Was meint ihr, was ist das für ein Verhalten und was tun?

  • Hallo ihr Lieben,
    es geht um meine 2,5 Jahre alte Labrador-Staff-und noch was-Mischlingshündin...
    Sie reagiert auf fremde Hunde sehr biestig und legt nicht besonders viel Wert auf Kontakt zu fremden Artgenossen. Nähert sich ein fremder Hund, wird ab einer bestimmten Größe (des fremden Hundes) erstmal ein Kamm gemacht und geknurrt. Reicht das nicht als Warnung, geht sie offensiv auf den anderen Hund los. Passieren tut da nicht wirklich was (ich meine damit, dass der andere Hund keine Verletzungen davon trägt), aber es sieht halt schlimm aus und hört sich auch schlimm an... Das kann und wil ich natürlich den anderen Hundebesitzern nicht zumuten!! Dieses Verhalten zeigt sie bei nahezu allen fremden Hunden ab einer bestimmten Größe. Ignoriert der andere Hund sie, ist alles in Butter, meine Hündin tut dann so, als wäre der andere gar nicht da. Pepper ist nicht generell unverträglich, sie hat eine Menge Hundefreunde (Rüden und Hündinnen berschiedenen Alters) und kommt mit ihr bekannten Hunden gut klar. Daher möchte ich ihr auch Hundekontakt gönnen, sie spielt auch furchtbar gern mit ausgewählten Hunden. Es kommt auch vor, dass ihr ein fremder Hund sympathisch ist, dann würde sie gern mit diesem Spielen. Das ist häufiger bei kleinen Hunden der Fall. Lasse ich sie spielen, geht es auch gut, so lange kein weiterer Hund dazukommt. Ist einer in Sicht, muss ich sie ranrufen und anleinen, da sie sich sonst ohne Umschweife auf den dazugekommenen Hund stürzen würde. Ist ein kleiner Teufelskreis würde ich sagen.... :???:
    Da ich vor einer Woche von Düsseldorf nach München gezogen bin, kenne ich hier kaum Leute mit Hunden (und vor allem Hundeverstand!!!!), so dass meine Maus zur Zeit ohne Hundefreunde auskommen muss... Das ist echt schade!!! Aber da ich auch nicht wirklich weiß, wie ich "unser Problem" angehen soll, ist es schwierig, mit anderen Hundebesitzern in Kontakt zu kommen. Da ich Anfang nächsten Jahres mit meinem Studium fertig bin und dann vollzeit arbeiten gehe, sind wir dann gezwungen, Pepper an zwei Tagen in der Woche, an denen meine Freundin sie nicht mit zur Arbeit nehmen kann, in einer Tagespflege unterzubringen. Aber wie soll das gehen, wenn sie so gestresst auf fremde Hunde reagiert???? Dann nimmt sie doch keiner?!?
    Ich würde mich freuen, wenn ich von euch Tips bekommen würde. Außerdem suche ich einen fähigen Hundetrainer und/oder eine gute Hundeschule im Umkreis von München, da ich dringend Unterstützung mit meiner Hündin brauche. Alleine möchte ich das "Problem" nicht therapieren und mir ist es lieber, dass kontrollierte Hundebegegnungen stattfinden, damit ich mich sicherer fühle und entspannen und lernen kann!
    Ich danke für eure Hilfe!
    Nina und Pepper

  • Hast du den Hund von klein auf oder hast du sie aus dem TH oder so geholt?
    Du sagst, sie macht eine Bürste, stehen die Haare dann nur im Nacken oder über den ganzen Rücken?
    Was macht sie denn, wenn sie unangeleint auf andere unangeleinte Hunde trifft?

    LG
    Trini

  • Hallo Nina,

    finde ich sehr vernünftig, das Problem kontrolliert anzugehen. Weshalb sie das macht ist - ohne den Hund kennen gelernt zu haben - sowieso sehr schwer zu sagen.

    Die folgende Trainerin kann ich dir besten Gewissens empfehlen - ich kenne sie persönlich und auch ihre Arbeitsweise. Dort seid ihr gut aufgehoben.

    Heike Nestle
    08021/505885
    0170/5738969

    Sie sitzt zwar in Warngau/Holzkirchen, doch sie ist auch mobil. Ggf. kann sie dir evtl. noch jemand anderen nennen.

    Viel Erfolg
    cazcarra

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