Blutbild
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Hallo!
Ich lese immer wieder, dass manche routinemäßig ein Blutbild von ihren Hunden machen lassen. Meine TA meint, sowas wäre Unsinn/bringt nix - aber mich würde es doch mal interessieren, was man an so einem Blutbild denn alles ablesen kann. Sind Mangelerscheinungen (fütterungsbedingt) erkennbar? Evtl. irgendwelche Organfunktionsstörungen (Schilddrüse, Bauchspeicheldrüse, etc.)?
Auf welche Werte muss bei sowas geachtet werden?
Was ist der Unterschied zw. "kleinem" und "großem" Blutbild?
Was kostet die Untersuchung und die Auswertung?Und zuguterletzt: Mit welchen Toleranzen muss man solche Werte sehen?
Würde mich freuen, wenn ihr mir weiterhelfen könnt!
VG
Lisa - Vor einem Moment
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Hallo,
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Hi,
meine Erfahrungen mit einem Blutbild sind positiv. Als meine Hündin vor 2 Jahren Blut im Urin hatte und auch nicht mehr so richtig fressen wollte, haben wir auch einen großen Check up machen lassen. Das Blutbild ergab erhöhte Leberwerte. Ein ergänzender Ultraschall ergab, dass in der Blase ein Gewächs war, das ständig wie eine offene Wunde blutete. Die Leber war leicht geschwollen.
Durch das Blutbild kann man erkennen, ob alle Organe im Körper normal arbeiten. Niere, Leber, Bauchspeicheldrüse (Cholesterinspiegel), Muskel (Triglyceride), weiße und rote Blutkörperchen, Blutfarbstoff usw. Auf dem Blutbildbefund sind auch die Werte angegeben, wie sie normal sind, man kann also gut vergleichen, wo etwas nicht stimmt. Und der Tierarzt kann so besser eine Therapie einleiten. Der große Test hat bei uns ca. 30 Euro gekostet. Prophylaktisch würde ich kein Blutbild machen lassen, nur, wenn eine Unpässlichkeit vorliegt.Schöne Grüße
Jürgen
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