Extreme Ängstlichkeit gegenüber anderen Hunden
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Nicht so schnell :^^:
Dass man ihm Sicherheit geben soll, hat sie auch gesagt und dass die aktive Unterwefung (also den Hund auf dem Rücken legen und so lange seine Hand auf seiner Brust hält, bis er ''aufgibt'') die höchste Form der Maßregelung ist und nur angewendet werden soll, wenn er wirklich was schlimmes angestellt hat. So ein Border Collie war eben ziemlich frech und hat die anderen Welpen angeknurrt, woraufhin die Trainerin ihn eben unterworfen hat. Und siehe da, mit dem selben Hund, den er eben noch angebellt hat, hat er auf einmal ausgelassen herumgetollt.
Bei meinem Hund ist sie dann anders vorgegangen. Sie hat ihm und den Hund, den er zuvor noch angeknurrt hat, gleichzeitig ein Stückchen Hundefleischwurst gegeben, als mein Joker eben nicht mehr knurrte.
Solange sie sich nicht Schnauze an Schnauze gegenüberstehen ists ja auch nicht so tragisch.
Und die Trainerin hätte natürlich sofort erkannt, dass er Angst hat, aber bei insgesamt 20 Welpen in 2 Gruppen ist das auch nicht ganz so einfach auf jeden Welpen einzeln einzugehen.
Ich frage mich halt nur, ob das dann überhaupt sinnvoll ist, zu so einer Welpenspielgruppe zu gehen.
Bei einer anderen Hundeschule z.B. wird Resozialisierung und Umerziehung von Problemhunden angeboten. -
19. August 2008 um 15:25
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Extreme Ängstlichkeit gegenüber anderen Hunden - Vor einem Moment
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Hi,
es ist sicher sinnvoll, zu einer Welpenspielgruppe zu gehen.
Allerdings muss der Trainer auf jeden eingehen können. 10 Welpen pro Trainer sind da schon ein wenig viel, wenn man davon ausgeht, dass da dann mindestens 10 Leute rumstehen, die alle natürlich am liebsten mit der Trainerin reden würden. Wie soll sie da noch auf die Welpen achten?Such dir eine kleinere Gruppe.
Dein Welpe ist schüchtern, da sollte man sicher dran arbeiten, ich wäre dagegen, es "auszusitzen" nach dem Motto "das gibt sich schon". Gerade wenn er sowieso ein schüchterner Typ war (unter Treppe verstecken etc.).
Auch ist Kontakt zu Welpen halt gerade wichtig, weil ältere Hunde meist nicht so viel Bock auf fremde Welpen haben. Da lernt er nicht so viel.
Viele Grüße
Silvia -
Ich hab grad nochmal mit der Züchterin gesprochen und sie hat gesagt, dass er noch keine schlechten Erfahrungen mit anderen Hunden gemacht hat.
Das mit dem vorbeilaufenden Riesenschnauzer war, bevor er überhaupt geboren wurde.
Kann es das Problem sein, dass er einfach relativ isoliert von anderen Hunden und nur in ''seinem'' Rudel lebte und seine Eltern unerwünschten Besuch verbellt haben? Als ich das erstemal an dem Tor der Züchterin vorbeilief wurde ich erstmal mit bösem Gebelle empfangen (möglicherweise, weil sie durchs Tor nichts sehen konnten), als sie dann das Tor aufmachte, (wie schon oben geschrieben) waren sie die liebsten Hunde überhaupt und haben mit dem Schwanz gewedelt.
Die Eltern von meinem Joker, sind auch nicht auffällig zu fremden Hunden, er scheint sich dieses Verhalten also nicht geerbt oder angewöhnt haben. (Es sei denn natürlich, weil sie erstmal auf alles gebellt haben).
Kann es einfach sein, dass er einfach gegenüber allem, was nicht zu seinem Rudel gehört (fremde Leute und Hunde) erstmal ängstlich und misstrauisch gegenüber ist? Das würde auch erklären, warum er mit seinen Geschwistern gespielt hat und sogar fast schon Dominanz-Ansätze entwickelt hat und auch unsere (fauchende und schlagende) Katze in sein Herz geschlossen hat.Ich glaube, das zu wissen, ist erstmal das wichtigste, damit ich weiß, wie ich mich verhalten soll, wenn er anderen Hunde verbellen will
Edit:
Hallo,
Schade, dass keiner mehr geantwortet hat, denn ich bin so langsam echt am verzweifeln. Ich hab einfach keine Lust, während des Spazierengehens die ganze Zeit mit Gedanken machen zu müssen, ob ich eine direkte Konfrontation mit anderen Hunden eingehe, wie ich mich verhalte, wie ich am besten dem Besitzer des anderen Hundes mein Problem erkläre...etc....
Es hat sich eigentlich auch überhaupt nichts gebessert, wobei es aber auch auf den anderen Hund ankommt: Treffen wir z.B. einen Berner Sennenhund, der ohne Leine schwanzwedelnd auf meinen Joker zuläuft, fängt dieser sofort wie verrückt das Bellen und knurren an, und versucht mit ganzer Kraft den anderen zu beißen/zwicken.
Wenn wir den Cocker Spaniel meiner Nachbarin treffen, hat er hat sichtbar Angst, bellt bzw. schnappt aber nicht. Auch wenn ein größerer Hund an ihm einfach vorbeiläuft ohne ihn zu beachten, macht er nichts weiter, nur will er diesen dann von hinten (von vorne traut er sich warscheinlich nicht) beschnüffeln.
Außerdem gibts auch Probleme mit Menschen: Er versucht immer, die anzuspringen, bellt oder knurrt aber erst, wenn er angesprochen oder dirket angeschaut wird. Aus welcher Absicht er das macht, ist mir deswegen völlig unklar. Auch Autos will er hinterherjagen, das macht er aber definitv aus Spaß/Freude.
Am letzten Montag waren wir wieder beim Welpentreffen. Nachdem er sich ziemlich böse aufgeführt hatte, am Anfang, hat er dann sogar nach einiger Zeit, mit ein paar anderen Hunden gespielt.
Außerdem haben wir schon vor 2 Wochen mal den Berner Sennenhund meiner Tante besucht. Nachdem mein Joker einige Minuten eine gründliche Beschnüffelung über sich hat ergehen lassen, was ihm überhaupt nicht gefallen hat (Zähnefletschen, er hat sich aber nicht getraut, zu schnappen, da ich einige Meter entfernt war), wollte er sogar später mit ihm spielen. Nur leider ist der Berner eben immerhin 10 Jahre alt und wollte sich nicht auf ein Spiel einlassen.
Wie ich ja schon sagte, waren die Eltern meines Hundes überhaupt nicht so, d.h. keine Spur von Ängstlichkeit/Aggressivität.
Allerdings lebt bei der Züchterin auch ein anderer Hund, ein zugelaufener Mischling (oder aus dem Tierheim), der extrem ängstlich war, immer zurückgewichen ist und auch beißt.
Es könnte also sein, dass mein Joker dieses Verhalten von dieser anderen Hündin erlernt hat, anders kann ichs mir nicht erklären -
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