnt mir so schnell wie möglich helfen
Gruesse und Danke im Voraus
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Hi,
erstmal ein grosse Dankeschön für die erste ausführliche Antwort.
Zu deinen Fragen: Ich stärke zurzeit die Befehle die der Hund schon kennt, und gewohne ihn damit an das System dass er bei Gehorchen Leckerlie bekommt. Zudem gehe ich 2 mal am Tag mit ihm Gassi, der Rest der Zeit kann er jederzeit in den Garten oder er bleibt halt im Haus und spielt manchmal mit dem anderen Hund (Spaniel).
Der Hund wird nicht bei mir bleiben, da ich in einer kleinen Wohnung lebe, und ich zurzeit auf ihn aufpasse während meine Tante im Ausland ist. Dabei wohne ich in ihrem Haus und bin fast immer bei den Hunden.
Ich kenne den Hund seit sie ihn haben.
Ich werde ihn weiterhin täglich abends ausführen und mich auf jeden Fall darum kümmern dass er das (hoffentlich) erlernte beibehält und auch ordentlich gehorcht.
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Bloß weg mit dem Stachelhalsband, die Dinger sind m.E. tierschutzrelevant. Es ist auch ein Grund dafür, dass er überhaupt zieht, denn er versucht dem Schmerz zu entkommen und geht nach vorne. Leider "denken" Hunde nicht wie wir und bleiben stehen. Die Anleitung die Du schon bekommen hast ist gut. Aber es geht kein Weg am Training vorbei, der Hund weiß ja gar nicht was er machen soll ohne gescheites Leinenführtraining. Ein gutes Buch ?
Turid Rugaas, Hilfe, mein Hund zieht. Kostet nur wenige Euros und ist kurz knapp und leicht zu verstehen... Ich hoffe für den Hund, dass er auch weiter Training diesbzgl. bekommt, sonst nutzt es ja nichts. Für gutes Leinenführtraining kann er ja auch wieder in die HuSchu bei Bedarf. Das ist ja kein Hundesport und er wird mit Sicherheit nicht überlastet. Das wird er eher durch die Würgerei an seinem Hals, die die Blutzufuhr unterbrechen kann und auch die Halswirbelsäule schädigt. Und ich wünsche ihm, dass er nicht schon Löcher im Hals hat, der arme.
LGR Jenny -
Natürlich werde ich den Hund weiter trainieren, sonst könnte ich ja auch einfach noch eine Woche warten und ich wäre ihn los. Da es aber ein ausserordentlich liebenswertes Tier ist, kann ich nicht einfach so tun als ob nix gewesen wäre. Aus diesem Grund werde ich mich täglich mit ihm beschäftigen. Ich werde heute Mittag dann versuchen wie es mit dem normalen Halsband klappt, das er zuhause trägt.
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Vielen Dank für den Tipp, Steffi! Den Futtercheck werde ich mir definitiv mal ansehen. Besonders die kostenlosen Futterproben finde ich natürlich spannend - das probiere ich gleich mal aus. 😄
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So lange ein Hund zieht, halte ich auch ein Halsband für Tierquälerei.
Wenn man schmerzfrei arbeiten will, sollte man bei einem ziehenden Hund eher auf ein Geschirr zurückgreifen.
Meinen Hund habe ich nun ein halbes Jahr und seit dem trainieren wir die Leinenführigkeit und sie zieht immernoch zu häufig, als dass ich es verantworten würde, ihr ein Halsband umzulegen.
Gerade bei genannter Trainingsmethode entsteht beim Stehenbleiebn oder beim Richtungswechsel ein Ruck. Zumindest so lange der Hund sich noch nicht auf dich konzentriert. Immerhin ist da ein Überraschungsmoment. Und ich möchte auf keinen Fall, dass mein Hund in irgendeiner Weise Schmerz mit mir in Verbindung bringt.
Sinnvoller wäre wirklich ein Geschirr. Für den Anfang gibts auch günstige, die kosten um die 10, 15 Euro .
Abetr find ich gut, dass du sagst, es ist zwar nicht dein Hund, aber irgendjemand muss sich ihm ja annehmen .
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Ja ich kann es einfach nicht mit ansehen wie so ein lieber Hund verdorben wird und dadurch das Gassi gehn für ihn und Mensch zur Qual wird.
Ich werde dann mal testen inwiefern es mit den neuen Methoden klappen wird und ihm im Zweifelsfall ein Geschirr zulegen.
P.S.: Meine eigenen 2 Hunde tragen auch zum Gassi gehn ein Geschirr, da ich dies einfach für besser empfinde.
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Ich finde es toll, dass Du dich darum kümmerst !!
LGR Jenny -
Hi,
ausgerechnet heute wo ich mit dem Training ernster beginnen wollte war der Hund so übelst nervös und aufgebracht dass rein gar nix gut gehen konnte. Er war so aufgeregt und zog so stark nach vorne dass ihn die Leckerlis mit denen ich ihn zu mir locken wollte gar nicht kümmerten, er zerrte stattdessen schnurstracks nach vorne, und wenn ich wie geraten einfach stehen blieb oder die Richtung wechselte, hielt er sehr doll dagegen, und fiepste ständig vor Ungeduld.
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klar, er kennt es nur so, dass er sein Ziel erreicht, nämlich vorwärts kommt, wenn er zieht.
Am Besten, du änderst sehr schnell und zackig die Richtung. Nicht mit Gewalt, aber zügig, sodass ein Moment entsteht, ind em der Hund nicht an der Leine zieht. Sofort loben.
Wichtig ist natürlich die Routine.
Das klingt schlimm und ist auch einschränkend, aber wenn man wirklich konsequent bleibt, jedesmal stehenbleibt, so lange, bis der Hund nicht zieht, ihn RECHTZEITIG belohnt usw, wird es nach einigen Tagen besser.
Man muss es IMMER machen. Für 5 Meter können auch mal 30 Minuten draufgehen. ABer dann ist das so.
Immerhin muss der Hund ein völlig neues Konzept lernen.
Kümmer dich nebenbei auch viel um eure Bindung, spiel mit dem Hund nah an dir dran etc, bring ihm kleine Tricks bei, so dass er dich einschätzen lernt und merkt, dass es von Vorteil ist, auf dich zu achten.
Das klingt wirklich nach einem Härtefall, aber probier es ruhig und mit Geduld weiter.
Der Hund spürt, wenn du ungeduldig bist oder nervös. Steck euch keine Etappenziele, sondern lass es auf dich zu kommen, wie lange ihr brauchen werdet, um Fortschritte zu machen.
Das Zauberwort heißt Konsequenz.
Ihr schafft das! Wenn du jeden Tag, bei jedem Spaziergang dir Zeit nimmst und es konsequent übst, werdet ihr Fortschritte machen, Ganz ganz sicher.
:2thumbs:
Schau dir das Verhalten an der Leine morgen an und notiere es. Analysier es. Dann arbeitet jeden Tag daran und analysiere es nach einer Woche noch einmal. Du wirst definitiv eine Veränderung feststellen!
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