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  • In der Hundeerziehung gibt es viele Hilfsmittel angefangen von Kopfhalfter über Klicker bis hin zur Schleppleine. Alle diese muss man wieder auschleichen, will man sie nicht für immer im Einsatz haben.


    Unter Ausschleichen versteht man den langsamen Abbau des Hilfsmittels. Dies geschieht in so kleinen Schritten, dass der Hund nicht in alte Verhaltensmuster zurückfällt und die Motivation zur Ausführung des neuen Verhaltens erhalten bleibt. Wichtig ist hierbei, dass der Hund das erwünschte Verhalten zu 100% - auch mit Ablenkung - ausführt, damit man mit dem Ausschleichen beginnen kann. Zeigt der Hund "alte" Verhaltensmuster, muss man sofort wieder einige Trainingsschritte zurück, um dort wieder zu beginnen. Wichtig ist hierbei darauf zu achten, dass nicht (noch) Signale durch das Hilfsmittel vorhanden sind, die erforderlich sind, damit der Hund das Verhalten überhaupt ausführt. Beispiel: Der Hund läuft in die Schleppleine, wird dann zurückgerufen und belohnt. Hierbei verknüpft der Hund oft mit, dass er zunächst in die Leine laufen muss (= Taktiles Signal - damit das stärkste in der Verhaltenskette), um dann gerufen und belohnt zu werden.

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