Kohlenhydrate ausreichend?
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Hallo Ihr!
Letzte Woche habe ich mich mit einer Frau über BARF unterhalten. Ich erzählte ihr, dass ich getreidefrei füttere. Da sagte sie, dass das doch fatal sei, da der Hund zu wenig Kohlenhydrate zu sich nehmen würde. Ihre Hunde bekämen 1x in der Woche sogar eine ganze Schüssel gefüllt mit Nudeln, da die Hunde an diesem Tag mehrere Stunden in der Hundeschule waren. Und da Kohlenhydrate als Energielieferanten unheimlich wichtig seien, würde ich meinen Hund mangelernähren.
Ich habe mir noch mal genau meine BARF-Bücher durchgelesen, konnte aber nichts über Kohlenhydrate finden.
Reichen die K. wirklich aus, die in der Gemüse- bzw. Obstpampe enthalten sind? Bin total verunsichert!
Kann mir jemand gute Argumente zu diesem Thema nennen?LG Susanne
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Hi,
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Obst und Gemüse bestehen aus KH!
Es gibt
Einfachzucker oder Monosaccharide, z. B. Fruchtzucker oder Traubenzucker (-> wie die Namen schon sagen in Früchten enthalten und das nicht zu wenig... Fruchtzucker schmeckt süß, das meiste Obst ebenfalls... da kann man sich vorstellen wie viel Fruchtzucker drin ist^^)
Zweifachzucker oder Disaccharide, z. B. Malz-, Milch- oder Haushaltszucker (-> Ja, auch Milchprodukte, selbst ungesüßt, enthalten Kohlenhydrate)
Vielfachzucker oder Polysaccaride, z. B. pflanzliche und tierische Stärke (-> Hauptsächlich ist Stärke in Kartoffeln und Getreideprodukten, das stimmt, aber Gemüse hat dafür Callulose, welche auch ein Polysacharid ist, also ein Kohlenhydrat.)
Also Gemüse und Obst liefern ausreichend Kohlenhydrate um den Bedarf zu decken!
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Frage doch deine Freundi, ob sie Wölfe gesehen hat, die Kornferlder plündern
Hunde brauchen keine zusätzlichen KH, weil sie die einfach nicht aufschließen können, ihnen fehlen da schlichweg die Enzyme(Amylase)
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Zitat
Im Gegensatz zu Pflanzenfressern hat der Hund keine Verdauungsenzyme im Speichel und produziert vergleichsweise sehr wenig Speichel. Hundespeichel ist sehr zähflüssig und dient als Gleitmittel für die Nahrung, die beim Fleischfresser meist aus größeren Brocken besteht.
Der Magen des Hundes ist im Vergleich zu Pflanzenfressern sehr groß: achtmal so groß wie ein Pferdemagen, in Relation zum Körpergewicht. Die Magensäure des Hundes enthält anteilig zehnmal mehr Salzsäure als die des Menschen und hat, mit Nahrung im Magen, einen pH-Wert von unter 1 (Mensch: pH-Wert 4 bis 5). Die Produktion der Verdauungssäfte erfolgt beim Hund durch den Schlüsselreiz Fleisch.
Der Darm des Hundes ist sehr kurz im Vergleich zum Darm des Pflanzenfressers. Die vollständige Verdauung von Fleisch und Knochen dauert beim Hund maximal 24 Stunden; Pflanzenfresser brauchen für die Verdauung vier bis fünf Tage.
All diese Fakten sprechen eindeutig dafür, dass der Hund ein Fleischfresser ist und eine auf Getreide basierende Ernährung grundsätzlich falsch ist für diese Spezies.
Quelle: http://www.barfers.de/barfstart/barf.html
Ich hab anfangs auch mit Getreide gefüttert... meine Mutter füttert ab und zu Getreide mit... bis ich dann durch diesen Artikel darauf gekommen bin, das mal ein wenig zu googlen^^
Muss jeder selber entscheiden, aber es spricht eigentlich genug dagegen.
Gemüse/Obst/Milchprodukte reichen aus.
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