Scherbenunfall, jemand Erfahrung?
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Hallo.
Karla ist vor fast inzwischen 4 Wochen in eine Scherbe getreten, als sie ins Wasser gelaufen ist. Mußte genäht werden, da es richtig tief war. Danach alle 3-4 Tage zum TA zum Verbandwechsel. 10 Tage Antibiotika. Seit Mittwoch ist der Verband endlich ab. Mein Mann war mit ihr beim TA und hat mal wieder nicht nachgefragt, wie es jetzt danach ist. Sie sollte bis heute eine Socke tragen und draußen einen Hundeschuh. Jetzt haben wir heute das erste Mal den Socken drin weg gelassen und sie tritt nicht richtig auf. Meistens hüpft sie mehr, als das sie läuft. Schon klar, das sie nun keinen Schutz mehr unter der Pfote hat und es vielleicht unangenehm ist, weil es noch nicht komplett zugeheilt ist. Obwohl es schon super aussieht und wirklich nur noch minimal ist. Draußen zieh ich ihr weiterhin den Schuh an (hab schon Nachschub besorgt, die Dinger halten ja nicht wirklich lange...), aber drinnen besser auch noch einen Schutz? Ich denke es ist besser, wenn da Luft dran kommt, oder? Bei uns Zweibeinern heilt es ja dann auch besser, wenn die Wunde nicht verpackt ist.
Und wie ist das mit dem Laufen? Karla ist total der Balljunkie und durfte fast 4 Wochen nur an der Leine laufen. Seit Mittwoch darf sie ohne, aber ohne Ball. TA hat gesagt, ab heute dürfte sie, aber glaub wir sollten noch warten? Mit dem Hundeschuh läuft sie ganz normal.
Hat jemand Erfahrungen mit Scherbenverletzungen, die genäht wurden? - Vor einem Moment
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Hallo!
Also, wenn die Wunde dicht ist und sie auch in der Wohnung nicht ständig drangeht und dranrumlutscht und darauf rumbeißt, dann würde ich auch Luft dranlassen und nix drüber machen. Wenn sie ständig meint, dass sie sich selbst verarzten müsse und ihr befürchten müsst, dass sie sich das selbst wieder aufbeißt, dann wäre ich vorsichtig. Aber da könnt nur ihr eure Hündin einschätzen.
Nach 4 Wochen Schonzeit würde ich sowieso erst langsam wieder anfangen und nicht sofort irgendwelche sprints mit dem Ball einlegen. Zum einen, weil die Muskeln auch in 4 Wochen schon abbauen, zum Anderen, weil ich für richtig krasse Belastung warten würde, bis es komplett verheilt ist. Lieber mit Traben anfangen und das langsam steigern, nciht sofort wieder mit der Höchstbelastung einsteigen. Das wäre so meine Methode.
Das Humpeln würde ich schon genauer beobachten. Wenn sie das nur so anfangs macht, weil das nun ungewohnt ist ohne Schuh, dann wäre das kein Problem. Macht sie das dauerhaft, wäre ich vorsichtig, würde auch lieber einmal zu viel als einmal zu wenig den TA zu Rate ziehen. Ich kenne es von meiner Hündin, die sich mal die Pfote etwas angeratscht hatte, nicht so tief, dass es genäht werden musste, aber die oberste Hautschicht war eingerissen. Mit Schuh ist sie gelaufen als wäre nix, habe ich den Schuh ausgezogen, humpelte sie los. Bei ihr lag das daran, dass sich diese eingerissene Hautschicht so aufgeklappt hat und dann war ihr das beim LAufen unangenehm, ich vermute, dass sie das im Schuh gar nicht gemerkt hatte. Ich habe dann damals vorsichtig die umgeklappte Stelle abgeschnitten und sie lief wieder normal. Es kann also sein, dass sie da noch irgendwas stört (die Nähte oder die Wunde ist ncoh etwas geschwollen,...), was sie mit Schuh nicht so sehr bemerkt oder sich daran gewöhnt hat.
Aber wie gesagt, im Zweifelsfall führt mein Weg lieber immer einmal zu viel als einmal zu wenig zum TA.LG, Henrike
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Danke für Deine schnelle Antwort.
Einen Sprint hat sie leider heute schon vollzogen, wo sie ihren Kumpel entdeckt hat. Da hat mein nein oder hier gar nichts mehr geholfen. Denke, das mußte halt mal sein. Sie kam nachdem sie sich begrüßt haben, aber direkt wieder angetrabt. Und lief normal neben uns her. Aber wirklich langsam geht bei Karla nicht. Außer an der Leine.
Dann warte ich wohl wirklich doch noch besser ab mit Ball.
Und beobachte das dieses Wochenende mal. Wenn es nicht besser wird, dann müssen wir wohl doch nochmal zum TA. Aber da hängt keine Haut oder ähnliches, das sie das stören könnte. -
Zitat
Aber da hängt keine Haut oder ähnliches, das sie das stören könnte.
Das war auch nur ein Beispiel, was es bei meiner Hündin gewesen ist. Das können auch die Knoten von den Nähten sein oder die Wunde ist noch etwas geschwollen usw. das können wirklich Kleinigkeiten sein, die sie da stören und die sie ohne Schuh halt anders wahrnimmt als mit Schuh.
Du musst immer bedenken, dass sie dieses störende von Anfang an hatte, als sie den Schuh anbekommen hat und sich dann dran gewöhnt hat, dass man damit normal laufen kann. Ohne Schu weiß sie ja, wie es sein sollte und dann merkt sie halt den Unterschied, dass da doch was ist und sie humpelt. Ich drücke die Daumen, dass sie schnell wieder fit ist!
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Danke.
Ich hoffe auch, das sie das bald überstanden hat. Schlimm genug, das sowas passiert, weil irgendwelche Idioten ihre Flaschen überall hin schmeißen. :motz:
LG und gute Nacht. -
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Hallo,
nur so als Idee
.Kann es sein d. da noch ein winziger Splitter drinn ist der sich verkapselt hat. Wenn es mein Hund wäre würde ich die Pfote röntgen lassen, d. wollte ich genau wissen.
Vielleicht doch nochmal prüfen ?
Viele Glück und hoffentlich ist meine Idee falsch
.L.G. Burgit
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Danke.
Aber es ist wieder relativ normal. Sie hüpft nur noch, wenn sie von draußen rein kommt und ich ihr den Hundeschuh ausziehe. Dann hüpft sie bis ins Wohnzimmer und läuft ab da normal :irre:
. Denke es ist wirklich nur die Umstellung, weil sie sich daran gewöhnt hat, das sie nicht auf 'nackter Pfote' lief. Zum Glück alles im grünen Bereich. Sie geht zwar gerne zum TA, aber trotzdem möchte ich ihr nicht schon wieder so eine Prozedur zumuten, deswegen bin ich heilfroh das es wohl wirklich nur die Umgewöhnung ist.
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