Mein Hund bellt ohne Ende, seit der Nachbar ihn verletzt hat
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Hallo..
mein Hund Sam, ein Podenco-Collie-Mix ist eigentlich der Mahatma Gandhi unter den Hunden ....gewesen.
Er ist generell viel draußen und stromert den ganzen Tag mit seinem Freund Paul, unserem zweiten Hund in unserem großen, alten Garten herum.
Zumindest bis vor kurzem.Da nämlich hat der Gärtner unserer Nachbarin, der sich vor Angst vor dem relativ großen Hund fast in die Hose macht, neben unserem Gartenzaun geharkt
und Sam hat ihn kurz angebellt. ..logisch...der Mann war ja nah an seinem Revier.
Daraufhin hat der "wackere" Gärtnersmann nichts anderes gewusst,
als Sam die Gartenharke auf den Kopf zu werfen..ich sahs zufällig aus dem Küchenfenster.
Bin natürlich sofort raus und hab dem Mann die Meinung gesagt. :motz:
Später sah ich, dass Sam eine kleine Wunde auf der Stirn hatte.Seitdem ist unser Hund nicht mehr wiederzuerkennen.
:erschreckt:
ER rast seit Wochen wie ein Irrer nach draußen, wenn ich die Terrassentür öffne, flippt total aus, bellt ohne Ende, springt den Zaun an..ganz gleich, ob der Kerl da drüber seine Harke feiert oder nicht.Das Bellen ist so schlimm geworden, dass es nicht mehr lange dauern kann , bis hier alle Nachbarn auflaufen und mich und den Hund an der nächsten Autobahn anbinden und aussetzen. Oder sowas ähnliches.
Sam ist quasi von dem Vorfall traumatisiert und steigert sich so da rein, dass er auch durchtickt, sobald nur irgendwo irgendwer draußen hustet.
Hämmern ist ganz schlimm und wehe der Schrotthändler pfeift sein blödes Liedchen!
Mittlerweile will er fast gar nicht mehr in den Garten..nur Paul bringt ihn immer mal wieder dazu und lockt ihn raus. Richtig spielen geht aber nicht mehr, er muss ja aufpassen.Und er macht das auch, wenn wir mit den Hunden im Garten sind.
Diverse Male bekam Sam leider so einen "Aufpass-Tobsuchtsanfall" auch nachts, was verursachte das vier völlig verwirrte nachthemdtragende Familienmitglieder (und Paul, Terrier, aber ohne Nachthemd) schnarchend vor dem aufgeregten Hund standen und im Halbschlaf beschwichtigende Wore murmelten , um dann wieder komatös ins Bett zu fallen. In einer Nacht geschah das an die sechs Mal, der nächste Tag war ersatzlos gestrichen!
Sicher ist Sam sowieso schon früher als Straßenhund misshandelt worden, denn ich brauchte lange , um das Vertrauen dieses Hundes zu bekommen.
Es tut mir so leid für ihn, dass er jetzt wieder so eine Erfahrung machen musste, die ihn praktisch um Jahre zurückwirft.Den Gärtnersmann könnte ich...grrrrrrrrrrrr.
Frage..
wie kann ich ihn beruhigen, wie das Bellen eindämmen???
Einen Hundepsychologen kann ich mir nicht leisten.
Leider.
Hat einer ne idee???
Ich wäre zieeeemlich dankbar!!!!!!!!!!!!!!

Vielen dank für eventuelle Antworten..
die marie -
13. Juni 2008 um 17:09
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Mein Hund bellt ohne Ende, seit der Nachbar ihn verletzt hat - Vor einem Moment
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Hallo Marie!
Ohje, dein armer Hund, kann ich schon verstehen dass er jetzt so ausrastet...
Wie wäre es, wenn ihr Freunde / Bekannte bittet am Zaun zu stehen / zu reden im Garten / o.ä. und dein Hund von ihnen dann gefüttert wird oder mit ihm gespielt wird? Ihr müsst auf alle Arten und Weisen wieder versuchen den Garten zu einem schönen und entspannten Ort zu machen.
Wie verhält er sich denn wenn ihr mit ihm im Garten seid? Wird sonst irgendwas mit ihm im Garten unternommen?
Ihr könntet ihn auch versuchen vermehrt generell im Garten zu füttern damit er eben angenehmes damit verbindet.
Oder könnt ihr vielleicht am Garten von aussen längs gehen? Dann merkt der Hund ja auch dass vermeintlich Fremde doch tolle Menschen sind.
Mehr fällt mir persönlich dazu auch nicht als Hilfe ein.
Ich drücke euch jedenfalls fest die Daumen!
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Huhu,
ich hab mir mal diese Antwort gespeichert, weil ich sie ziemlich gut finde:
ZitatAlles anzeigenIch wollte nur mal einwerfen, das viele Hunde so ein Verhalten aus Langeweile zeigen und sie ( bevor und während sie dieses Verhalten entwickeln) keine alternative Beschäftigung haben.
Diese Hunde sind meistens alleine im Garten, dann kommt ein Mensch am Zaun vorbei, der Hund erschrickt sich, ihm enfährt ein "Wuff", der Mensch geht weiter und ist weg. Für uns ist es ganz klar, dass der Mensch weitergeht, er hat ja normalerweise nicht den Garten als Ziel. Der Hund denkt,er hat den Menschen vertrieben und findet heraus" Klasse, das funktioniert ja immer! Boah bin ich toll!"
So wird aus dem Bellen nichts Zufälliges mehr, sondern eine Strategie, um sich Glücksgefühle zu verschaffen ( Dank Adrenalin usw.).
Oftmals kann es in diesem Fall helfen, sich Fussgänger an den Zaun zu bestellen, die bis vor den Zaun herankommen und den Hund, komplett ignorieren ( sprich, nicht angucken, nicht anfassen, nicht ansprechen).
Das kann eine ganze Weile dauern, bis der Hund das kläffen einstellt, in dem Moment, wo er das tut, hast Du irgendetwas Supertolles für den Hund, zB. einen Kong ( Spielzeug, das mit Futter gefüllt wird), da kann er sich dann beschäftigen. Bitte vergiss das verbale Lob nicht.
So, der Mensch steht ja nun immer noch am Gartenzaun. Du nimmst den Hund mit rein (ganz freundlich aber bestimmt), dann geht der Mensch.
Wenn das alles ohne Probleme klappt und sich die Bellzeit deutlich verkürzt hat, kann der Mensch, während der Hund von Dir aus der Hand belohnt wird ( dann erstmal ohne Kong, weil Du die Belohnung schneller Abstellen kannst, wenn er wieder ins Bellen verfällt) anfangen langsam am Zaun auf und ab zu gehen, sobald er bellt, keine Kekse mehr , der Mensch läuft solange weiter , bis der Hund aufhört zu bellen, dann gibts wieder Leckerlies und ihr geht rein. Schließlich soll der Mensch am Zaun auf und abgehen können, während der Hund mit dem KOng beschäftigt ist.
So machst Du das immer weiter, solange bis der Mensch am Zaun auf und abrennen kann. Wenn das erreicht ist, kannst Du den Menschen langsam, so das der Hund das mitbekommt, weggehen lassen, sobald der Hund bellt, dreht der Mensch sofort wieder um und kommt wieder an den Zaun, dann wieder wie oben beschrieben Verfahren.Während dieser Trainingszeit und auch mind.1/2 Jahr dannach, solltest Du deinem Hund keinen alleinigen Gartenbesuch gestatten, am Anfang sollte es nur zum Training in Garten gehen, damit der Hund nicht ständig in sein altes Verhalten zurückfallen kann. Du solltest soviele verschiedene Menschen wie möglich zum Üben benutzen. Diese Menschen dürfen sich NIEMALS entfernen, wenn dein Hund noch bellt! Sonst machst Du deine ganze Arbeit kaputt. Sage deinen "Übungsobjekten" vorher, was auf sie zukommen kann (1/2 Std Dauergekläffe)
Ich hoffe ich konnte Dir eine Weitere Übungsmöglichkeit auftun, Du kannst das alles auch mit dem Schleppleinentraining kombinieren, denke dann gehts etwas schneller.
Ich weiß - Deine Situation ist etwas anders gelagert. Trotzdem denke ich, das dieses Training helfen könnte.
Vielleicht musst Du aber auch den Zaun in Richtung dieses Nachbargartens blickdicht machen. Soll ja auch helfen - ist aber bestimmt teuer wenn Dein Garten so groß ist.lg
susa -
Hallo Susami,
das ist natürlich ein Ausdauertraining ;-). Allerdings braucht man zum einen dazu Menschen, die mit einem üben und diesen Job übernehmen, und die habe ich hier vor Ort nicht..zum anderen kann man leider nicht an unserem Zaun vorbeigehen, denn dann müsste ich auf das Nachbargrundstück und das wollen die Nachbarn nicht.
Aber Teile von diesem Vorschlag kann ich vielleicht doch übernehmen..mal schauen.
Danke dir!!
___________________________________-Hallo Bengdi,
ja..es ist wirklich traurig, was da passiert ist.
Hm.
Also..wir spielen öfter mit ihm im Garten, schmeissen Stöcke, spielen Ball ...geben auch mal Leckerchen. Außerdem rast er normalerweise mit seinem Kumpel Paul durch den Garten und spielt fangen.
Seit dem Vorfall eben, will er leider nicht mehr.
Sind wir also mit ihm im Garten, kann er sich auf uns nicht wirklich konzentrieren..lässt sich vom Spiel nicht ablenken und bellt , sobald er ein Geräusch hört. Und da sind viele Geräusche ringsherum.Das mit dem Füttern im Garten..das könnte ich allerdings wirklich mal ausprobieren. Bin gespannt, ob er das dann nimmt.
Außen vorbeigehen kann man leider bei uns nicht.Ich danke dir für deine Antwort

LG
marie
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