Probleme mit der Pfote, bitte um Hilfe

  • Ehrlich gesagt, kann ich dir das nicht erklären, da ich diese Info auch nur vom meiner TÄ habe. Wir haben letztens ein längeres Gespräch über UF geführt, da Pebbles auch ein recht untypischer Fall ist. Meine TÄ hat daraufhin verstärkt Seminare zu dem Thema besucht und ist jetzt dabei, so einige Hunde bzw. deren Besitzer zum Testen zu überreden

    Zitat

    Allerdings hat er auch eine leichte Schilddrüsenunterfunktion - die wir aber laut TÄ nicht behandeln müssen.
    Nun würde mich der Zusammenhang wirklich sehr interessieren.

    Ähm - sorry, aber was hast du für eine TÄ? Er hat die UF und wird nicht behandelt? Das kann ich überhaupt nicht verstehen. Das kann doch nur schlimmer werden, wenn man jetzt die SD nicht unterstützt. Neuere Forschungen gehen ja sogar soweit, grundsätzlich Hunde, deren Werte im unteren Drittel liegen zumindest testweise zu behandeln.

    Ganz ehrlich, ich würde da auf eine Behandlung bestehen, wenn die Werte auffällig sind. Warum ist denn überhaupt getestet worden, wenn dann eh nicht behandelt wird?

  • Die Wert sind wirklich nur ganz geringfügig niedriger. Getestet wurde er, weil wir ihn durchchecken haben lassen, nachdem er zu uns kam. Er war ein ausgesetzter kleiner Wauzi - und da haben wir einen "Rundum-Check" machen lassen - als wir ihn bei uns aufgenommen haben.

    Da wir sein Alter nicht kennen, haben wir vor den Impfungen alles checken lassen, wir wußten ja gar nichts von ihm. Er war in keinem guten Zustand als er zu uns kam. Kaputte eitrige Zähne, vermilbte Ohren. Jetzt ist er so ein Wonneproben.

    Du die TÄ ist wirklich gut, die Werte werden auch 1/2 jährlich kontrolliert und selbst ein anderer TA riet mir - weiter beobachten - und wenn die Werte weiter niedrig würden - dann müßte man behandeln. Mein Pauli ist wirklich ein aufgewecktes Kerlchen - hat keine Einschränkungen.
    Grade im Moment ist er fertig, da heute seine Analdrüse entleert werden mußte. Das wird wohl auch wieder gut werden.

    Liebe Grüße

  • Wie gesagt, ich sehe da bei schon erniedrigten WErte Handlungsbedarf - aber das mußt du natürlich selbst wissen. Ich würde allerdings auf jeden FAll zum FAch TA für SD gehen, denn SD ist eine sehr komplexe Diagnostik beim Hund.

  • Hallo liebes Kaeferle!
    Wie genau das funktioniert mit der SD und offenen Wunden kann ich dir auch nicht genau erklären, die SD ist ja unglaublich komplex und beeinflusst sehr viele Prozesse im Körper. Aber ich kann das bestätigen, der Hund einer Bekannten hatte offene Ohrspitzen, die erst mit der Substitution begonnen haben zu verheilen! Auch vermehrtes Kratzen, Beißen, Schuppenbildung, trockene Haut usw. steht damit in Verbindung.

    Zitat

    Ähm - sorry, aber was hast du für eine TÄ? Er hat die UF und wird nicht behandelt?


    Ich beneide dich um deine TA! Leider ist das nicht die Regel.Für viele TA ist die SD nicht wichtig, auch wenn die Werte schon unter der klinischen Grenze liegen. Meistens reichen auch "nur" Verhaltensauffälligkeiten nicht aus, um aktiv zu werden! Da muss ein Hund dann erst massiven Fellausfall haben und übersät mit Ekzemen sein, damit sie zu einer Substitution bereit sind.
    Es wird wahrscheinlich noch einige Zeit dauern, bis überall durchgesickert ist, wie enorm wichtig die SD ist; aber das war ja vor ein paar Jahren mit "Modeuntersuchungen" wie HD, ED und diversen Augenkrankheiten nicht anders. Amerika ist uns da weit voraus, dort gibt es viele Spannende Untersuchungen über die SD und bei einigen Rassen gehört ein SD Test sogar schon zur Voraussetzung zur Zuchtzulassung!
    LG
    Jasmin und Merlin

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