Wann nächstes Blutbild?
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Hallo, leider kann ich auf meinen letzten Beitrag nicht selbst antworten, den hier -> https://www.dogforum.de/ftopic48816.html
Der Bluttest ist nun 3 Monate her und das Herzröntgen 2 Monate, seitdem nun Herztabletten mit Entwässerungstabletten sowie Leberdiät (nach Barf).
Nun hab ich den TA angerufen wegen erneutem Bluttest und die meinten, das wäre noch zu früh, die Leber braucht eine Weile. Röntgen ist mir ja klar. Aber auch die Herzwerte sieht man ja im Blutbild, nur da hatten wir ja auch gesehen, das was nicht stimmt.
Wann sollte wieder das Blutbild gemacht werden, ich wollte mal sehen, ob die Werte nun besser werden.LG Petra mit Max
PS: hier die Werte von April, die damals abgeichen sind:
Nieren:
Harnstoff-N 31,1Leber:
ALT (GPT) 145,7
GLDH 10,4Herz:
CK 315
LDH 218Differential-Blutbild
Eosinophile Gr. 8
HbE 24
Eosinophile Gr absolut 660
Monocyten 7
Monocyten absolut 604 - Vor einem Moment
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Hallo,
hast du hier Wann nächstes Blutbild? schon mal geschaut ?*
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Also ich denke da kann man noch ruhig warten, die Diagnose wurde durch Röntgen gestellt, oder? Ultraschall wurde auch gemacht - oder nicht?
Wie geht es dem Hund jetzt mit den Medis?
Eine Verbesserung oder Verschlechterung ist nur durch die Blutuntersuchung mMn nicht sehr aussagekräftig.
Und zwar deshalb:
Bei der Laktatdehydrogenase (LDH) handelt es sich um ein Enzym, dass in sehr vielen Geweben (u.a. Lunge, Leber, Niere, Skelettmuskel, Herzmuskel, Knochen) vorkommt. Zu einer Erhöhung der LDH-Aktivität kommt es immer dann wenn ein entsprechendes Gewebe geschädigt ist. Da das Enzym aber in so vielen verschiedenen Geweben vorkommt, kann man nicht auf seine Herkunft rückschließen. Die Aussagekraft dieses Wertes ist deshalb sehr begrenzt.
Die Erhöhung der CK ist auch sehr moderat. (Hab jetzt zwar keine Referenzwerte, aber sag ich jetzt mal so.) Schon eine intramuskuläre Injektion sowie ein ggf. Schädigung der Skelettmuskulatur kann eine Erhöhung der CK um einige hundert IU zur Folge haben. Diagnostisch verwerten kann man erst eine massive Erhöhung des CK Wertes. Dabei handelt es sich um eine Erhöhung auf mehrere 10.000 IU, die im Zusammenhang mit schweren Muskeltraumen gefunden werden kann.
Zur genaueren Diagnose würde ich jedenfalls einen Ultraschall in Betracht ziehen - am besten in einer Klinik mit Cardiologie.
Alles Gute
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Super, danke für deine Antwort, das hilft mir erstmal weiter.
Unserem Hund geht es sehr gut, er ist eigentlich topfit, nur eben sehr schlank. Siehe meine anderen Beiträge. Die Leute reden "dumm", der ist ja immer noch so schlank. Sorry, aber ich kann ihn ja nicht mästen.
Wegen der Leberwerte hab ich noch so meine Probleme, da Leberdiät. Mit Reis, Fleisch und Gemüse lief es prima. Nudeln hab ich dann auch mal probiert, er frisst ja alles. Ich hatte aber das Gefühl, dass er sich auffallend mehr kratzte und auch jetzt Fell verlor. Nudeln sind nun gestrichen. Vielleicht allergische Reaktion auf die Inhaltsstoffe.
Ich wollte ja eigentlich getreidefrei bleiben, aber bei der Leberdiät muss man ja Kohlehydrate zufüttern, da werd ich nun bei Reis bleiben. Oder? Die Fertig-Diätmischungen Nassfutter von Hi**s oder RC wollte ich nicht geben, sind auch wahnsinnig teuer bei einem 25kg Hund.Kannst du mir sonst noch Ratschläge wegen seiner Leberwerte geben?
Nun muss ich ja noch eine Weile warten, bis ich neue Werte habe und weiter Diät füttern.
Vielleicht war es ja auch normal, da wir zum Bluttest gerade mal 4 Monate gebarft haben. Nüchtern war er auch nicht beim Test.Danke schon mal.
LG Petra mit Max
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Hallo Petra,
Bei den Leberwerten ist es ähnlich wie bei den Herzwerten.
Hast Du Referenzwerte des auswertenden Labors? Sonst kann man diese schlecht interpretieren.
Aber in der Regel sind erst signifikante Anstiege um das 2-3fache wirklich als pathologisch anzusehen.
Wurde die Leber auch geschallt?
Welche Leberschädigung wurde diagnostiziert? Es gibt ja viele Erkrankungen der Leber wie akute oder chronische Entzündungen der Leber aber auch Nekrosen, Tumore oder Zirrhosen aber auch bei Magen- u. Darmerkrankungen oder bei Herzinsuffizienz kann der ALT ansteigen.
Das gleiche ist bei der GLDH, auch da erscheint mir der Wert jetzt nicht besonders hoch bzw. aussagekräftig.
Ich bin fast versucht zu sagen dass die Werte wegen der Herzerkrankung leicht erhöht waren, zumal er ja keine „Lebersymptome“ zeigt oder gezeigt hat.
Aber natürlich müssen diese Werte auch beachtet und beobachtet werden.
Wegen der Leberdiät bzw. der Kohlehydrate würde ich vllt. mal Kartoffel und Vollkornweizenflocken versuchen und die eher ursprünglichen Getreidesorten wie Hirse, Amarath, Dinkel u. Buchweizen ggf. in Flockenform oder gut gekocht.
Hier noch zwei Links zur Leberdiät:http://www.tierklinik.de/medizin.00263#fuetterung
http://www.barfers.de/leberdiaet.html
Liebe Grüße
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Hallo Ihr Lieben,
zunächst nochmal Herz wurde nur geröntgt, nicht geschallt, aber eindeutig vergrößert, also Herzmuskelerkrankung.
Zur Leber: nur der Bluttest zuvor
Referenzwerte:
ALT (GPT) 145,7 -> normal 5-125
GLDH 10,4 -> normal <9
Harnstoff: 31,1 -> normal 10-25Die Leber wurde nicht weiter untersucht bisher, lediglich gleich die Leberdiät angeordnet, die mache ich nun seit Ende April. Hab schon mehrfach nach einem erneuten Bluttest gefragt, aber wäre noch nicht nötig. Von daher weiß ich immer noch nicht, ob er eine Lebererkrankung hat oder nicht. Leberdiät gebe ich nach der Empfehlung von der Seite barfers. de. Das mit den Nudeln hatte ich woanders gelesen, scheint mein Hund nicht zu vertragen. Ich weiß nun auch nicht, ob ich nun noch zusätzliche Leber-Nahrungsergänzungsmittel geben muss oder nicht. Hatte ich anfänglich 1 Monat als Kur gegeben und dann nicht weiter.
Der TA empfahl mir natürlich die Fertigdiät von Hi**ls oder RC.Ich denke auch, dass es von den erhöhten Herzwerten kommt. Habe aber nun keine Vergleichswerte, seitdem er die Herzmedis nimmt. Ist alles bissel blöd. Der Arzt an sich ist sehr erfahren, aber eben Kleintierpraxis auf dem Dorf.
Da ich nun auch eine OP-Versicherung bei der Uelzener überlege, habe ich dort die Herzerkrankung angegeben, die wollen nun einen Arztbericht. Ist klar, wird ja dann ausgeschlossen. Nun weiß ich auch hier nicht, hat der Hund was mit der Leber oder nicht. Wäre blöd, wenn der TA das dann mit als Erkrankung angibt. Also ich werd echt noch blöd, weiß echt nicht so recht weiter. :kopfwand:
Lediglich, dass mein Hund Herzmedis braucht, ist sonnenklar.
LG Petra mit Max
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Hallo Petra,
drei Monate nach Beginn der Tabletteneinnahme muss sich doch an den Werten schon was getan haben. Du hast ja schließlich auch eine Verbesserung bemerkt.
Also uns hat die TÄin geraten nach 8 Wochen nochmal das Blut untersuchen zu lassen. Das ist dann Anfang August wieder.
Sie frisst jetzt wieder sehr gut, aber die Muschi ist am an- und abschwillen im 14 Tage-Rythmus.
Der Ultraschall der Leber war bei uns o.k. Die TÄin ist der Meinung, dass Shiva vielleicht was giftiges gefressen hatte, oder der gestörte Hormonhaushalt die Leberwerte in die Höhe schrauben würde.
Es geht ihr im Moment etwas besser. Das Gejammere ist viiiel besser und gefressen wird im Moment auch gut.
Wir sind jetzt so verblieben, dass wir die nächste Läufigkeit abwarten und dann das Ganze nochmal neu checken.
Der Östradiolwert zeigt auch eine momentane Läufigkeit an, obwohl sie ja gar nicht läufig ist.
Also hier stimmt einiges nicht.Manchmal gackert mich das Ganze auch total an. Du weißt und spürst ja das mit dem Hund was nicht stimmt, aber keiner kann Dir so genau was sagen. Die erhöhten Leberwerte können die Hormone in die Höhe treiben, und umgekehrt....oder was falsches gefressen. Abwarten bis die Hormone zur Ruhe kommen, oder kastrieren lassen und dann schauen.....!!! Das ist alles etwas unbefriedigend. Aber ich will jetzt nix über den Zaun brechen und werde abwarten. Im Moment geht es ihr ja relativ gut (habe ich so das Gefühl) bis auf das, dass die Rüden schon wieder reihenweise am Hintern kleben. Schließlich will ich auch nix überstürzen.
Trotzdem werde ich Anfang August das Blut nochmal checken lassen, um zu sehen, ob sich hier was getan hat. Ne Zeit nach der nächsten Läufigkeit werden wir das Ganze Programm nochmal durchlaufen. Weil dann ändern sich die Werte wahrscheinlich (bzw. hoffentlich) nochmal.
Ich werde auf jeden Fall die Herzkrankheit (wie es bei Euch ist) im Auge behalten. Das Herz wurde zwar abgehört, aber beim Ultraschall wurde nur Gebärmutter, Eierstöcke und Leber gemacht. War das schon ein Kampf Shiva so lange ruhig zu halten. -
Ich wollt mich mal wieder melden.
Der letzte Stand ist, dass der TA zur jährlichen Kontrolle ca. Dezember erneut die Werte prüfen will und ggf. auch erneut Herzröntgen. Solange beide Medis (Herz Vasotop und Entwässerung Dimazon). Letztens hat mein Hund eingepullert, obwohl jemand von uns da war.
Nun weiß ich nicht. Ist das gut solange zu warten? Außer Herzröntgen, Blutbild haben wir ja nichts weiter an Untersuchungen gemacht.
Was kann man denn im Herzultraschall sehen? Wie sag ich es meinem Tierarzt, dass ICH das machen lassen will?
Vielleicht hat er auch gar kein US-Gerät?! Dann müsste ich woanders hin, habe aber die Röntgenbilder nicht. Wie sollte ich vorgehen??Liebe Grüße
Petra mit Max -
Meine Hündin ist seit ca. 3 Jahren leberkrank und bekommt die Leberdiät von Vet-Concept, die sie sehr gut verträgt. Ich muss bei ihr dazu auch noch einige Futterallergien berücksichtigen.
Anouk´s Werte waren am schlimmsten mit den Werten 211+.
Lt. meinem TA liegen die Normalwerte zwischen 10 und 100 und können schwanken, da die Leber ein Stoffwechselorgan ist. Mit diesen Werten ging es ihr so schlecht, dass sie nur gelbe Galle gebrochen hat und auch keinen Schluck (!) Wasser bei sich halten konnte.Anouk bekommt das pflanzliche Medikament "Hepato Aid", "Hepadure" als Beifutter mit Mariendistel und von MasterDogs "Zink-pro" für die Zellregeneration. Ihre Werte liegen jetzt bei 88 - also völlig im Normalbereich. Allerdings waren sie auch schon mal niedriger - aber auch schon höher.
Das Blutbild liess ich alle 6 Wochen machen, als es ihr so schlecht ging, dann alle 2 Monate. Bei den wennauch geringen Zeiträumen fühle ich mich einfach sicherer, da es doch oft schwankt.
Mglw. kommt eine Schilddrüsenunterfunktion hinzu, welches sich demnächst durch einen Test herausfinden lässt und hoffentlich nicht bestätigt.
Altersbedingt hat sie geringe Herzveränderungen, wofür wir einen Termin in einer Tierklinik für ein Herzultraschall vereinbart haben. Wäre es sinnvoll, auch ein Ultraschall für die Leber machen zu lassen? -
Bei uns wurde gleich am Anfang, als diese hohen Werte festgestellt wurden, ein Ultraschall von der Leber gemacht, damit die Ärztin und der Arzt (ein Ehepaar) sehen konnten, ob die Leber auffällig ist. Bei uns war die Leberform, Gewebe usw alles in Ordnung. Deshalb ist die Ärztin von einer Vergiftung ausgegangen.
Was sich jetzt auch bestätigt hat, denn unser letzter Wert (vor 2 Wochen) war vollkommen in Ordnung.
Mein Arzt/Ärztin haben - Gott sei Dank - die Geräte selber in der Praxis. Die sind nicht beleidigt, wenn ich von mir aus sage, dass ich soetwas machen lassen will - das ist schließlich ihr Geld was sie da verdienen.Bei meiner Freundin der TA (ein etwas älterer Herr) sagte, dass er keine solchen Geräte hat, weil er die auch nicht fachmännisch bedienen könne, aber er hat sie dann an einen Kollegen verwiesen, bei dem sie das machen lassen konnte, selber mit dem abrechnen durfte und das Ergebnis mit zu ihrem TA nehmen konnte. Fand ich klasse! Guter TA!
Wenn Du unbedingt selber was machen lassen willst, sag ihm das einfach. Entweder er ist Dir behilflich (wie bei meiner Freundin) oder er verliert Dich und Hundi als Patienten sowieso. Das wird er sich zweimal überlegen. Schließlich bist Du eine 'sichere' Einnahmequelle. Dein Hund ist schließlich krank und BRAUCHT regelmäßige Untersuchungen!!! Ich bin der Meinung, dass Du hier mit Ehrlichkeit am weitesten kommst.
Alles Gute und liebe Grüße
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