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unkompetenter Tierschutzverein!!!

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    Hallo,
    es wird ja unter euch einige geben, die ihren Hund vom Tierschutz haben.
    Ich habe vor zwei Jahren meine jetzt 2,5 Jahre alte Hündin Emma aus dem Tierheim geholt.
    Sie wurde mir dort als Labradormischling vorgestellt, die "natürlich" nur lieb ist und ein perfekter Familienhund wäre. Da ich mich auf Anhieb unsterblich in sie verguckt habe, habe ich sie natürlich auch genommen.
    Als erstes stellte sich für mich heraus, das sie unmöglich ein Labradormischling sein kann. Sie zeigt sehr starkes Hüteverhalten in Verbindung mit einem ausgeprägtem Schutztrieb, vor allem bei Dunkelheit und eine generelle Abneigung bzw. Unsicherheit in fremden Situationenund bei fremden Menschen. Also eher Herdenschutzhundverhalten. Nach entsprechender Rechereche im Internet und in entsprechender Fachliteratur in Verbindung mit ihrem Aussehen und der Information das sie vo Mallorca stammt war mir klar das es sich bei ihr nur um einen Perro de Pastor Mallorquin (entweder reinrassig oder Mischling) handeln kann.
    Das war also die erste Falschinformation des Tierheims - Labradormischling!!!
    Darüber hinaus stellte sich mit der Zeit immer mehr heraus, dass sie in ihrer Welpenzeit wohl nur sehr mangelhaft sozialisiert wurde. Sie kommt grundsätzlich nur sehr schwer mit neuen Situationen klar und hat vor einigen Dingen wirklich Todesangst - das ist nicht übertrieben!!! Dazu gehören z. B. alle Dinge die über ihrem Kopf sind und evt. auch noch flattern z. B. Markisen, Sonnenschirme etc. aber auch grosse Menschenansammlungen. Es ist also unmöglich mit diesem Hund die Innenstadt zu betreten. Natürlich ist so etwas abzusehen bei einem Hund mit ungewisser Vorgeschichte aus Spanien, aber wäre das Tierheim nicht dazu verpflichtet gewesen mich darüber aufzuklären? Mit Sicherheit ist ihre Unsicherheit und Angst auch im Tierheim aufgefallen, aber ich habe das Gefühl, dass mir das verschwiegen wurde, um den Hund loszuwerden.
    Sie ist also bei weitem nicht der perfekte Familienhund als der sie angepriesen wurde.
    Um überhaupt mit ihr einigermaßen entspannt leben zu können habe ich mich an eine sehr gute Hundeschule gewandt, die auch mit dem entsprechendem Tierheim zusammenarbeitet. Nun ist es aber so, dass Einzelstunden bei einem guten Hundetrainer in denen man die entsprechenden angstauslösenden Situationen aufsucht nicht gerade billig sind - ungefär 40 Euro - besonders nicht für mich als Studenten! Der Hundetrainer hat sich dann also mit der Leitung des Tierheims in Verbindung gesetzt um nachzufragen ob die Möglichkeit bestehen würde, dass der Tierschutzverein sich evt. finanziell an dem Training beteiligt - mit dem Erhgebnis, dass gesagt wurde, alles wäre meine Schuld und es gäbe für den Tierschutzverein keine Begründung sich finanziell zu beteiligen.
    Einige Monate später wurde vom Tierschutzverein eine Nachkontrolle bei mir zuhause durchgeführt bei der ich Emmas Probleme nocheimal geschildert habe. Als "guten" Tip wurde mir geraten einfach noch etwas abzuwarten, dass würde sich mit der Zeit sicher von alleine legen - sehr kompetente Auskunft.
    Wie gesagt habe ich Emma jetzt seit fast zwei Jahren, sie ist im Moment einigermaßen stabilisiert, hat natürlich auch viele tolle Eigenschaften und ich würde sie nie wieder hergeben!
    Aber diese Wut auf das Tierheim habe ich immer noch, mir sind in Verbindung mit Hunden noch nie so unkompetente, selbstgefällige Personen untergekommen!
    Was denkt ihr darüber, habt ihr mit verschiedenen Tierschutzorganisationen ähnliche Erfahrungen gemacht, oder vielleicht ganz andere?
    Liebe Grüsse,
    Sleipnir

    Liebe Grüße,
    Björn und seine Gassimeute

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  • Hallo! Meine Erfahrungen mit Tierheimen halten sich in Grenzen, habe mich nur letztens über eine Nachricht das Tierheim hier in der Gegend betreffend sehr geärgert:
    Eine Hündin hat einen ungewollten Mix-Wurf zur Welt gebracht, etwa 10 Welpen, der Besitzer ist nun wohl aber total pleite und hat wohl nicht das Geld um die Welpen aufzuziehen. Also fragt er beim Tierschutz an, ob die die Welpen nehmen. Die möchten aber 30,00 € PRO WELPE für eine Aufnahme haben.
    Ende vom Lied war, daß man die Welpen später in einem Pappkarton erfrohren gefunden hat - so kam dann die ganze Geschichte in die Nachrichten.


    Ich find das absolut unverschämt! Klar, so ein Besitzer sollte eigentlich am Besten wohl gar keinen Hund halten dürfen und die Tierheime sind voll, aber wie kann man erwarten, daß jemand der kein Geld für Futter hat 300 € für die Welpen hinblättert? Die sollten doch froh sein, die Hunde noch lebend in die Finger zu kriegen! **kopfschüttel**

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