Territorialverhalten und Unsicherheit
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Mich wundert, dass Deine Mutter sich darüber wundert, dass so ein Typ Hund sehr wachsam und dabei häufig sehr unfreundlich ist. Das wusste ich schon, ehe ich überhaupt groß etwas über Hunde wusste. Genau aus dem Grund haben wir diese Sorte Hund ausgeschlossen, als wir überlegt haben, was wir haben möchten.
Unser 38 cm Pudel (3,5 Jahre) ist leider auch territorial, aber nicht so vehement, wie ein Schäferhund.
Ich würde ihr aber absolut zutrauen, jemanden zu beißen, der rein kommt. Gestellt hat sie schon jemanden. Deswegen wird sie als erstes in die Küche gesperrt, wenn es klingelt. Da bellt und knurrt sie dann, als nächstes jault sie. Wenn sie ruhig ist, kann man sie rauslassen. Dann begrüßt sie den Besuch freundlich und ist entspannt.
Wenn Eure aber weiterhin gestresst und pampig ist, wenn Besuch da ist, würde ich sie auf jeden Fall sichern, indem ich sie wegsperre oder mit Leine und Maulkorb, bevor Euch ein Trainer gesagt hat, was Ihr tun könnt, um das Verhalten in den Griff zu bekommen. Bei einem Hund in der Größe mit dem Verhalten wären mir Experimente, ob sie ungesichert friedlich im Körbchen bleibt, zu riskant.
Unsicher ist unsere übrigens auch, aber ich glaube nicht, dass das bei Eurer Hündin der Kern des Problems ist. Schäferhunde sind ja als Wachhunde gezüchtet. Die sollen Leuten, die in ihr Territorium kommen, vertreiben und denen nicht freundlich einen Tee und Kekse reichen.

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12. Januar 2026 um 18:32
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Territorialverhalten und Unsicherheit - Vor einem Moment
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Im Prinzip macht der Hund das, was rassetypisch für ihn ist.
Ich würde mich nochmal nach Trainern umschauen, die Erfahrung mit diesem Hundetyp haben und eventuell auch früher freie Termine haben.
Edit: mit Training wird allerdings das Wesen des Hundes nicht verändert werden. Was heißt, dass die Grundskepsis Fremden gegenüber, das Territoriale und Wachsame bestehen bleiben wird.
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Gibt es ein Foto vom Hund? Picardmischlinge sind nämlich äußerst selten. Wo ist denn der Hund her?
Der Berger de Picardie ist ein Herdengebrauchshund dessen Aufgabe es nicht nur war zu hüten, sondern auch zu bewachen. Und das kommt auch heute noch (trotz Zucht auf etwas gesellschaftstauglicherer Hunde) bei dem einen oder anderen mehr oder weniger durch.
Fae hat gelernt bei Besuch den sie nicht kennt erstmal in ihre positiv aufgebaute Box zu gehen. Hat sich die erste Aufregung gelegt, dann darf sie unter Aufsicht die Besucher (die ich vorher instruiert habe) begrüßen. Hat sie die Menschen einmal positiv kennengelernt, dann erkennt sie diese auch nach langer Zeit wieder und freut sich über ihren Besuch. Auch draußen möchte sie aber nicht von fremden Menschen bedrängt oder gestreichelt werden. In sehr engen nicht vermeidbaren Situationen, trägt sie einen auftrainierten Maulkorb.
Fae ist mein dritter Hütehund (davor ein altdeutscher Hütehund und ein Aussie) aber sie hat mich vor die größten Herausforderungen gestellt. Hätte ich sie als Ersthund bekommen, hätte ich wohl die Hundehaltung gleich wieder an den Nagel gehängt
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