Hovatwart mit Oxalatsteine zuvor Stuvit-Steine

  • Hallo...
    ich habe einen kleines Problemchen mit unserem Hovi. Unser Hund bekam im Sommer 2007 Stuvit-Steine, diese wurden dann mit Antibotika und Essenumstellung auf Urinary wieder in Ordnung gebracht. Nur dann Ende Februar bekam unser Hund Oxalatsteine. Diese wurden wieder mit Antibotika und einem anderen Essen (weiß grad nicht wie es heiß) vernichtet. Wir haben bei unserem Hund zur Sicherheit Ultraschall machen lassen und Blut abnehmen lassen. Alles beide ist super! Jetzt ist die Frage was wir tun können um das er es in Zukunft nicht mehr bekommt! Welches Essen müssen wir ihm geben? Gibt es Homöopathische Mittel zur Einnahme? Gibt es ein Mittel zur Essensergänzung? Sollen wir ihm selber Essen kochen?
    Vielleicht kann mir jemand helfen!
    Grüße...

  • Habe Deinen Beitrag gerade erst gelesen. Ich habe das gleiche Problem mit meinem Yorkie (gehabt). Ihm mussten dann letztendlich im Oktober 2007 die Calcium-Oxalat-Steine operativ entfernt werden. Seitdem muss ich ihm eine Diät kochen, damit keine neuen entstehen, aber es gibt auch fertiges Trockenfutter. Die Problematik ist halt das richtige Futter, wenn ein Hund zu Struvit u n d Calcium-Oxalat-Steinen neigt. Es ist eine ziemlich komplizierte Geschichte und man muss eine Diät bzw. ein Futter finden, dass einen ganz bestimmten ph-Wert im Urin macht. Und ganz ganz wichtig ist auch, dass Dein Hund viel trinkt.
    Du solltest unbedingt mit Deinem TA sprechen, welches Futter infrage kommt bzw. Dich mit der UNI München, Lehrstuhl für Tierernährung, in Verbindung setzen. Die haben eine tägl. telef. Sprechstunde, wo man sich beraten lassen kann. Ich habe für meinen Hund von der UNI München dann auch ein Kochrezept ausarbeiten lassen, dass den ph-Wert im optimalen Bereich hält. Es gibt aber auch Fertigfutter wie z.B. das Urinary, das allerdings hauptsächlich zur Vorbeugung von Struvit-Steinen ist, und für die Calcium-Oxalat-Steine gibt es Hills u/d, das ich auch zwischendurch mal füttere.
    Wie gesagt, es ist eine komplizierte Sache, aber damit ist nicht zu spaßen und ich bin froh, dass mein Hund jetzt, nach 1 Jahr, "steinfrei" ist. Aber es musste auch mehrmals am Rezept was geändert werden, viele Kontakte meiner Tierärztin mit der UNI München waren notwendig. Und auch für die Zukunft muss man immer aufpassen, dass sich nicht wieder Steine bilden, das heisst wahrscheinlich lebenslange Diät.
    Wünsche Euch alles Gute!
    LG Francisca

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