Beim spielen mit einem Hund geht er plötzlich ins Unterholz.
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Hallo liebe Forengemeinde,
seitdem Mickie vor gut 6 Monaten das Jagen für dich entdeckt hatte, haben wir ihm und uns die Schleppleine verordnet. Dies klappt bis heute gut und er hört auch. Wenn er eine Kaninchen entdeckt, kann ich ihn mit dem Kommando "Warte" dazu bewegen trotz Gegenwart des Kaninchens auf mich zu warten (natürlich an der Schleppe!).
Mickie hat sehr viel Freude am Spiel mit anderen Hunden und ist gut sozialisiert. Wenn es die Umgebung zulässt, mache ich ihn von der Schleppe los, damit die Hunde spielen können.
Heute ist es nun zum dritten Mal passiert, dass er urplötzlich mitten im Spiel, die Hunde spielten nachlaufen, ohne Ankündigung im vollen Lauf die Richtung wechselt und im Unterholz verschwindet. Er hat ca. 10 Minuten benötigt, bis er wieder da war. Das kann ich nicht weiter hinnehmen, da ich nicht will, dass er sich verletzt oder aber irgendwann doch eine kleine Ente etc. fängt.
Alle Tiertrainer, Hundeschulen etc. sagen immer wieder wir sollen uns so interessant wie möglich machen. Dies funktioniert leider gar nicht. Mickie hat ein Spielzeug, welches nur beim Spazieren gehen benutzt wird, er mag dieses sehr. Beim Spaziergang läuft er höchstens einmal hinterher und lässt es dann liegen. Wenn nicht einmal das Spielen mit einen gleichaltrigen Hund reicht, ihn von seinen Ausflügen abzulenken, wie soll ich da eine Chance haben?
Die Trainerin in der Hundeschule sagt, dass Mickie wohl zu den 5% der jagenden Hunde zählt, die Ihren Kopf komplett "ausschalten" und sich nur auf das "Jagen" konzentrieren.Es macht mich einfach traurig, da er sehr gerne frei spielt. Natürlich lasse ich ihn auch an der Schleppe mit anderen Hunden toben, wer dies jedoch selbst kennt weiß wie stressig und nervig es ist, nicht nur für den Menschen.
Die einzige Möglichkeit die ich sehe ist, Mickie das kontrollierte Jagen zu lehren, so dass ich dieses kontrollieren kann. Dies kommt einer Jagdausbildung wohl näher als einer "normalen" Hundeerziehung. Gibt es eine Chance dies selbst durchzuführen, wie würdet Ihr beginnen?
Danke für Eure Antworten.
Mark
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26. Juni 2008 um 10:46
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Beim spielen mit einem Hund geht er plötzlich ins Unterholz. - Vor einem Moment
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Hallo Mark,
ach ja die Schleppe, ich liebe sie.
Bei mir kam bzw. ist sie im Einsatz um Einstein vom anspringen fremder Menschen abzuhalten. Also in erster Linie.
Nach 3 Fehlschlägen hintereinander, ich hatte Einstein auch von der SL abgemacht, habe ich beschlossen, die Schlepp bleibt dran und spielen im Wald geht dann halt nur eingeschränkt und ganz kurz. Dies war Ende Januar/Mitte Febr..
Das habe ich konsequent durchgehalten. Heute brauche ich die Schlepp zur Unterstützung noch 10 %.
Dies Fehlschläge für dich sind Erfolgserlebnisse für deinen Hund.LG Conny mit Einstein
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Ich würde es mit Hilfe eines Sprühhalsbandes versuchen, damit er zum einen das plötzliche jagen gehen negativ verbindet und zum anderen direkt mal merkt das du auch auf Entfernung Einfluß auf ihn ausüben kannst.
Also Kommando "Warte", wenn keine Reaktion vom Hund sprühen, reagiert er dann und wartet rufst du ihn zu dir und lobst ihn ganz toll ( denn ich befürchte mal wenn er da wartet wo er gerade ist und du ihn dann lobst rennt er direkt mal weiter).
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Zitat
Dies Fehlschläge für dich sind Erfolgserlebnisse für deinen Hund.LG Conny mit Einstein
Genau dessen bin ich mir bewusst, daher kann nur eine Konsequenz geben und ich werde die Schleppe auch nicht zum spielen abmachen.
Einen Hintergrund hatte ich noch vergessen, eine gute Freundin ist Tier Heilpraktikerin. Sie kennt Mickie sehr gut und hat auf ihn abgestimmte Bachblüten verabreicht (einmalig). Sie sagte, dass sofern Sie die richtige Wahl aus ca. 3.000 Möglichkeiten getroffen hat, dies eine Änderung des Verhaltens bedeuten könne und er sich mehr auf uns fokussiert. Die nächsten 14 Tage sollten wir auf Veränderungen achten.
Ich persönlich glaube nicht so sehr daran, meinen Frau jedoch, da es keine Nebenwirkungen gibt haben wir zugestimmt. Darum habe ich ihn auch nicht beim ersten Mal direkt wieder an die Schleppe genommen.....
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Freut mich, dass wir da die gleiche Meinung haben.
Sicherlich es dauert, aber was sind die paar Monate im Gegensatz zu vielen Jahren Mensch - Hund - Beziehung die in Freundschaft und Harmonie abläuft.
Zu den Bachblüten kann ich dir leider gar nicht's sagen. Aber ich weiss, dass der Glaube Berge versetzen kann
.LG Conny mit Einstein
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Hat den keiner ähnliche Erfahrungen gemacht? Wie löst Ihr es, wenn sich der Hund weder mit Spielzeugs, Leckerlies oder irgendetwas anderes ablenken lässt bzw. wenn das einzige was er will das Durchforsten des Unterholzes ist?
Bisher bin ich hin und wieder mit ihm ins Unterholz gegangen, habe ihn dann an der Leine versucht zu leiten, das heißt er schaltet dann in seinen Jagdmodus und reagiert schon auf sehr leise Kommandos. Ziel dieser Übungen sollte sein, dass wir zum einem gemeinsam "jagen" und er sich nach mir und meinen Kommandos richtet. Er befolgt diese auch, es sind im wesentlichen: Warte, Sitz, Down, Weiter, Such. Belohnt wird er verbal sowie damit, dass er weiter suchen darf. Leckerlies, sogar Fleischwurst spuckt er wieder aus...

Hat niemand eine gute Anleitung, wie man einem Hund eine "jagdähnliche" Ausbildung zukommen lassen kann.....?
Thanks.
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Naja, so ist das halt mit dem SL-Training... entweder ganz oder gar nicht!
Das heißt: Solange, bis das Abrufen von der Jagd nicht funktioniert kommt die Schlepp auch nicht ab. Du solltest natürlich trotzdem dafür sorgen, dass dein Hund Kontakte zu Artgenossen bekommt. Da bieten sich Hundeplätze gut an. So machen wir das auch.
Und wenn wir unterwegs Hunde treffen, darf kurz geschnüffelt und auch ein bisschen gespielt werden, aber dann gehts weiter. Bevor sich einer das blöde Ding um die Beine wickelt und sich verletzt, halte ich meinen Hund in "freier Wildbahn" lieber etwas isolierter.
Wenn es dann funktioniert kannst du vllt mit befreundeten Hunden und der SL weiterüben, damit er versteht, dass du auch im Spiel noch was zu sagen hast.
Das ist halt ziemlich aufwendig, aber bei manchen Hunden gehts halt nicht anders, ich hab auch so ein Exemplar und wir sind jetzt den 7. Monat an der Schlepp.
Aber ein Ende ist in Sicht

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Zitat
Hat den keiner ähnliche Erfahrungen gemacht? Wie löst Ihr es, wenn sich der Hund weder mit Spielzeugs, Leckerlies oder irgendetwas anderes ablenken lässt bzw. wenn das einzige was er will das Durchforsten des Unterholzes ist?
Ich habe das gleiche Problem. D.h. für mich, das Arco draußen nur an der (Schlepp-)Leine ist. Bei Kontakt mit anderen Hunden lasse ich die Schleppleine fallen und gehe zügig weiter. Arco schließt dann auf und ich nehme die Schleppleine in die Hand.
Zum Spielen treffe ich mich mit anderen Hundebesitzern auf umzäunten Flächen (Garten, Hundeplatz).
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Was glaubst du wohl warum ich dir das Sprühhalsband vorgeschlagen habe?
In der jagdlichen Ausbildung wird hierfür der Ferntrainer eingesetzt ( nettes neues Wort für das Teletaktgerät) was in der jagdlichen Ausbildung leider immer noch erlaubt ist.
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Hi Manuela,
offen gesagt stehe ich Sprühhalsbändern und Co. sehr kritisch gegenüber. Eine Frau, die eine Unterhaltung über Mickie bezüglich Jagen mitbekommen hatte, sagte mir Sie sei seit 15 Jahren Züchterin und Trainerin von Schäferhunden. Diese würden es alle lernen nicht zu jagen, indem Sie eines dieser Elektroschochhalsbänder verwendet. Das kommt für mich gar nicht in die Tüte, dann lieber ein Leben lang Schleppleine.
Zudem tue ich mich schwer zu glauben, dass Mickie sich von einem Spühhalsband aufhalten lässt, vielleicht am Anfang am später eher weniger....
Ich denke wir werden es im nächsten Schritt mit einem Supersignal versuchen, wobei ich auch da Zweifel habe, da ich nicht glaube, dass Mickie die leckerste Wurst dem jagen im Unterholz vorzieht....
Danke für Eure Antworten
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