Sodbrennen/Maulgeruch Chronisch

  • Existiert dafür denn ein Spezialist?

    ich war dafür in der Tierklinik mit Gastroenterologen. Allerdings hat Bonnie eine sehr lange Geschichte mit Allergien, Darmprobleme und Sodbrennen kamen erst sehr viel später. Zumindest würde ich bei Fütterung und Behandlung System reinbringen und nicht irgendwas geben, nur weil es hier im Forum geschrieben wird.

  • Du hast ja schon viele Ideen bekommen, was du alles untersuchen oder abklären kannst.

    Ich habe ebenfalls einen sehr magenempfindlichen Hund und trotz vieler Untersuchungen nie eine ganz genaue Diagnose gefunden.

    Was mir bei dir aufgefallen ist, ist dass du sagst du mischst Ulmenrinde unters Futter.

    Die Ulmenrinde soll laienhaft ausgedrückt einen Schleimfilm im Magen bilden, so dass die Magenwand vorm Futter geschützt wird. Das kann nicht funktionieren wenn das Futter schon direkt mit im Magen ankommt.

    Ich gebe die Ulmenrinde abends mindestens eine Stunde vor der Fütterung. Morgens sind die Probleme bei meinem Hund größer, da bekommt sie Sucrabest (ebenfalls 1h vor dem Futter). Das ist ein Mittel aus der Humanmedizin gegen Magengeschwüre, das einen ähnlichen Effekt hat aber meiner Erfahrung nach noch besser wirkt.

    Auch bei mir hat der erste Tierarzt nicht erwähnt, dass das Sucrabest nicht gleichzeitig mit dem Futter gegeben werden sollte und sich nicht so viel Zeit genommen, deshalb bin ich jetzt mit der Problematik in einer Klinik, da nimmt sich die Tierärztin ganz viel Zeit mit alles zu erklären und hat auch viele ähnliche Fälle. Teurer ist es trotzdem nicht.

    Ich habe auch mehrere Futterversuche gestartet, unter anderem mit hypoallergenem Futter, weil eine Futtermittelunverträglichkeit im Raum stand.

    In meinem Fall hat das raumprobieren die Problematik nur noch verschlimmert.

    Irgendwann habe ich einen Schlussstrich gezogen und erstmal nur noch Schonkost gefüttert. In meinem Fall war das wirklich nur Reis mit Karotten ganz lange und matschig gekocht. Anfangs habe ich das ausschließlich lauwarm gefüttert. Und min 4 Portionen pro Tag. Das hat dann endlich etwas Ruhe reingebracht.

    Ich habe dann Kontakt zu einer Ernährungsberaterin aufgenommen. Die hat mir auch nochmal ganz viele Tipps gegeben, was wir noch untersuchen können und mir geholfen ganz langsam von der Schonkost zu einer bedarfsdeckenden Ration zu kommen.

    Seitdem koche ich für meinen Hund, es gibt 3 Portionen täglich plus teilweise direkt vor dem Schlafengehen noch ein Stück Reiswaffel und es geht ihr endlich länger als 1-2 Wochen gut.

    Aber ich merke auch weiterhin dass die Verdauung sehr lange braucht um sich zu regenerieren und verträgt in der Zeit ganz schlecht Veränderungen. Deshalb habe ich alles was ich dazugegeben habe einzeln über viele Tage hinweg aufdosiert.

    Auch jetzt reagiert der Hund sehr empfindlich auf z.b. Veränderung der Futterzeiten.

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