Durchfall, Erbrechen, Schwäche
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Hallo zusammen,
meinem Tommy (fast 13 Jahre) geht es leider seit zwei Tagen (heute der dritte Tag) gar nicht gut.
Mittwoch morgen, als ich aufstand hatte er Durchfall. Es war alles vollgesch****. Er hatte ganz offensichtlich starke Leibschmerzen, krümmte sich also. Auch eine schwere Atmung konnte ich sehen.
Ich also meine Tochter in den Kindergarten gebracht und ab mit meinem Dicken zum Tierarzt. Im Warteraum bekam er wieder Durchfall und konnte von alleine nicht aufstehen, er war sehr schwach. Fieber zu dem Zeitpunkt 40,1. Die TA tippte auf einen Magen Darm Virus, spritzte ihm Antibiotikum und ein Schmerzmittel. Wir konnten ihn dann soweit wieder aufrichten, aber laufen wollte er nicht wirklich. Ich bekam Novalgin Zäpfchen mit und ein Antibiotikum in Tablettenform, was ab heute gegeben werden soll.Zu Hause war er dann gar nicht mehr ansprechbar, lag nur im Korb und hat tief und fest geschlafen. Irgendwann habe ich ihn raus gelockt, und er hat an dem Tag recht viel getrunken. Aber immernoch sehr schwach. Dann wieder Durchfall und Pippi hat er unter sich gehen lassen. Meine TÄ und ich haben an dem Tag zwischendurch immer wieder telefoniert und sie hielt das alles noch für normal, da Tommy eben auch schon recht alt ist und ein Magen Darm Infekt einen älteren Hund wohl schonmal so umschmeisst. Zu fressen bekommen hat er am Mittwoch nichts. Eien Kotprobe ergab keinen Befund.
Donnerstag morgen ging es ihm erst etwas besser, ohne Zäpfchen stieg das Fieber aber umgehend wieder an. Die Zäpfchen behält er auch nicht bei sich, sie kommen mit dem Durchfall fast postwendend wieder raus. Dann fing er an zu röcheln. Erst dachte ich er versucht sich zu erbrechen, aber das scheint nicht der Fall zu sein. Wie ein typischer Husten hört es sich aber auch nicht an, kann es leider nicht so beurteilen, keiner meiner Hunde hatte je Husten. Bei meiner TÄ hat er dieses Röcheln natürlich nicht vorgeführt. Sie sagte dann, sie glaube es zwar nicht, aber sie könne einen Tumor irgendwo im Bauchbereich nicht ausschliessen. Daraufhin bin ich zu einem anderen TA gefahren und habe ihn dort vorgestellt. Im Warteraum hat er dann auch erbrochen.Habe den gesamten Bauchraum per Ultraschall untersuchen lassen, von Tumoren, oder sonstwas auffälligem keine Spur. Er hat auch die Lunge abgehört und sagte er höre sehr geringe Lungengeräusche, seiner Meinung nach war es aber auch ein Infekt und dieser "Husten" gehöre wohl dazu. Gestern abend ging es ihm dann sehr schlecht. Er wollte partout nicht trinken, habe ihm dann ständig Wasser mit der Spritze eingeflösst. Ich hatte das Gefühl die Augen waren eingefallen. Zwischdurch übrigens immer wieder Durchfall. ich bin nur noch am Sch*** weg wischen.
Heute ist es auch immernoch nicht viel besser. Zwischendurch stieg das Fieber wieder auf knapp 40. Habe es mit Novalgin Tropfen jetzt wieder auf 38,8 senken können. Jedenfalls ist er immernoch sehr schwach und behält auch nichts bei sich. Habe ihm Reis mit Hühnchen gekocht. Er ist auch unglaublich wackelig auf den Beinen. Selbst an einen kleinen Spaziergang ist nicht zu denken. Wenn dann steht er in der Gegend rum und starrt vor sich hin und röchelt zwischendurch, oder er liegt im Korb. Trinken tut er freiwillig auch nichts. Hunger hätte er allerdings.
Was glaubt ihr? Liegt das alles noch im normalen Bereich wie meine TÄ sagt? Ist das so, das durchfall einen älteren Hund so umwirft? Ich bin unglaublich unruhig, ich merk einfach das es ihm total dreckig geht.
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Wenn ich ehrlich bin - ich würde in die Tierklinik fahren. Und das ziemlich flott.
Wurde Blut abgenommen? Was wurde noch untersucht außer Kot und Ultraschall?
Wieso wurden Antibiotika gespritzt, wenn es sich angeblich um einen VIRUS handelt???
Ich würde da nicht so lang warten, ständiges hohes Fieber und kaum Flüssigkeit trocknet außerdem total aus und schwächt extrem.
Wurde untersucht, ob er sich evtl vergiftet hat oder ähnliches? `Hat er Infusionen bekommen vor Ort? Wurde abgeklärt ob er vielleicht einen Fremdkörper verschluckt hat?
Mann mann, Tierärzte.....
:irre: -
Das mit dem Virus und Antibiotikum dachte ich auch... Schliesst sich ja aus!
Ich wollte sowieso gleich nochmal zu meiner TÄ. Da werde ich sie auf Infusionen ansprechen. Es wurde kein Blutbild gemacht. Auch eine Vergiftung wurde nicht getestet. Hätte sie das nicht anhand der Kotprobe feststellen können? Ich war gestern nach dem Ultraschall so erleichtert, und dachte ich hab alles richtig gemacht, zumindest alles im Bauchraum schonmal ausschliessen zu lassen. Und danach ging es ihm auch erstmal besser, weiss der Geier warum das so ein Auf und Ab ist.
Aber wenn ich zwei TÄ nicht vertrauen kann, dann weiss ich auch nicht.
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Fahr in eine klinik die haben meist etwas mehr ahnung und halt uns auf dem laufenden :elefant:
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Hallo,
leider musste ich unseren Tommy heute nacht trotz aller Bemühungen einschläfern lassen.
Er wollte und er konnte nicht mehr. Ich bin leider momentan zu durcheinander um Näheres zu berichten, das werde ich aber die Tage nachholen!Vielen Dank für eure Antworten, ich melde mich wieder!
Hallo,
habe mich nun endlich soweit gefasst zu schreiben warum unser Tommy gehen musste. Ich bin mit ihm in die Tierklinik gefahren, zu dem Zeitpunkt ging es ihm wieder relativ gut. Er hat sich zwischendurch immer noch etwas aufgerappelt, so dass ich immernoch Hoffnung hatte. Im Nachhinein wusste ich wohl instinktiv das es zu Ende geht. Dort bekam er Infusionen und sein Brustkorb wurde aufgrund des Röchelns geröngt. Er hatte einen Lungentumor, ich hatte es fast geahnt, jedoch nicht wahr haben wollen. Der TA sagte ein Blutbild hätten wir uns ohnehin sparen können, da aufgrund seines schlechten Allgemeinzustandes sämtliche Werte verfälscht gewesen wären.
Ich habe ihn mit nach Hause genommen und wollte mit meiner TÄ einen Termin fürs Einschläfern ausmachen. Allerdings erst am nächsten Tag, da sie schon zu hatte als wir aus der Klinik kamen. Ihm ging es wieder relativ gut. Ich musste dann dringend mit meinen drei anderen Hunden raus und als ich wieder kam hatte er erbrochen und überall Pippi gemacht. ich mass nochmal Fieber:
39,1 ! Innerhlab von einer halben Stunde stieg das Fieber rasant an, fast auf 41. Ich gab nochmal Fieberzäpfchen, aber nichts tat sich. Er lag nur noch apathisch auf der Seite und röchelte auch wieder. Ich versuchte meine TÄ auf dem Handy zu erreichen,aber sie ging nicht dran. Meine Mutter fuhr uns dann zu ihr hin und zum Glück machte sie auf. Sie schläferte ihn dann ein. Leider war ich so aufgelöst, das ich ihm gar nicht die nötige Ruhe geben konnte die er brauchte. Ich hatte das Gefühl er hatte unglaubliche Angst. Meine TÄ sagte wichtig wäre nur gewesen das ich da war, aber ich fühle mich trotzdem schlecht.Wenn er sich nicht zwischendurch noch so normal verhalten hätte, hätte ich die Hoffnung viel früher aufgegeben. Aber so... Und wenn ich dran denke was er in diesen Tagen noch an Zwangshandlungen über sich ergehen lassen musste (Fieber messen, Tabletten, Tierärztgänge).
Und vorher war er zwar nicht mehr rüstig, aber die Atmung war vollkommen normal... Ich weiss auch nicht.
Bin einfach fertig und habe es noch nicht wirklich begriffen.Ich werde noch einen Nachruf in der Rubrik "Regenbogenbrücke" für ihn schreiben!
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