hündinnen beißen sich ernsthaft draussen und in der wohnung

  • Ich habe seit 1 Monat den Hund von meinem Opa bei mir. Sie ist ein schwarzer Labrador, und hört auf den Namen Chanin.

    Da mein Opa leider tötlich verunglückt ist, möchte ich sie gern behalten und nicht ins Tierheim bringen.

    Mein Problem bezieht sich auf die Tatsache, dass sich meine Hündin Lena, nicht mit Chanin versteht. Beide sind Labradore und 4 Jahre alt.

    Chanin tut alles um Lena vom Fressen, vom Hauseingang, und vom kleinen Teich wegzuhalten. Das bedeutet, wenn ich ihnen etwas zum Fressen gebe, muss ich immer zuerst Chanin etwas geben, sonst kommt es zur Beisserei.

    Standard ist es seit ein paar Tagen, dass vor dem Fressen geerell gebissen wird. Ich habe sie dann immer auseinander getrieben. Da schon blutige Verletzungen entstanden sind, weiß ich nicht mehr weiter. Mach ich etwas falsch, wenn ich Lena(mein Hund) immer zuerst streichel und ihr zuerst Futter geben möchte, da sie das Recht des ersten Hundes hat. Oder sollte ich besser Chanin das Recht gewähren, weil ich glaube sie ist der stärkere Hund.

    Wenn jemand Rat weiß, bitte schreibt ihn mir.

    Vielen Dank im voraus.

  • Kitti
    Hündinen sind nicht immer ohne und hier sollte so schnell wie möglich gehandelt werden.

    Der einzige der erstmal Rechte hat bist du. Du sagst wie es läuft, wann es läuft. Du entscheidest wer wann gestreichelt wird, gefüttert wird usw..

    Beiden Recht kannst du es nicht machen. Besonders weil sie erstmal ihre Stellungen in der neuen Gemeinschaft finden müssen. Und im Moment bestimmt Chanin wie es läuft.

    Überlege dir wie du es möchtest und setzte dich durch (ruhig, souverän) ohne einen von den Hunden zu bevorzugen.

    Aber Hilfe vor Ort ist bei dir sicherlich dringend notwendig.

  • Zitat


    und würde ich nicht dazwischen gehen glaube ich würde dir große die kleine tot beißen ( war wirklich heftig)

    Da ich Hündinnen, die sich ernsthaft nach kurzer Zeit nicht leiden mochten im eigenen Haushalt schon erlebt habe, Deine 2 Jahre und 7 Monate alt sind, also auch nicht gerade in dem Alter, wo sie nur einfach sind, würde ich die beiden für immer trennen.

    Denn im Gegensatz zu Rüden oder ein gemischtschlechtlichtles Paar, habe ich die Erfahrung gemacht, dass Hündinnen es wirklich richtig ernst meinen und man sich und sie nur unnötig stresst, wenn man es doch irgendwie hinkriegen will.

  • Vielen Dank, für die Antworten.

    Weil ich schonmal einen Hund halbverhungert im Wald in Pritzerbe gefunden habe. Das war ein Jack Russel. Und sich meine mit Ihr nach einiger Zeit gut verstanden hat, glaube ich das es mit dem Hund auch gehen kann.

    Naja, den Jack Russel hab ich jetzt bei meiner Schwester, sie muss aber bald wieder weg. Sie arbeitet im Ausland.
    Da haben wir probiert ob Chanin diesen akzeptiert, das tut sie. Sehr sogar. Die kleine liegt jetzt schon an ihren Bauch gekuschelt.
    Dann ist Chanin also auch kein Hund der andere nicht akzeptiert.

    Dennoch war das heute abend beim Futter geben wieder so, dass die beiden großen sich angegifftet haben.

    Wo findet man in Brandenburg oder Potsdam einen Trainer? Und sagt einem ein Trainer auch, wann es sich überhaupt nicht lohnt.

  • Zitat

    Und sagt einem ein Trainer auch, wann es sich überhaupt nicht lohnt.


    tja, das kommt dann wohl auf den Trainer an. Ein guter Trainer sollte schon sehen ob es eine Möglichkeit gibt aber auch offen und ehrlich abraten, wenn notwendig.

  • Danke Terry.

    Kann es nicht sein, dass die beiden nur noch nicht genug zeit hatten. Denn ich kann mich von beiden nicht Trennen, sie schauen so lieb.

    Ich habe schon von Problemen zwischen 2 Hündinnen gehört, und möchte halt nicht irgendwann, wenn ich wieder zu Hause bin einen verwundet sehen.
    Davor hab ich die meiste Angst.

  • wir hatten auch schon mal ein schäferhundpaar, dass sich anfangs recht gut verstanden hat und dann hat die neuhündin immer angefangen mit der beiserei. aber nicht erst gestänkert und dann gings los, sondern sofort im rüden (der um einiges größer und stärker war) festgebissen.

    leider hat sich das nicht gegeben und wir hatten sie dann getrennt gehalten, was ging, da der rüde recht alt war und am liebsten drinnen gechlafen hat und die hündin war bei mir. war ein paar jahre stress, aber wir wollten keinen abgeben.

    aber das war ein beispiel dafür, dass es wirklich hunde gibt, wo es null geht.

    drück dir die daumen, dass es bei deinen kein dauerzustand wird!

  • ist schon recht lange her, aber soweit ich das noch in erinnerung habe, haben sie anfangs zusammen gespielt und es gab keine anzeichen von raufereien.

    aber meine hündin war eh anderen hunden sehr agressiv. sie hat immer sofort zugebissen ohne an dem anderen hund zu schnüffeln, wenn uns einer zu nahe kam. vielleicht hatte sie nen kleinen knall durch die fast 3 jahre zwinger.

    nur unsere dackel, die hat sie akzeptiert.

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