HD - Goldakupunktur - Langzeiterfahrung Junghund
-
-
Hallo!
Ich weiß zu diesem Thema gibt es schon so einiges...aber vielleicht könnter ihr hier nochmal alles was ihr wisst inkl. eigene Erfahrungen einbringen....
Es geht wie gesagt um beidseitige HD bei einer 2jährigen Hündin...Ich würde gern die Goldakupunktur bei Herrn Dr. Rosin durchführen lassen und frage mich, wie die Chancen sind, dass das Thema damit so ziemlich vom Tisch ist....Deshalb wollte ich wissen, ob jmd von euch Erfahrungen damit bes bei Junghunden gemacht hat, insbes über länger Jahre nach Einsatz des Goldes...
Würde mich sehr über Antworten freuen...
- Vor einem Moment
- Neu
Hallo,
hast du hier HD - Goldakupunktur - Langzeiterfahrung Junghund schon mal geschaut ?*
Dort wird jeder fündig!-
-
HALLO,
ICH HABE ERFAHREN; DASS VIELE GUT DARAUF ANSPRINGEN
ANDERE WIEDERUM GAR NICHT... -
Hallo,
meine Große (jetzt 5) hatte vor gut 2,5 Jahren einen Kreuzbandriß und Arthrose im Knie. Sie wurde deswegen zweimal operiert, lahmte aber trotzdem immer wieder. Dann haben wir von der Goldakupunktur gehört, uns erkundigt, und sie machen lassen. Beim Knie liegt die Chance, daß es funktioniert, bei ca. 85% - wir gehören dazu. Nach Goldaku und Physio hat Heaven zwar noch immer ein etwas "schiefes" Gangbild, aber das liegt an der bereits vorhandenen Arthrose, die die Bewegungsfähigkeit des Knies einschränkt. Aber sie läuft wie ein junger Hund. Gut, Knie ist nicht Hüfte, da braucht sie derzeit noch nichts. Laut Studien sollen die Erfolge bei HD bei 90-95% liegen. Schmerzfreiheit kann erreicht werden, Arthroseentwicklung verlangsamt oder gestoppt werden. Vorhandene Arthrosen werden NICHT verändert, die Gelenkdeformation wird NICHT behoben. Allerdings kann die veränderte Schmerzsituation den Hund dazu bringen, sich freudiger zu bewegen und mit Physio und ordentlichen Muskelaufbau kann ein Hund auch mit HD leben (es sei denn, es luxiert, d.h. der Oberschenkelkopf springt ganz aus der Pfanne, dann hilft auch GA nicht mehr).
Mein Junghund (jetzt fast 5 Monate) zeigt auch die Veranlagung zur HD. Ich überlege derzeit auch, ob OP (DBO, Dreifache Beckenosteotomie) oder GA. Nachdem was ich über die DBO bisher erfahren habe, wahrscheinlich GA.
Dr. Rosin soll sehr gut sein. Leider für mich zu weit weg. Aber - er hat mir - auf Anfrage von mir, fand ich super nett - eine TA in meiner Nähe empfohlen, der bei ihm gelernt hat.
100% Garantie gibt es nirgends. Ich würde - in einem Fall wie bei meiner Großen - die GA immer wieder machen lassen. Bei der Kleinen wahrscheinlich auch, da müssen wir jetzt die Nachuntersuchungen abwarten.
Lang geworden, sorry. Aber Du hattest gefragt ...LG
Michaela, Heaven und Rhianna -
Dr. Rosin implantiert seit 10 Jahren und bildet seit 7 oder 8 Jahren andere Tierärzte aus, Akupunktur macht er wohl seit über 20 Jahren.
Ich habe jetzt schon mehrere "implantierte Hunde" kennengelernt, man wird mit einem Hund mit Schachbrettmuster ja ständig angesprochen

Einen Rotti, den Dr. Rosin vor 9 Jahren implantiert hatte mit heftigster HD. Der Hund war vor kurzen wieder in seiner Praxis, weil er vor ein Auto gelaufen war, sich aber nur an der Schulter etwas getan hatte. Er hat seit damals überhaupt keine Arthrosen entwickelt und es geht ihm super gut.
Und eine 4 jährige Hündin, die vor 3 Jahren implantiert wurde, auch diesem Hund geht es extrem gut und laut Besitzer konnte sie schon mit einem Jahr nur noch ganz schwer aufstehen.
Unser Linus ist ja auch recht früh implantiert worden, allerdings nach einer nicht erfolgreichen DBO. Seit der DBO lief er nur unter Schmerzmitteln und konnte nicht von der Leine ab. Seit der GA brauchen wir keine Schmerzmittel mehr und Linus ist komplett voll belastbar.
Ich höre von allen, dass es besser ist, den Hund so früh wie möglich zu implantieren, nur von einem TA habe ich anderes gehört, allerdings implantiert er nach einer komplett anderen Methode als Dr. Rosin und geht z. B. nicht über Fernpunkte.
-
Snoopy war auch jung damals, allerdings hat er keine HD. Er hatte als Welpe einen schlimmen Autounfall und hat leider schon mehrere Operationen hinter sich, die extreme Verkalkung ist damals schon von außen sichtbar gewesen, es haben sich richtige Gnubbel gebildet. Auf Röntgenbildern sah es aus wie Blumenkohl. Bei ihm hat sich die Arthrose seit der GA auch gar nicht weiterentwickelt, sie ist sogar interessanterweise glatter geworden und sieht nicht mehr so "angefressen" aus.
Der Große hat schwere HD, ist aber erst mit knapp 6 Jahren implantiert worden, die Probleme die er vorher hatte (nicht mehr ins Auto springen, vorne immer mal wieder lahmen und schwer aufstehen) hat er gar nicht mehr, nachröntgen lassen haben wir ihn seit der GA (vor ca. 2 Jahren) nicht.
lg
c. -
Jetzt mitmachen!
Du hast noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registriere dich kostenlos und nimm an unserer Community teil!