Clickern....Ein Muss????
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Also meine süße ist ja jetzt fast 12 Wochen...
Hab sie seit der 8 Woche und sie beherrcht Kommandos wie
Sitz, Platz, Pfötchen, Komm, Bleib, Ab, Nein, Pfui ...Die klappen je nach Standort und Aufmüpfigkeit sehr gut bis gar nicht....

Naja ich bin ja sehr bemüht ihr immer mehr beizubringen
macht ja Spaß ne...Auf jedenfall komm ich egal wo, immer auf's Thema clickern....
Ist das wenn man mit seinem Hund etwas erreichen will ein Muss oder eher sind Sprachkommandos ausreichend????
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Frei mich über eure Erfahrungen...Meinungen usw.... - Vor einem Moment
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Hi,
Interessiert dich dieses Thema ? Dann schau doch mal hier *.
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Müssen tust Du gar nichts. Clickern vereinfacht die Sache nur, meiner Meinung nach. Dem Hund wird einfach punktgenau gesagt "das war richtig" und somit fällt es dem Hund leichter, gewisse Dinge (schneller) zu verstehen. Trotzdem kannst du ohne Clicker arbeiten. Meine kennen den nur bei Tricks und bei Hundebegnungen. Die UO wurde ohne Clicker aufgebaut und klappt.
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ich stimme Kathrin voll und ganz zu. Du MUSST gar nichts.
Und man MUSS ihn auch nicht für alles benutzen.Aber: nicht nur das mit dem Clicker Punktgenau bestätigt wird und es ihm so hilft, nein man gibt dem hund auch noch die Möglichkeit und das eigene Tempo etwas von grund auf zu BEGREIFEN.
Beim Clickern hat der Hund die Möglichkeit eben durchzusteigen WAS du da gerade von ihm willst.
Er lernt also nicht nur einen Bewegungsablauf "auswendig" den er abspult sondern man baut beim Clickern die Übung von unten auf. Mit dem Hund gemeinsam. So hat der Hund beim Clickern die Zeit zu verstehen WAS da gerade von ihm verlangt wird bzw. zu checken "AHHH genau das will Frauchen also von mir!" Was man auch genau merkt wenn es beim Hund Sprichwörtlich "click" gemacht hat. Und dann kann man einen schritt weiter gehen.
Die Übung sitzt also fester, tiefer und grundsätzlicher, weil er den Aufbau mitbekommen und mitgelernt hat.
Anstatt ohne Sinn für den Hund z.B. in eine Richtung gedrückt zu werden weil er sich in die Grundstellung stellen und dann setzen soll.
Und einfach nur lernt: Da soll ich hin, muss neben dem Bein sitzen.
Er bekommt also quasi nur gezeigt wo er sich wann (Signal) hinstellen soll.
Und mit dem Clicker kann er selbst begreifen wann er wo hin soll.Eines ist oberflächlicher das andere Tiefgründiger und mehr auf das lerntempo des Hundes zugeschnitten. Zudem extrem POSITIV und Emotional - was dem Lernen eines Individuums entspricht.
Man sieht, ich bin Clicker begeistert *gg*
Ich clickere eigentlich alles mal.
Neues, Tricks, Altes, Distanzübungen, einfach nur so, Shapen, etc.pp.
Aber nicht immer und ständig und durchgängig, eben nur Phasenweise.Im Clickerunterforum, unter spass-mit-hund.de oder clicker.de, in Büchern oder Videos kannst du dich mal einlesen.
Nina
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Nina, ich find den Clicker auch toll, keine Frage. Aber ich kann doch auch ohne Clicker auf das Tempo meines Hundes eingehen!?

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Zitat
Ist das wenn man mit seinem Hund etwas erreichen will ein Muss oder eher sind Sprachkommandos ausreichend????
Um evtl Missverständnisse auszuräumen: Die Befehle musst Du auch beim Clickern geben.
Der Clicker ersetzt nicht die Kommandos!Sondern er wird als Zwischenschalter zwischen Handlung und Belohnung eingesetzt. Man "markiert" das gewünschte Verhalten mit dem Klick, das ein Versprechen auf eine Belohnung darstellt. Somit versteht der Hund ganz schnell, welches Verhalten wir von ihm wünschen.
Für mich ist der Clicker eigentlich nur ein Ausgleich für meine menschlichen Defizite.
Denn mit der Stimme kann ich nie so akkurat und genau loben wie mit dem konditionierten Klick.Man kann aber natürlich auch ohne Clicker trainieren, und einen anderen "Marker" (zB ein Schnalzen, "Fein" etc) einsetzen.

LG, Caro
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Hi,
erstmal: Müssen musst du gar nix
Nur dem Hund eine liebevolle aber konsequente Erziehung angedeihen lassen. Ob nun mit Clicker oder ohne mag jedem selbst überlassen sein.Ich hab vor ca. ner Woche nen Clicker gekauft, Hund mag´s gar nicht. Er rennt weg vor dem Teil, jetzt haben wir es so gemacht ihn beim Gassi daran zu gewöhnen bzw mal im Garten einfahc ohne Grund und ohne drauf einzugehen zu Clicken. Gleiches Ergebnis, Hund rennt weg.
Da bin ich so schneller und find´s somit auch einfacher, dem Hund SITZ KOMM usw ohne Clicker beizubringen. Falls in der HuSchu mit Clicker trainiert wird, können wir das Ganze ja dort von Grund auf gemeinsam lernen und dann sehen, ob es mit Clicker vielleicht nicht doch noch klappt.
Alles in Allem kommts meiner Meinung nach darauf an: Mag der Hund das mit dem Clicker, versteht er es, verstehen wir als Besitzer es und können dem Hund so leichter was vermitteln. Wenn ja, dann ist Clicker sicher gut. Wenn Nein, übt man besser ohne Clicker.
LG
Carina
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Hm? Ne das meinte ich nicht.
Klar kann man auch langsam dem Hund was beibringen. Aber bei dem Clicker ist eben die Möglichkeit gegeben durch das Punktgenaue bestätigen das er SELBST dahinter kommt.
Wenn man nämlich richtig chaped KANN mann ja erst weiter machen wenn der Hund es geschnallt hat
Das ist beim Normtraining meistens eben nicht drin.
Wenn ich so einfach mal wieder rumbeobachte und mir anschaue wie Teams so trainieren krieg ich teilweise die Kriese.
Und das auch auf Hundeplätzen und Huschus.
Nicht das die schlechter sind, oder doof oder so, darum gehts nicht.Sie sind in der Regel zu schnell und zu ungeduldig.
Und wenn man mal ganz EHRLICH zu sich ist, wie oft drückt oder schiebt man den Hund "mal eben" in die richtige Position?
Wie schnell passiert es das man den Poppes runterdrückt? Wie schnell sind die leutchen so mit der Leckerlihand, drehen, buchsieren und locken den Hund an eine Stelle wo er gerade hinsoll.
Das ungute ist: er wird an die Stelle gelockt/gebracht (wie auch immer) und hat nicht die Chance SELBST an die Stelle zu gehen weil er BEGRIFFEN hat das gewollt ist, das er genau an DIESE Stelle gehen soll!
Und auch noch Positiv ist ohne drücken, schieben, locken, ganz von selbst.Also hat er die Chance gehabt das es click gemacht hat und er begriffen hat, "ahh da soll ich also hin". "Das LOHNT sich dort, also geh ich gelich mal dahin". Und mit Try and Error probiert ers aus..er lernt selbstständig.
Wird dazu angehalten SELBSTständig etwas anzubieten und etwas zu tun.Das wollen aber viele leute gar nicht, das der Hund selbstständig denkt... aber durch ihre Art und weise soll er trotzdem selbstständig denken und wissen das er z.B. den BALL vom Tisch nehmen darf, aber das Butterbrot mit Leberwurscht des NICHT!

Hm ich hoffe es wurde etwas deutlicher wie ich das meine.
Nina
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Alles klar...Das ist ja mal interessant zu hören...
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Dann werd ich das wohl auch mal ausprobieren und einfach mal gucken, was meine süße davon hält...^.^
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