Unser Hund der Schwererziehbare Liebling

  • Zitat

    Ich finde es schade, dass hier spekuliert wird, dass ich vieles falsch mache. Meinem Hund keine Sicherheit biete etc. Ich mache vielleicht nicht alles richtig. Aber wer das von sich behauptet ist schon recht eingebildet


    Du bist ja drollig. Du schreibst du hast einen schwererziehbaren Hund, schielst sehnsüchtig auf fremde Hunde und man muss dir alles aus der Nase ziehen um überhaupt mal raus zu bekommen wo du ein Problem hast.

    Ich habe nichts unterstellt sondern ich habe aus deinem Geschriebenen nur interpretieren können (habe dies auch extra noch betont). So wie du jetzt schreibst weiß ich eh nicht wo du ein Problem hast. Aber wenn du nichts erklärst sondern nur darüber schreibst wie falsch ein anderer seinen Hund erziehst (das ist nicht eingebildet von dir?) brauchst du dich nicht zu wundern das man da mehr sieht als vorhanden.

    Und ich finde es schade das ich mir überhaupt die Mühe gemacht habe versucht raus zu bekommen was vielleicht vorliegen könnte. Meine Liste der User, wo ich nicht mehr antworte, hat sich damit erweitert.

    Manoman.

  • Schön, daß ich etwas helfen konnte. Das mit dem zu viel Beachten kenne ich auch, meine sind ja auch die goldigsten liebsten schönsten Mitgeschöpfe auf dem Erdball..


    Aber versucht vielleicht auch mal bei besonderen Situationen, also Dinge, die ihm wichtig sind, zu entscheiden, also daß ihr euch wirklich nicht manipulieren laßt...
    Meinem Großen ist z.B. die Kontrolle über die einzelnen Zimmer wichtig. D.h. wenn ich eh in ein Zimmer will, stellt er sich vor die Tür und sieht erst mich und dann den Türgriff an... Früher habe ich die Tür einfach geöffnet, weil ich ja eh reinwollte. Aber so nach und nach habe ich gemerkt, daß er in der Wohnung mehrere Dinge (Sofa usw.) für sich beanspruchen wollte. Da habe ich über den Umgang nachgedacht und seitdem muß er erst von der Tür zurücktreten, und warten bis ich ihm das ok gebe.. Damit weiß er, daß wirklich ich entscheide und nicht auf seinen Blick hin für ihn geöffnet habe... Vielleicht fallen Euch ja auch solche Kleinigkeiten auf... Z.B. beim Streicheln, oder beim Futter...
    Es geht ganz schnell, wo man von einer Situation, die man selber zu kontrollieren glaubt in eine rutscht, die der Hund ganz heimlich still und leise manipuliert.


    Und viel Erfolg auf der Hundewiese.. Versuch Dir selbst zu liebe locker zu bleiben, auch wenn andere oft Sch.... bauen... Ich weiß echt, wie schwer das ist, aber leider wollen die meisten keine Hilfe...

  • @ Fräulein Wolle
    Wir haben so eine gute Seele auf der Wiese. Sie hat eine ganz tolle Hündin und unglaublich viel Ahnung. Als du mir den Tipp gegeben hast ist mir gleich aufgefallen, dass sie es ganauso macht. Wir haben schon ganz viel von ihr gelernt und sie macht das spitze.
    Viele andere haben auch schon das Verhältnis zu ihrem Hund überdacht, wegen ihr. Eine ganz tolle Person.

    Trotzdem gibt es viele Trottel, Leute die ihren Hund schlagen etc. Und dann steht man da und muss das mit ansehen und kann nichts tun. Mir krampft sich dann immer alles zusammen. Naja wir wohnen halt auch in einer Gegend mit sozialem Brennpunkt. Da haben unglaublich viele Leute Hunde und setzen sich nicht so recht damit auseinander. Das soll jetzt nicht heißen, dass man 1000 Bücher lesen muss. Mancher macht das auch intuitiv. Oder eben leider nichts von beidem.

    Wir haben es auch so geregelt:
    Der Hund geht als letzter durch die Tür, natürlich nur wenn er den Blickkontakt gesucht hat. Der Hund darf nicht in ein bestimmtes Zimmer. Der Hund muss aufstehen wenn ich vorbei will. Er bekommt nicht immer seinen Willen. Sein Platz ist sein Platz, aber wenn ich da hin will darf ich das. Ich darf auch sein Futter wegnehmen etc. Er wird als letztes begrüßt. Wenn er auf seinem Platz liegt wird nicht gekuschelt, er muss kommen. Ach so Kleinigkeiten halt. Ich denke sowas meinst du oder?

  • Zitat

    @

    Wir haben es auch so geregelt:
    Der Hund geht als letzter durch die Tür, natürlich nur wenn er den Blickkontakt gesucht hat. Der Hund darf nicht in ein bestimmtes Zimmer. Der Hund muss aufstehen wenn ich vorbei will. Er bekommt nicht immer seinen Willen. Sein Platz ist sein Platz, aber wenn ich da hin will darf ich das. Ich darf auch sein Futter wegnehmen etc. Er wird als letztes begrüßt. Wenn er auf seinem Platz liegt wird nicht gekuschelt, er muss kommen. Ach so Kleinigkeiten halt. Ich denke sowas meinst du oder?

    Sind wir jetzt schon bei der Dominanztheorie . Wow , die wievielte Seite ist das jetzt ?

    Ich hab`s ,ehrlich gesagt , schon vermisst .

    Finmia , Dein Hund hat Angst vor älteren Leute und er soll in den Moment kuschen ?

    Warum sagst Du nicht einfach : "Ist okay , hab`s gesehen . " , und gehst ruhig mit ihm dran vorbei ?

    Und was soll der ganze Blödsinn mit als letzter durch die Tür nach Blickkontakt , der Hund muß aufstehen wenn Du vorbei möchtest etc ?

    Man kann sich das Leben auch kompliziert machen .

    Sei einfach ruhig und konsequent mit Deinem Hund , mach eventuell Futterbeutelarbeit / Clickertraining mit ihm und gut is !

    Katzentier

  • Ein bißchen am Thema vorbei, aber trotzdem:

    Zitat

    Und was soll der ganze Blödsinn mit als letzter durch die Tür nach Blickkontakt , der Hund muß aufstehen wenn Du vorbei möchtest etc ?

    Man kann sich das Leben auch kompliziert machen .


    Ehrlich gesagt hat das in meinen Augen wenig mit Dominanztheorie zu tun.
    Bei uns sind das ganz normale "Hausregeln", die ja den Alltag eher vereinfachen, als komplizierter machen.

    Natürlich hat mein Hund seinen dicken Hintern wegzuräumen, wenn er zwischen den Türen oder mitten im Weg liegt.
    Ich mach doch keinen Strecksprung durch den halben Flur, nur damit mein Haselmäuslein in seinem Schönheitsschlaf nicht gestört wird!
    :lachtot:

    Auch das ruhige, gesittete Rausgehen "in Reih und Glied" ist bei uns inzwischen zum Selbstläufer geworden. Rabauke sitzt so lange bis ich mich angezogen und draußen nachgeschaut habe, ob die "Luft rein" ist.
    Bei uns im Haus ist das zwar nicht so wichtig, aber es gibt ja noch genügend Orte, wo die Haustür direkt (ohne Garten etc.) an den Fußweg grenzt. Da geh ich lieber vor, ehe sich noch eine Omi zu Tode erschreckt, weil unverhofft mein Kalb aus der Tür hüpft. Und wenn man es immer fein übt, kann man es auch seltener vergessen.

    Liebe Grüße,
    die dominante Sub. :D

  • Grins , Sub , ich bin dominant genug um genau diese Dinge nicht von meinem Hund zuverlangen und oh Wunder , er hört doch ....

    Katzentier

  • Zitat

    Grins , Sub , ich bin dominant genug um genau diese Dinge nicht von meinem Hund zuverlangen und oh Wunder , er hört doch ....

    Ich bin mal so verwegen, zu behaupten, dass "hören" und "drübersteigen" gar nichts miteinander zu tun haben! :)

    Aber ich glaube, wir verstehen und da eh! ;)

    LG, Sub.

  • Sub , heute ist Montag .... Seit der Schlagzeile in der Bild schauen die Leute wieder komisch und dann kommt Finmia mit solchen Dingen

    .Klar , daß Du nicht den Hechter über Raubauke machst , aber die gute Finmia hat da ganz andere Beweggründe .

    Sie versucht mit solchen Dingen ihrem Hund zu verclickern : Ich Rudelführer und Du unter mir .

    Also doch wieder die Dominanztheorie , so nach dem Motto : Hund denkt , er sei Chef weil er als erstes durch die Tür geht .Und sorry , der Hut ist uralt .Bitte nicht böse sein .

    Liebe Grüsse,Katzentier

    edit , weil Absätze ins Orbit geschossen

  • Puh, jetzt muss ich aber erstmal tief durchatmen...

    Also noch mal, ich möchte keinen Hund der kuscht und ich habe keinen Hund der kuscht. Ich möchte aber auch keinen Hund der Omas und Opas anknurrt und bellt. Den habe ich aber im Moment noch.

    Er tut dies aus Angst. Was weiß ich warum, vielleicht haben wir ihn zu wenig in Kontakt mit dieser Personengruppe gebracht. Vielleicht hat die Oma die auf die Welpen aufgepasst hat etwas blödes gemacht und vielleicht war es der laute böse Mann in der Welpenspielstunde.

    Den Hut setze ich mir auf, daran habe ich zu arbeiten. Wenn mein Hund Angst hat sucht er Schutz bei mir, läuft zwischen meine Beine etc. Wenn er sich verkrampft ziehe ich ihn erstmal hinter mich oder stelle mich zwischen Hund und dem wovor er Angst hat.

    Wenn es geht laufe ich auch einfach vorbei wenn die Angst nicht zu groß ist. Ich lobe ihn nicht für Angst sondern für mutiges (besseres) Verhalten. Er ist schon viel selbstbewusster geworden.

    Ich möchte nicht das mein Hund kuscht!

    Das er nach mir durch die Tür geht hat ein paar Gründe. Wir haben Katzen im Haus die dem Hund ins Gesicht springen wenn sie sich erschrecken. Unsere Tür grenzt auf den Fußweg. Da kommen Fahrräder, Kinderwagen, Omas Opas Kinder Leute die Angst vor Hunden haben und solche denen es Rille ist. Da nehme ich Rücksicht.

    Ich springe nicht im Zickzack durch die Wohnung wenn Hundi nicht auf seinem Platz liegt.

    Ich begrüße Anton zuerst, weil ich mich tierisch freue ihn zu sehen und ihm einen Kuss geben will, ganz einfach. Dann wird Wauzi von mir ausgiebig geknuddelt und begrüßt. Er muss dabei übrigens nicht stillsitzen sonder darf um mich herumrennen etc.

    Er ist nicht dominant, weswegen ich mir auch keine Sorgen um Dominanz mache. Er darf aufs Sofa aber nicht auf Bett. Und er darf nicht nicht aufs Bett weil ich denke er könnte mich dann dominieren sondern weil er recht groß und schwer ist und ich auchmal meine Auszeit will.

    Wir haben am Anfang einen Fehler gemacht und auf einen "Hundetrainer" gehört, der meinte wir sollen ihn wenn er nicht spurt auf den Rücken drehen. Wir haben ganz schnell gemerkt das das ganz großer Mist ist und seitdem ist das Thema gegessen. Dieses fanatische Dominazgesuche im Hund ist mir fremd. Wieso sollte er auf die Idee kommen mich zu dominieren, ich denke das machen ganz ganz wenige Rassen und wenn man ganz normal mit dem Hund umgeht kommt er schon garnicht auf die Idee. Einen Welpen oder auch einen großen Hund ständig zu unterwerfen zeigt ihm doch nur das derjenige kein guter Alpha ist und sich in seiner Position angegriffen fühlt. Ich möchte betonen, dass ich darüber im täglichen umgang mit unserem Hund nicht nachdenke. Es käme mir garnicht in den Sinn.

    Ich habe es so gehalten, dass ich mir aus den verschiedenen Ansätzen Verschiedens herausgepickt habe und das umsetze. Ein wenig hiervon ein wenig davon.

    Ich´finde es irgendwie seltsam, entweder ich erwecke hier einen sehr blöden Eindruck und kann mich nicht richtig erklären oder mancher urteilt einfach zu vorschnell.

    Außerdem ging es hier nicht darum meine Erziehung an den Pranger zu stellen sondern um eine Hündin um die ich mich sorgte.

    Diese Disskusion hat mich trotzdem schon weitergebracht. Dafür möchte ich hier allen danken.
    Fazit: Wir haben vielleicht nicht den einfachsten Hund. Aber wir haben einen ganz normalen Hund der normal lernt und den wir überfordert haben. Desswegen ist ihm der Spaß am "arbeiten" etwas vergangen. Wir werden unsere Erwartungen etwas zurückschrauben.
    und:
    keine Belehrungen mehr sondern richtiges Handeln vormachen.

  • Hallo Mia.

    tut mir leid daß ich das so sage: Diese Regeln habe ich befürchtet... Also das ist nicht böse gemeint... Sondern: Wenn ihr diese Regeln immer befolgt, dann kennt Euer Hund diese Regeln und unter Umständen manipuliert er euch damit dann erst recht...

    Ich versuche ein Beispiel zu bringen:
    Ich war immer der Meinung, daß ich das Sagen habe, wann und wie es Futter gibt. Aber irgendwie hat mein Großer meine Vorbereitungen durchgeblickt und das geforderte Verhalten schon vor meiner Anweisung gezeigt. Damit hat dann aber er mich manipuliert... Was ja nicht Sinn und Zweck war... Also verlange ich jetzt ganz flexibel unterschiedliche Dinge von ihm, so daß er nicht mehr durchblickt und wirklich ich das Sagen habe.
    Oft ist das auch bei anderen Dingen so. Mein Großer liebt es auf Baumstümpfe zu springen. Das haben wir mal geübt. Dafür hat er immer ein Leckerli bekommen. Dann hat er es selbst angeboten... Dafür sollte ich ihm aber kein Leckerli geben, weil er sonst mich rum kommandieren lernt: nach dem Motto: Wenn ich da rauf springe, gibst Du mir ein Leckerli.
    Oder wenn er Hunger hat und beim Spazieren im Wald ständig Fuß kommt. Gebe ich ihm dafür Leckerli, dann hat er mich manipuliert... Gebe ich ihm aber ein Kommando, hier z.B. ein Sitz , kann ich ihn dafür belohnen und habe wieder die Kontrolle übernommen...

    Im besten Fall hat man zwar gewisse Regeln, meine dürfen z.B. nicht ins Bett, aber auf die Couch, aber wenn ich sie da runterschicke müssen sie auch runter, aber man sollte immer flexibel sein und vorallem so, daß der Hund es nicht vorher sehen kann, das bleibt dann auch spannen. Meine dürfen z.B. manchmal einfach so die Tür raus, manchmal müssen sie beide Sitz machen, mal nur kurz warten, egal ob sitzend oder stehend, das entscheide ich meist, wie sie sich gerade benehmen. So stelle ich sicher, daß ich entscheide, und sie mich nicht mit einem immer wiederkehrenden Sitz manipulieren...

    Weißt Du jetzt, wie ich es meine????

Jetzt mitmachen!

Du hast noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registriere dich kostenlos und nimm an unserer Community teil!