Territorialverhalten und Unsicherheit

  • Mich wundert, dass Deine Mutter sich darüber wundert, dass so ein Typ Hund sehr wachsam und dabei häufig sehr unfreundlich ist. Das wusste ich schon, ehe ich überhaupt groß etwas über Hunde wusste. Genau aus dem Grund haben wir diese Sorte Hund ausgeschlossen, als wir überlegt haben, was wir haben möchten.

    Unser 38 cm Pudel (3,5 Jahre) ist leider auch territorial, aber nicht so vehement, wie ein Schäferhund.

    Ich würde ihr aber absolut zutrauen, jemanden zu beißen, der rein kommt. Gestellt hat sie schon jemanden. Deswegen wird sie als erstes in die Küche gesperrt, wenn es klingelt. Da bellt und knurrt sie dann, als nächstes jault sie. Wenn sie ruhig ist, kann man sie rauslassen. Dann begrüßt sie den Besuch freundlich und ist entspannt.

    Wenn Eure aber weiterhin gestresst und pampig ist, wenn Besuch da ist, würde ich sie auf jeden Fall sichern, indem ich sie wegsperre oder mit Leine und Maulkorb, bevor Euch ein Trainer gesagt hat, was Ihr tun könnt, um das Verhalten in den Griff zu bekommen. Bei einem Hund in der Größe mit dem Verhalten wären mir Experimente, ob sie ungesichert friedlich im Körbchen bleibt, zu riskant.

    Unsicher ist unsere übrigens auch, aber ich glaube nicht, dass das bei Eurer Hündin der Kern des Problems ist. Schäferhunde sind ja als Wachhunde gezüchtet. Die sollen Leuten, die in ihr Territorium kommen, vertreiben und denen nicht freundlich einen Tee und Kekse reichen. ;)

  • Im Prinzip macht der Hund das, was rassetypisch für ihn ist.

    Ich würde mich nochmal nach Trainern umschauen, die Erfahrung mit diesem Hundetyp haben und eventuell auch früher freie Termine haben.


    Edit: mit Training wird allerdings das Wesen des Hundes nicht verändert werden. Was heißt, dass die Grundskepsis Fremden gegenüber, das Territoriale und Wachsame bestehen bleiben wird.

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