Immer wieder Gebärmutterentzündungen nach Läufigkeit??
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Hallo Distel
Mein dringlicher Rat: Nimm den OP-Termin wahr! Scheinträchtigkeiten begünstigen Gebärmutterentzündungen, und wenn das bei euch schon so weit gekommen ist, würde ich im Interesse des Hundes handeln! Gebärmutterentzündungen sind lebensbedrohlich, und die Belastung durch eine Notfall-OP ist weit grösser als die durch eine zum optimalen Zeitpunkt an einer gesunden Hündin! Sanfte Mittelchen greifen meist nur bei sanften Beschwerden. Ich habe grosse Hoffnungen in die Prophylaxe gesetzt - es hat nicht gegriffen, weil die störung zu stark war.
naijra
Das kann ich so unterschreiben - meine Geena hatte auch immer Scheinträchtigkeiten und letztendlich mit 8 Jahren eine massive Gebärmutterentzündung, die auch erst ziemlich spät erkannt wurde, (wurde über Wochen auf Magen-Darm behandelt mit der Folge das Sie heute. zwei Jahre später, noch sehr empfindlich ist - hatte praktisch keine Darmflora mehr und gar nichts mehr vertragen) - da ging s ihr wirklich sehr schlecht.
Hat dann die OP zwar gut überstanden, aber die Magen-Darm Geschichte ist heute noch mehr oder weniger akut. Das hätte ich Ihr vielleicht erparen können!
Liebe Grüße und alles Gute - Vor einem Moment
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Hi,
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vielleicht ist es besser vor der Läufigkeit als nach der L, da sich dann ja die Enzündungen einstellen..der TA wird es wissen...
Benita
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Tja aus diesem Grund ist meine auch kastriert.
Die letzte Entzündung war ja so stark das sie für ne Woche inne Klinik musste.
Da Deine ja auch soooooooooo zu kämpfen hat würd ich sie auch sofort kastrieren lassen.
Auch im Bezug auf Krebs grad durch die häufigen Scheinschwangerschaften.
Ach ja und VOR der Hitze bzw zwischen 2 Hitzen. Unmittelbar nach einer Hitze kommt es oft zu Komplikationen bzw es heilt langsamer ab.
Meine war so schnell wieder fit das ich Schwierigkeiten hatte die halbwegs ruhig zu halten....
Liebe Grüße Tamala -
Hallo,
also so wie ich das verstanden habe, kommen die Probleme v.a. vor, weil Hündinnen nicht mehr im Rudel als Amme fungieren. Der Körper richtet sich zwar drauf ein, aber die Rolle darf der hund nicht mehr ausleben.
Natürlich ist eine Scheinträchtigkeit was ganz natürliches und da sollte keine Kastration vorgeschoben werden, aber wenn die Scheinträchtigkeit "ziellos" bleibt, können die Folgen fatal werden, und ich bin der Meinung, spätestens da sollte man sich event. doch dafür entscheiden, um es der Hündin leichter zu machen.
Emma wurde wegen einer bestehenden Homonstörung kastriert und alles war völlig problemlos.Allerdings galt auch hier 3 Monate vor bzw. nach der Läufigkeit, also mittendrin. Beim hormonellen Nullstatus sozusagen. Es gibt aber noch nen Zeitpunkt kurz danach, weiß aber nicht genau wann.Grüße Carla
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Also, in dem Buch zur Kastration wird auch was zur Scheinschwangerschaft geschreiben. Demnach wird hormonell gesehen, jede Hündin nach der Läufigkeit scheinschwanger. Es ist was ganz normales, die Frage ist nur, wie schlimm es wird. Manchmal leiden die Hündinnen wohl sehr stark, tragen Kuscheltere, buddeln Ersatzhöhlen, bekommen sogar Milcheinschuß. Scheinschwangerschaften stellen angeblich kein Risiko für Gebärmutterentzündungen dar.
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Scheinschwangerschaften stellen angeblich kein Risiko für Gebärmutterentzündungen dar.
Da werden die meisten TAs, die auf eine lange Praxiserfahrung zurückblicken, etwas anderes sagen. Regelmässig klinisch scheinträchtige Hündinnen bekommen fast alle im Alter Gebärmutterentzündungen oder Mammatumoren. Und im vorliegenden Fall besteht bereits eine Historie von Gebärmutterentzündungen.....
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Hallo 
ich erkenne mich im Grundtonus über Kastration in deinem Themenstarter absolut wieder. Prophelaktisch zu kastrieren alla es konnte ja und möglich wäre es... ist auch nicht mein Ding.
Es gibt für mich nur wenig Pros zu einer Kastra u. a. gesundheitlich wie jetzt in deinem Fall. Denn du musst auch mitbedenken, wenn deine Süße jedes mal praktisch alle 6 Monate mit Scheinschwangerschaft und Entzündungen zu kämpfen hat, ist das auch ein enormer Stress...
Wäre es meine Maus, wäre für mich auch klar, ein Ja zur Kastra, einfach wegen der Belastung durch das Hormonchaos, die Medis jedesmal bei den Entzündungen und und und... du kannst es ihr schlichtweg damit ersparen.
Meine Rottioma wurde mit 10 Jahren kastriert wegen einer akuten Gebährmuttervereiterung. Würde ich mir irgendwann wieder eine Hündin holen wurde ich sie trotz dieser Erfahrung (und das war wirklich nicht schön) nicht prophelaktisch kastrieren lassen, da es schlichtweg nicht jede Hündin betrifft.
Dennoch bei dem Stress den deine Maus da jedesmal mitmacht... ich würde da wirklich zur Kastra tendieren und wenn möglich noch vor der nächsten Läufigkeit.
Liebe Grüsse
Pandora -
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Da werden die meisten TAs, die auf eine lange Praxiserfahrung zurückblicken, etwas anderes sagen. Regelmässig klinisch scheinträchtige Hündinnen bekommen fast alle im Alter Gebärmutterentzündungen oder Mammatumoren. Und im vorliegenden Fall besteht bereits eine Historie von Gebärmutterentzündungen.....
Wie gesagt, so steht das in etwa in dem Buch. Ich dachte auch, dass das evtl. anders sei. Jedenfalls sind mir Hunde bekannt, die wegen akuter Gebärmuttervereieterung notoperiert werden mussten und das ist wohl nicht der Hit.
Eine Hündin bekam auch Gebärmutterkrebs und wurde dann operiert, ihr geht es angeblich ganz gut.
Wie gesagt, mein Hund ist kastriert, ich habe mir da nie einen Kopf drumrum gemacht, aber wenn ich die ganzen läufigen und scheinträchtigen Hündinnen erlebe, incl. Gebärmuttervereiterungen und Krebs, mit dem ganzen Tamtam drumrum, bin ich froh, dass meine kastriert ist, auch wenn andere das nicht gut finden.
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Hallo!!
Ja, ich denke ich werde die Kastra jetzt auch wirlich durchziehen, werde den TA aber auf jeden Fall nochmal wg. dem Termin/Hormonstatus ansprechen und mir wenn möglich auch noch dieses Buch von Fr. Niepel besorgen. Mir steht gerade auch noch so deutlich die letzte Scheinschwangerschaft mit all dem Stress damals vor Augen dass ich jetzt ein besseres Gefühl zu der Op habe...Tamala´s, Naijra´s und Gina´s "Erfahrungsberichte"machen mir da auch Mut, Danke!!!Von Carla kam die Info über die "Ammenfunktion" scheinträchtiger Hündinnen im Rudel;da ist mir endlich ein licht aufgegangen :2thumbs: ich wusste schon vorher dass die anderen Hündinnen bei der Aufzucht als "Ammen" mithelfe nund dachte mir schon dass sie deshalb weniger Probleme mit ihrer Scheinschwangerschaft haben(wie merle als Katzenmama) , aber jetzt ist mir erst eingefallen dass deswegen vielleicht auch Risiko an Mammatumoren zu erkranken sinkt. Wenn die TÄ mit dem erhöhten Krebsrisiko von intakten Tieren "drohten" habe ich mich immer gefragt was dann nur die ganzen scheinträchtigen Wildhunde machen ...Bei Menschen ist es zumindest so dass Frauen die ihre Babies Stillen ein signifikant niedrigeres Risiko haben an Brustkrebs zu erkranken, vielleicht trifft dass auf Hunde auch zu???Könnte ich mir gut vorstellen...
Der Zusammenhang zwischen Scheintächtigkeit und Endometritis hat mir mein TA so erklärt, dass halt bei langer und massiver Scheinschwangerschaft die Gebärmutterschleimhaut sich nur langsamer wieder auf ihren "normalen"(im Sinne von weniger stark hormonell beeinflußten) Zustand abbaut.Und wenn sie dann halt noch lange schön augelockert, gut durchblutet usw. ist einfach bessere Bedingungen für krankmachende Erreger herrschen.(War auch der Muttermund/Portio weiter gestellt/geöffnet??Weiß ich nicht mehr...)
Wie dem auch sei,bei Merle besteht leider ein deutlicher zusammenhang und ich denke wie oben schon geschrieben dass ich ihr und mir diesen Stress nicht mehr zumuten will. Auf jedenfall haben mir eure Antworten super weitergeholfen nochmal vielen Dank!! Ich muß auch nochmal loswerden dass mich der nette und teilnehmende Ton (Grüße, Gute Wünsche usw.) echt total gefreut hat!!Das tut richtig gut Danke!!

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Hallo,
wir haben das gerade hinter uns. Unser 12jährige Mischlingshündin, schon immer und auch heute noch bzw. jetzt wieder ein reines Ernergiebündel. Doch während der letzten Läufigkeit Anfang Januar hat sie nur noch gelitten. Da die Läufigkeit länger dauerte wie sonst und sie eines Tages Blut pinkelte bin ich zum TA. Diagnose akute Gebärmutterentzündung - Not-OP sofort. War ein ganz schöner Hammer für uns, aber was sollten wir tun.
Heute, vier Wochen später, geht es ihr wieder super. Wenn da nicht die Knötchen zurückgeblieben wären.Meine Meinung war eigentlich auch immer "laßt der Natur Ihren Lauf". Wir und unsere Hündin kamen mit der Läufigkeit eigentlich immer ganz gut zurecht. Zwar hatte sie im Anschluss auch immer leichte Scheinträchtigkeiten, aber dies haben wir mit mehr Bewegung (Joggen, Radfahren, Stöckchen werfen usw.) immer gut in den Griff bekommen.
Auch unser TA sagte mir damals auf meine Frage wegen der Kastration, dass er es nicht befürworte, wenn es aus persönlichen oder gesundheitlichen Gründen nicht sein muß.
Heute sagt er das Gegenteil. Nämlich dass er immer gesagt hätte man solle Hündinnen in jungen Jahren kastrieren, weil sie gerne Geschwüre und eben die Entzündungen und Scheinträchtigkeiten bekommen.
Das haben wir jetzt davon: Eine Not-OP (die außerdem verdammt viel Geld gekostet hat) und eine alte Hundedame, die zwar im Moment wieder wirklich fit ist, aber nun alle vier Wochen zum TA muß um die Geschwüre zu beobachten. Wenn sich die Geschwüre nicht zurückbilden steht ihr die nächste OP bevor, und dann ........???
Fazit aus unserer Sicht - lasst es machen, so schnell wie möglich, es wird eurer Hündin sehr viel an Lebensqualität zurückgeben.
Grüssle Caisy
- Vor einem Moment
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