OCD- OP, was mach ich jetzt? Hilfe!

  • Hallo Ihr Lieben!
    Es fällt mir schwer mich zu konzentrieren, da meine Hündin wie am Spieß rumheult. Heute vormittag ist sie operiert worden OCD im rechten Schultergelenk. Warum weint sie jetzt so schlimm? Sind es die Schmerzen oder kommt das auch von der Narkose? hab ich mal gehört. Sie steht mitten im Raum und heult, für meine andere Hündin unerträglich. Der TA hat ihr 6-8 Wochen Ruhe verordnet, sie sollte eigentlich eine Armschlinge tragen aber damit kann sie überhaupt nicht laufen und fällt ständig hin. Sie ist ein total agiler 1,5 Jahre alter Whippet, d.h. es ist schwer sie ruhigzustellen. Wer hat Erfahrung mit der Nachbehandlung dieser OP gemacht und kann mir einen Rat geben? Wie habt Ihr es gemacht und wie lang hat es gedauert? Gab es Rückfälle oder Folge- OP´s? Bitte gebt mir dringend Tips...*oh wann hört das Jaulen endlich auf*???

  • Das ist durchaus normal, eine OP bereitet natürlich zum einen Schmerzen, Wundheilungschmerzen. Daher wird sie auch bestimmt Schmerzmedikamente für eine gewisse Zeit bekommen haben. Aber auch die Narkose ist nicht ohne, wie auch bei uns Menschen. Manche Hunde zittern, quietschen, jaulen oder übergeben sich. Bei anderen tritt gar nichts von alldem auf.

    Übersteh' die Nacht ersteinmal - es kann sein, dass sie rumlaufen wird.
    Musst du morgen gleich zum ersten Verbandswechsel zum TA? Falls sie morgen immer noch so schreit, würde ich auf jeden Fall bei dem Doc nachfragen.

  • Danke Ihr beiden für Eure Antworten! Stärkt mich immer wenn andere mitleiden :roll:
    medusalem Du hattest Recht, sie hat sich auch übergeben. Schmerzmittel hatte ich schon gegeben, aber es schien tatsächlich von der Narkose zu kommen. Am nächsten Tag war alles o.k. Ich habe das Beinchen jetzt in eine Armschlinge hochgebunden, die muss sie 6 Wochen tragen, damit sich neues Narbengewebe bilden kann um die Knorpelfehlbildung auszugleichen. Belasten wäre natürlich denkbar schlecht. Ich habe 2 so tolle Hunde, Luni akzeptiert die Armschlinge und tollt damit wie mit 4 Beinchen herum. Am 2. Tag war sie schon wieder ganz normal und hat dann endlich auch Reis mit Hühnerbrühe drinbehalten. Meine andere Hündin, Maya, unterstützt die Kleine mit all ihren Möglichkeiten und passt beim Tierarzt immer ganz genau auf. Also, jetzt heisst es: Beinchen immer gut hochbinden und 6 Wochen durchhalten. Drückt mir die Daumen. Danke nochmal für Eure Anteilnahme.

  • Die 6 Wochen gehen bestimmt schnell vorbei. Heute denkt man noch, dass die Zeit nie rumgehen wird und schwupps steht schon der letzte Kontrolltermin an. Immer versuchen, aus jedem Tag das beste zu machen!

    Ich wünsche euch gute Besserung und dass die 6 Wochen für euch ohne Zwischenfälle vorbei gehen.

Jetzt mitmachen!

Du hast noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registriere dich kostenlos und nimm an unserer Community teil!