Epiphysenfugentrauma nach Sturz - hat jemand Erfahrung????
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Hallo,
ich bin neu hier im Forum und bräuchte gleich mal eure Meinung.
Unsere Feenia (5 Monate altes Westi-Mädchen) ist vor 9 Tagen wahrscheinlich auf den Tisch gesprungen und von dort abgestürzt. (Auf dem Tisch lag ein Brot, es war der Küchentisch - ich hätte nie damit gerechnet, dass sie da irgendwie hochkommt, aber sie ist wohl vorher auf den Stuhl gesprungen) Nach einem lauten Knall bin ich gleich zu ihr in die Küche, da stand sie auf 3 Beinen. Gleich ab zum Tierarzt, der hat gerönt, aber nichts festgestellt (Verdacht auf Nervenschock).Nach einigen Tagen hat sich der Zustand etwas gebessert, allerdings schont sie ihr Bein immer noch. Also waren wir heute in der Tierärztlichen Hochschule Hannover. Dort hat man festgestellt, dass ein Epiphysenfugentrauma des rechten hinteren Kniegelenkes vorliegt. (So wie ich es verstanden habe, ist dort irgendwas abgebrochen) Schock!!!!!! Uns wurde dann gesagt, dass eine OP nun nach 9 Tagen nichts mehr bringt. Wir müssten uns drauf einstellen, dass evtl. eine Wachstumsstörung des kaputten Beines auftreten könnte sowie im Alter auch Kreuzbandriss oder/und Athrose.
Die Tierärztin in Hannover meinte, vielleicht haben wir Glück und sie wird nicht so doll beeinträchtig, da sie trotz ihrer 5 Monate schon ziemlich "hochgewachsen" ist.Sie ist trotzdem total gut drauf und will auch immer toben. Heute hat sie nun aber zur Schonung einen Verband gekriegt.
Hat jemand von euch damit schon Erfahrung? Ich möchte nicht akzeptieren, dass man da nichts mehr machen kann - sie ist noch so jung! Vielleicht kann man doch was machen und wenn wir nichts tun - bereuen wir es vielleicht?!

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Hallo,
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Hallo Kathlen,
wenn Ihr Euch nicht sicher seid, dann holt euch noch ein oder zwei andere Meinungen ein. Viel Glück und gute Besserung.
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Der Foxl von einem Freund von mir ist als Welpe von einem großen Hund über den Haufen gerannt worden und hat danach vorn gehumpelt. Laut TA war nichts gebrochen.
Das Humpeln gab sich dann auch, allerdings nur für kurze Zeit, dann setzte es wieder ein. Man stellte fest, dass das Bein nicht mehr gewachsen ist, weil diese Wachstumsfuge verletzt worden ist.
Sie waren dann mit ihm in der TK Berlin Düppel. Dort wurde er (ich glaube aber etwas später, als das Höhenwachstum abgeschlossen war) operiert: der Oberschenkelknochen zersägt, auseinandergezogen (damit das Bein die korrekte Länge hat) und mit Platten verschraubt. Er ist ziemlich lange mit Gips rumgelaufen.
Inzwischen ist er knapp über 1 Jahr, die Metallplatten sind raus und das Bein sieht top aus. Es ist leider immernoch ein ganz kleines Stück kürzer als das andere, aber wenn man das nicht weiß, sieht man das nicht. Ihn scheint es auch nicht zu stören.Mein Freund hatte "Glück", dass die Hundehaftpflicht des großen Hundes die OP-Kosten übernommen hat, denn die waren (mit Nachsorge) nicht ohne...
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Hallo ihr Lieben,
..danke erstmal für eure Antworten.
Wir haben auch schon überlegt, uns wohl doch noch einen zweite Meinung einzuholen. Wir wollen abwarten, ob morgen der Bericht von der Hochschule Hannover im Postkasten liegt. Mit dem könnten wir ja dann noch zu einer anderen Praxis gehen und dort mal nach der Meinung fragen.
Wobei ich mir dann wieder sage, die Tierärztliche Hochschule soll ja eine der besten Kliniken sein.Im Moment weiß ich auch noch nicht, ob ich meinem bisherigen TA noch vertraue.... Hätte er andere Röntgenaufnahmen gemacht (aus einer anderen Ebene) hätte er es sehen können. Andererseits hat er sich schon sehr bemüht... Morgen sollen wir auf jeden Fall zum TA, um den Verband zu kontrollieren.
Ich schlafe keine Nacht mehr richtig, ich komme aus dem Grübeln einfach nicht mehr raus.
Das seltsame ist, unsere Feenia fühlt sich offenbar trotzdem "sauwohl"! Gut - jetzt momentan hat sie einen festen Verband (haben sie in der Hochschule Hannover angelegt).Erstmal liebe Grüße an alle
von Kathi und unserer Feenia-Maus
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