Mammatumor bei sieben jähriger Hündin
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Elchnase -
2. April 2008 um 15:34
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Hallo alle zusammen!
Ich bitte euch um eure Hilfe, denn eigentlich weiß ich garnichts über dieses Thema!
Bei der sieben jährigen Hündin (unkastriert) meiner Oma wurde an der letzten Zitze, linke Seite ein Geschwür festgestellt, ca. drei cm oder mehr an Durchmesser! Nun haben wir auch gleich schon einen OP - Termin. Der TA meinte man sollte dann gleich die beiden Zitzen die darüber liegen (gleiche Seite) mitentfernen lassen, weil diese miteinander verbunden wären .... man könnte aber auch gleich die ganze Milchleiste mitentfernen lassen.....
Sollten wir die Hündin dann vorsichtshalber auch Kastriern lassen??? Man weiß auch noch nicht ob es tatsächlich gutartig oder bösartig ist, will aber vor der OP noch ein Ultraschall von der Lunge mache, um zu sehen ob sich Ableger gebildet haben - dann wäre laut TA auch keine OP mehr sinnvoll!Kennt sich jemand aus????
Brauche dringent Rat!!!! - Vor einem Moment
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Hallo Elchnase,
es tut mir sehr leid, dass bei dem Hund deiner Oma ein solches Geschwür gefunden wurde.
Selbst kenne ich mich mit dem Thema Mammatumor nicht aus, aber als letztes Jahr meine Hündin Nova an einem Tumor an der Milz erkrankt ist wurde auch zuerst die Lunge nach Metastasen untersucht um festzustellen ob der Tumor schon gestreut hat.
Hätte man Metastasen gefunden wäre ihr auch die Milzoperation erspart geblieben, denn in diesem Fall ist der Krebs schon so weit fortgeschritten, dass die Prognose leider sehr ungünstig ist.
Ich drücke die Daumen, dass die Hündin deiner Oma alles gut übersteht und sich das Geschwür am Ende als gutartig herausstellt. -
Bei meiner Hündin wurde das auch mit ca. 7 Jahren festgestellt. Ich habe die komplette Milchleiste mit der befallenen Zitze entfernen lassen. Die andere Leiste blieb bis zu ihrem Tod mit 11 Jahren ohne Geschwüre. Allerdings schien das nicht die einzige Stelle mit Krebs zu sein oder war nicht der Ursprungsherd - letztes Jahr wurde bei ihr breit gestreuter Lungenkrebs festgestellt, Heilung unmöglich. Sie starb ca. 4 Wochen nach der Diagnose (ich mußte sie einschläfern lassen). Wenn ihr die Hündin wegen dem Gesäugetumor operieren lasst, dann ist es besser, ein Blutbild zusätzlich machen zu lassen und sie auch zu röntgen - nur so kann man sicher gehen, daß nicht noch mehr im Körper steckt.
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Danke euch für die Antworten und für die guten Wünsche!
Leider hört sich das alles nicht gerade beruhigend für mich an. Auf welche zusätzlichen Untersuchungen sollte ich vor und nach der OP bestehen???
- Um einen Krebs an anderer Stelle tatsächlich auszuschließen? Langt ein Blutbild? Ich will eigentlich nichts als dass sie wieder gesund wird und noch ewig bei uns bleibt! Sie ist so ein Schatz und hat unser aller Leben um ein tausendfaches bereichert! Wenn die Kleine zur Türe rein kommt geht die Sonne auf - und das ist nicht übertrieben! Sie ist gerade mal seit letzten Juni bei uns (meiner Oma)... wir hatten gerade unseren Wuschel verloren....
Ich kann das noch garnicht glauben! Hoffe so dass alles wieder gut wird!Traurige Grüße
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Hallo,
das tut mir sehr leid für Dich mit eurer Hündin!
Es ist immer auch eine Frage des Geldes. Wenn es das nicht ist, wäre wichtig das große Blutbild, dann Röntgenaufnahmen in verschiedenen Lagen der Lunge und ich würde immer noch ne komplette Ultraschalluntersuchung machen lassen, um alle Organe mal abzuchecken.
Ich drücke euch die Daumen.
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Zitat
- Um einen Krebs an anderer Stelle tatsächlich auszuschließen? Langt ein Blutbild?
Nein, leider langt dazu kein Blutbild. Und auch Ultraschall und Röntgenaufnahme können Tumore an Organen oder in der Lunge nur zu einem gewissen Grad ausschließen, aber sind nicht 100%ig.
Ich würde aber auch ein Blutbild machen lassen um den Allgemeinzustand der Hündin etwas besser beurteilen zu können und auch per Ultraschall/Röntgen die Lunge und Organe abchecken lassen.Ich weiss es ist eine verdammt schwierige Situation und ich hoffe mit euch, dass alles gut ausgeht.
Gerade für den Hund müsst ihr nun versuchen stark zu sein, damit das Mädel nicht eure Angst spürt.
Wenn bei den Voruntersuchungen keine Metastasen gefunden werden und die Operation gut verläuft wird sie bestimmt noch eine schöne Zeit vor sich haben. Ich habe schon von einigen Hunden gelesen die nach der Entfernung eines Gesäugetumores noch Jahre gelebt haben.
Und wer weiss, das Ganze könnte ja auch gutartig sein.
Also bitte nicht gleich verzweifeln. Und halte uns auf dem Laufenden wie es dem Mädel geht. -
Hallo Elchnase,
wie geht es dem Hund deiner Oma?
Meine Hündin hatte letzten Juni auch eine OP gehabt, da sie an Mammatumor leidet, jetzt ist bald die 2. OP fällig.
Musste bei ihr beide Seiten operiert werden`?
Gruß, Eva
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Hallo Eva,
Elchnase hat seinen Usernamen löschen lassen, von daher wirst Du da keine Antwort mehr bekommen.
Gruß
Bianca
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