er geht auf andere Hunde los
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Guten Morgen zusammen,
und zwar geht es mir heute um den Hund meines Trainingspartners und guten Freundes, der einige Probleme macht.
Ist ein GoldenRetriver Rüde, 2 Jahre, 2 Monate alt, kastriert und gut sozialisiert.
So, er ging zur Welpenschule, alles super, er war zwar schon immer dominant, aber wenn ein anderer auf dem Rücken lag, war natürlich Schluss.
Er wurde immer dominanter, so dass man die Chance darin sah, ihn durch kastrieren besser händeln zu können. Er wurde auch ruhiger uns vieles wurde besser, auch die Dominanz gegenüber dem Besitzer.
Er hatte immer noch das Problem, beim Spielen (Training im frei zugänglichen Park) auf alle Hunde loszurennen zum Spielen, woran wir arbeiteten, sonst wurde aus ihm ein gut hörender Hund.Dann gab es eine Situation (ich weiß nicht, ob es damit zu tun haben könnte, vielleicht auch eher indirekt). Die Tochter des Hundes sprang aus dem Fenster, der Hund fand sie bewusstlos am Boden liegen und wirkte ziemlich verstörrt.
Die Tochter erholte sich aber und zog aus, doch die Familie wirkt verändert.Der Hund ist wie ein Sohn, den man lieb hat und dem man die Grenzen nicht aufzeigen kann.
Naja, wie gesagt, gut sozielisiert wurde er, aber vor etwa 5 Wochen kam es dann zu einem ersten Zwischenfall.
Der Hund rannte los (wir sitzen nach dem Training meist noch im Biergarten mit den Hunden) und verbiss sich auf dem Parkplatz im Nacken eines jüngeren Hundes an der Leine, der Bisswunden davontrug.Vor etwa 2 Wochen biss er sich vor dem Training in einem jüngeren Rüden fest, der genäht werden musste.
Und vorgestern war der Hund einer Freundin bei der Hundeschule dran, die schreiend am Boden lag.Klar, Besitzerfehler, er darf seinen Hund dann eben nicht von der Leine machen.
Aber wieso? Ich mein, er spielt immer mit meiner Kira, hat nie was getan, wenn sie zickt, hört er auf, ebenso eigentlich bei anderen Hunden.Aber was geht in so einem Hund vor? Warum kann sowas passieren?

traurige Grüße
Maanu -
9. Juni 2008 um 06:38
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er geht auf andere Hunde los - Vor einem Moment
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Hallo Manu,
ich denke der erste Fehler wurde gemacht, als man in kastrieren ließ, damit er händelbar wurde. Da hätte man mehr Wert auf Erziehung legen sollen.
Was meinst du mit Dominanz gegenüber dem Besitzer? Wenn ein Hund seinem Herrchen nicht folgt, dann hat das eher was mit mangelnder Konsequenz in Punkto Erziehung zu tun. Problem wird wahrscheinlich sein, dass dem Hund einfach ein souveräner Hundeführer fehlt, dem er vertrauen kann u. dadurch handelt er dann selbst.Ansich würde ich deinem Bekannten raten, einen sehr guten Hundetrainer aufzusuchen, der den Umgang der Besitzer mit dem Hund begutachtet und ihnen hilft, die Probleme in den Griff zu bekommen.
Gesund ist der Hund deines Bekannten?
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Ich fürchte, aus der Ferne wird dir keiner wirklich helfen können - leider !!
Hier müßte man Hund und Halter zusammen sehen, am besten in vielen Situationen, zuhause, draussen, ...
Hat der Mann jetzt wenigstens eingesehen, daß es so mit seinem Hund nicht weiter geht ? Daß er nun was tun muß, seine Einstellung zum Hund ändern - ihn als Hund behandeln !!Vielleicht ist der Hund mit seiner Rolle (als auf den Thron gestellter Heiliger) gnadenlos überfordert, steht ständig unter Anspannung und es bedarf nur eines kleinen Auslösers (ein Hund, der Unsicherheit ausstrahlt) und er reagiert sich daran ab.
Oder er wird permanent unterdrückt, sucht sich leichte Opfer, um sich aufzuwerten.
Mag auch sein, daß er sich als Verantwortlicher sieht, wirklich die Entscheiderrolle übernommen hat und alles, was ihm nicht passt auf Abstand hält - oder er hat ganz andere Gründe ...Was sagt denn der Trainer der HS dazu ??
In welchem Alter wurde der Hund kastriert ??Gruß, staffy
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Huhu ihr 2, danke für eure Antworten.
Also kastriert wurde er mit *grübel* anderthalb Jahren, glaub ich, zumindest so um den Dreh.
Ist seit Welpe an in der Hundeschule und die ist nicht schlecht.Ich befürchte auch, dass es eben an meinem Bekannten liegt, da der Hund ihn selbst an der Leine abdrängt vom weg, wenn ihm danach ist, etc.
Bei mir bzw. unserm trainer schaut es ganz anders aus, da darf der Hund nicht ziehen, den Weg nicht bestimmen, etc.Aber kann sowas dazu führen, dass nen Hund so ist?
Krankheit wurde nix festgestellt, seit der Hund irgendwo mal Haschkekse gefunden hatte.Und der Trainer redet immer wieder auf meinen Bekannten ein, der auch sagt, er wolle was ändern, aber ich denke nicht, dass sich zuhause etwas geändert hat.
Grüße
Maanu -
Hallo Manu,
die meisten Probleme liegen am Besitzer, die wenigsten sehen es nur wirklich ein. Du und der Trainer habt es ja auch schon bemerkt, dass es an deinem Bekannten liegt. Solange er nicht innerlich dazu bereit ist, daran zu arbeiten, wird man nicht viel machen können.
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